Beiträge getaggt mit Religiosität

Michael Blume ätzt gegen Carsten Frerk

Auf seinem Blog hat Michael „atheistische Populationen verebben“ Blume einen „Blogbrief“ an Carsten Frerk veröffentlicht, in dem er Frerk mit Evolutionsleugnern vergleicht und die Frage stellt, „Ob fowid den Religion-Demografie-Zusammenhang wirklich nicht versteht?“

Grund für Blumes Ärger: Frerks Artikel „Geburtenraten in Europa„, in dem Frerk der Frage nachgeht, ob die Religionszugehörigkeit Einfluss auf die Geburtenraten hat. Und zwar speziell, ob die Geburtenraten in „katholischen“ oder „orthodoxen“ Ländern höher sind. Ergebnis: Ein deutlicher Zusammenhang ist nicht erkennbar, vielmehr hängt die Geburtenrate vor allem von der Kinder- und Mütterfreundlichkeit einer Gesellschaft ab:

Berichte aus einzelnen Ländern zeigen den Unterschied – bei dem die Religion keine Rolle mehr spielt. Während sich in Frankreich ‚alles um das Kind dreht‘, sowohl das Kindergeld wie die Kinderbetreuung staatlich geregelt sind und es vor allem den Müttern ermöglicht, ein Auskommen zu haben und/oder berufstätig zu sein, ist es in Ländern mit unterdurchschnittlichen Fruchtbarkeitsraten für Frauen nachteilig, ein Kind zu bekommen, wie es aktuell ein Artikel über Italien beschreibt: „Geburtenrate auf historischem Tiefstand“.

Es ist die „Abwesenheit des Sozialstaates“, das Fehlen von Kita-Plätzen, diskriminierende Regelungen gegenüber Müttern am Arbeitsplatz bis hin zur Unterschrift für Blanko-Kündigungen bei der Einstellung, falls die Frau schwanger wird – obwohl es auch in Italien einen Kündigungsschutz für Schwangere gibt. Man müsse mit seinen Problemen allein fertig werden.

Wo sieht Blume nun das Problem? – Offenbar ist es für Blume unerträglich, dass jemand Blumes Lieblingsthema „Religion und Geburtenraten“ behandelt, ohne dabei auf Blumes Obsession einzugehen: Dass (innerhalb einer Religion) religiösere Menschen im Durchschnitt mehr Kinder kriegen als weniger religiöse. Ein Punkt freilich, der für Frerks Überlegungen ohne Belang war. Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum der Glaube an Gott das Leben verlängert

Forscher haben nachgewiesen: Wer an einen Gott glaubt, wird deutlich älter – und zwar unabhängig davon, welcher Religion ein Mensch angehört.

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Mönche beispielsweise werden hierzulande drei Jahre älter als der Durchschnittsmann. Auch Nonnen hatten lange Zeit einen Vorteil gegenüber nicht geistlichen Frauen. (…)

Ausgangspunkt seiner Theorie ist, dass sich Religiosität positiv auf die psychische Gesundheit wirkt. Dabei gehe es nicht darum, an welchen Gott man glaubt. „Es funktioniert in jeder Religion ähnlich“, sagt Koenig. Der Glaube vermittle das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören und durch Gott geschützt und aufgehoben zu sein.

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http://www.welt.de/gesundheit/article13318334/Warum-der-Glaube-an-Gott-das-Leben-verlaengert.html

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USA: Wie der Glaube das Wahlverhalten bestimmt

Je religiöser die Wahlberechtigten sind, desto mehr neigen sie Romney zu. Er erhielt bei den „sehr religiösen“ Befragten 54 Prozent Zustimmung, Obama 37 Prozent. Hingegen votieren die gemäßigt religiösen mehrheitlich für Obama (54 Prozent), während Romney 40 Prozent erreicht. Noch deutlicher ist der Abstand bei den Nicht-Religiösen: 61 Prozent für Obama, 30 Prozent für Romney. Der Rest ist unentschieden oder bevorzugt andere Bewerber. Als „sehr religiös“ definiert das Gallup-Institut (Washington) Personen, bei denen der Glaube im Alltag eine wichtige Rolle spielt und die mindestens einmal pro Woche eine Kirche, Synagoge oder Moschee besuchen. Sie stellen 41 Prozent der registrierten Wähler. Die Nicht-Religiösen, die selten oder nie zum Gottesdienst gehen, machen 32 Prozent aus, und die dazwischen angesiedelten „gemäßigt Religiösen“ 27 Prozent.

