Beiträge getaggt mit Strafanzeige

Strafanzeige gegen den deutschen Papst, Dr. Joseph Ratzinger

Im Folgenden die Wiedergabe eines Beitrags aus dem Freigeisterhaus, der offenbar auf Martin Mitchell (ehemaliges Heimkind und Aktivist) zurück geht. Siehe auch die Anmerkungen unten.

Strafanzeige gegen oberstes Oberhaupt der Katholischen Kirche eingereicht beim Internationalen Strafgerichtshof in den Haag am 14.02.2011

Formal criminal complaint lodged against Joseph Ratzinger / Pope Benedict XVI in the Hague on 14.02.2011

Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in deutscher Sprache: »Strafanzeige gegen Dr. Joseph Ratzinger, Papst der röm.-kath. Kirche wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gem. Art.7 IStGH-Statut« ( ingesamt 59 Seiten ).

Eine kurze unabhängige Zusammenfassung dieser Papst-Strafanzeige in deutscher Sprache ist hier zu finden.

Die originale Zusammenfassung dieser Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in deutscher Sprache befindet sich auf den Seiten 57, 58 und 59 des Originals ( insgesamt 3 Seiten ).

Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in englischer Sprache: »Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger, Pope of the Roman Catholic Church — on grounds of Crimes against Humanity — According to Art. 7 ICC Statute« ist hier zu finden ( insgesamt 51 Seiten ).

Eine kurze Zusammenfassung ( „Summation“ ) dieser Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in englischer Sprache befindet sich auf den Seiten 49, 50 und 51 des Originals ( insgesamt 3 Seiten ).

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Anmerkung: Die Kläger, die Anwälte Dr. Christian Sailer und Dr. Gerd-Joachim Hetzel, sind bereits mehrfach mit kirchenkritischen Klagen in Erscheinung getreten, u.a. für die „Sekte“ „Universelles Leben„. So wurde z.B. gegen die Eintragung der Religionszugehörigkeit auf der Lohnsteuerkarte geklagt, die Einstufung der Bibel als jugendgefährdende Schrift beantragt und den Kirchen das Recht abgesprochen, sich „christlich“ nennen zu dürfen.

Dr. Sailer ist aber auch als Opferanwalt tätig. Zuletzt erreichte er im Dezember für ein misshandeltes ehemaliges Heimkind eine Rente, die die Forderung der Opfervertreter am Runden Tisch Heimerziehung weit übersteigt (der hpd berichtete, zu den Hintergründen hier).

Zu der Strafanzeige gegen den Papst heißt es auf Dr. Sailers Homepage:

Wir sind Opferanwälte. Hinter uns stehen die Opfer und sonst niemand. Bei uns rufen die Opfer an. Die Opfer bitten uns, zu helfen. Es ist immer katastrophaler, wie sie behandelt werden. Deshalb setzen wir uns für die Opfer ein und haben diese Strafanzeige verfasst. Bitte keine Spekulationen. Es geht um die Opfer, die herzerweichend um Hilfe bitten, aber ihre Namen nicht nennen wollen, auch aus Rücksicht auf ihre Familien und Verwandten.

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Kruzifix-Streit: Strafanzeige gegen Schulbürgermeister

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat bestätigt, dass Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Schulbürgermeister Gerhard Weber erstattet wurde.

Im Streit um ein abgehängtes Kreuz an der Albertus-Magnus-Gymnasium hatte Weber in einer Pressemitteilung erklärt:

Er habe ebenfalls der Zeitung entnommen, so Weber weiter, dass der Vater, der dieses Ansinnen an die Schulleitung gestellt habe, mit seiner Familie aus dem englischsprachigen Ausland zugezogen sei. „Die Frage muss erlaubt sein, ob damit nicht das Gastrecht, das wir Ausländerinnen und Ausländern gerne gewähren, überstrapaziert wird, wenn nämlich jahrhundertealte deutsche Traditionen wie das Kreuz in Schulzimmern angegriffen werden“. Weber fordert den Vater auf, sich nicht in der Anonymität zu verstecken, sondern sich in der Öffentlichkeit zu seinem Vorstoß zu bekennen.

Nachdem die Mittelbayerische Zeitung berichtet hatte, der Vater, der das Abhängen des Kreuzes verlangt habe, komme aus dem Ausland und arbeite als Physiker an der Universität, hatten mehrere Mitarbeiter am Physik-Institut „diskriminierende und beleidigende E-Mails und Anrufe“ erhalten, so Universitäts-Pressesprecher Alexander Schlaak.

„Es war völlig unnötig, Herkunft und Beruf des Mannes offen zu legen“, kritisiert Schlaak den MZ-Bericht. „Da wurden gewisse Personengruppen geradezu darauf hingestupst, wo sie anrufen können.“ Durch die Anrufe und E-Mails sei nicht nur der Betrieb an der Universität gestört und völlig unbeteiligte Personen zum Teil erheblich belästigt worden. „Wir bemühen uns seit Jahren, die besten Köpfe aus aller Herren Länder zu bekommen.“ Für den Ruf der Universität sei all das, was jetzt schon passiert sei, „nicht gerade förderlich“. [regensburg-digital]

Update: Das Verfahren wurde eingestellt.

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