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http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/usa-wie-der-glaube-das-wahlverhalten-bestimmt-1.html

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53 Prozent der Österreicher glauben an Gott

53 Prozent der Österreicher glauben an Gott, etwa 20 Prozent sind Atheisten. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie des US-National Opinion Research Center. (…)

So würden 25 Prozent niemals beten, 21 Prozent mehrmals wöchentlich oder täglich. Der wöchentliche Besuch der Messe liege laut Befragung bei zwölf Prozent. Im Vergleich relativ hoch ausgeprägt ist mit rund 57 Prozent der Glaube an religiöse Wunder. Eine deutliche Diskrepanz gebe es bei den Ergebnissen, die sich auf Himmel und Hölle beziehen: Während rund 40 Prozent an den Himmel glauben, ziehen nur 20 Prozent die Existenz einer Hölle ins Kalkül. „Vom theologischen Konzept her ist das nicht erklärbar“, so Höllinger. Für Jugendliche sei die Hölle übrigens „überhaupt kein Thema mehr“.

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http://diepresse.com/home/panorama/religion/750412/Jeder-zweite-Oesterreicher-glaubt-an-Gott?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do

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Darf man sich seinen Glauben selbst basteln?

Immer mehr Menschen praktizieren Religion als Patchwork. Ihre Kritiker warnen vor postmoderner Beliebigkeit.

Pro: Maximilian Probst plädiert für den freien Gebrauch der Religion: Ihr Sinn ist, dass sie Menschen verbindet

Religionen fallen nicht vom Himmel. Religionen sind Menschenwerk, und wer an eine der großen Weltreligionen glaubt, der glaubt an eine Handvoll Menschen, die sich aus dem, was sie zu ihrer Zeit vorfanden, eine neue, zuerst einmal: ihre eigene Religion zusammengebastelt haben. Jene wahre Religiosität, wie sie uns die Stifter lehren, zeichnet sich darum durch eine gewisse Gelassenheit, Lässigkeit oder auch Nachlässigkeit im Umgang mit den Regeln aus. Genau darin hat ihr Aufbruch bestanden. Problematisch werden Religionen hingegen dann, wenn die Bastelei an ihrem Grund verschleiert wird, als seien sie aus einem Guss: unantastbar, der Zeit enthoben.

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Contra: Patrik Schwarz will Gott nicht neu erfinden: Denn der Glaube fängt mit Gott an, nicht mit uns

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Glauben fängt mit Gott an, nicht mit mir. Deswegen ja ist der Weg zum Glauben für uns moderne Selbstbestimmer so schwer zu finden (und letzte Gewissheit erreichen wir nie): Ich kann mir Gott nicht passend machen, sonst wäre er nicht Gott.

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http://www.zeit.de/2012/15/Religion-Glauben-Pro

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„Kommunionsunterricht wirkt sich deutlich auf Entwicklung von Religiosität aus“

Kommunionsunterricht hat nicht nur bei den teilnehmenden Kindern, sondern zum Teil sogar bei ihren Eltern einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklung von religiösen Wertvorstellungen und Religiosität. Das zeigen Ergebnisse einer Längsschnittstudie, die von der Forschungsgruppe „Religion und Gesellschaft“ durchgeführt wird. Die theoretische und praktische Einführung in den christlichen Glauben hat danach trotz ihres vergleichsweise geringen Zeitaufwands eine signifikante Wirkung.

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Die Arbeiten werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit über 600.000 Euro finanziert.

Im Fokus der Studie stehen Kinder im Alter von etwa acht bis neun Jahren. Da in diesem Alter katholische Kinder Kommunionsunterricht erhalten, wird in der Studie insbesondere die Wirkung dieses Unterrichts untersucht.

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http://www.eann.de/kommunionsunterricht-wirkt-sich-deutlich-auf-entwicklung-von-religiositat-aus/11858/

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Newsticker am 30.1.2012

Timeline: Altbischof Huber verlässt Facebook

Aus Protest gegen die neue «Timeline»-Funktion bei Facebook hat sich Altbischof Wolfgang Huber bei dem sozialen Netzwerk abgemeldet.

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http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/182853altbischof-huber-verlaesst-facebook.html

Studie: 80 Prozent der israelischen Juden glauben an Gott

Religion spielt in Israel wieder eine größere Rolle. Das ergab eine Studie zur Religiosität bei jüdischen Israelis. Demnach glauben rund 80 Prozent der israelischen Juden an Gott.

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http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/18283580-prozent-der-israelischen-juden-glauben-an-gott.html

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