Beiträge getaggt mit Pfingstler

TV-Tipp: Christliche Parallelwelten in Deutschland

Heute um 9:30 Uhr bis 10:00 auf WDR

„Ich musste erst wieder lernen, mir eine eigene Meinung zu bilden“, sagt Katja. Selbst entscheiden, das war sie nach 20 Jahren in einer Freikirche nicht mehr gewöhnt. Dort kamen die Regeln aus der Bibel. Es gab schwarz und weiß, gut und böse und immer wieder den Satz „Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott“.

Sie rutschte in eine Parallelwelt. Diese Welt hat Christina Zühlke für die tag7-Reportage erkundet. Im „Heilungsraum Duisburg“ berichtet eine Frau, wie ihre chronischen Hüftschmerzen nach nur einem Gebet verschwunden sind. Im Internetbuchhandel gibt es Bücher, die detailliert erklären, warum Schläge mit der Rute für die Kindererziehung wichtig sind.

Strenggläubige Christen, die nur Gutes wollen

Sind das Extreme? Evangelikale, Freikirchler, Charismatiker, Pfingstler – die Namen sind vielfältig. Sie alle sind strenggläubige Christen, die ihren Mitmenschen nur Gutes wollen, ihnen zeigen, warum Gott in ihrem Leben wichtig ist, so sagen sie.

Katja merkte erst langsam, wie eng die Regeln in ihrer Gemeinde waren und wie sehr sie das belastete. Erst nach langem Zögern fasste sie den Mut, die Freikirche zu verlassen.

Wer es verpasst hat, kann hier das Video ansehen:

http://www.wdr.de/tv/tag7/sendungsbeitraege/2012/0708/um_gottes_willen.jsp

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Religion verschwindet nicht aus der modernen Welt

Religion ist in der modernen Welt keineswegs im Verschwinden begriffen. Sie spielt heute fast überall eine große Rolle. Das sagte der Religionssoziologe Prof. Peter L. Berger (Boston/US-Bundesstaat Massachusetts) am 7. Mai in einem Festvortrag zur Eröffnung des „Centrums für Religion und Moderne“ an der Universität Münster.

Als Beispiele für die Ausbreitung nannte er einen leidenschaftlichen Islam von Nordafrika bis Indonesien und die wachsende christliche Pfingstbewegung in Afrika und Lateinamerika. Berger: „Durch Einwanderer aus diesen Regionen gelangt das Übersinnliche des Glaubens auch nach Europa und in die USA.“

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http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/religion-verschwindet-nicht-aus-der-modernen-welt.html

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Brasilien löst sich von Rom

Noch ist Brasilien mit ca. 136 Millionen Katholiken das stärkste Standbein von Papst Benedikt XVI. Allerdings hält eine starke Abwanderungswelle an – hin zu evangelikalen Pfingstkirchen und Erweckungssekten.

(…)

Evangelikale Pfingstkirchen und Erweckungssekten breiten sich in Brasilien so schnell aus wie die Elendsviertel. Dabei hat Brasilien, wo fast 70 Prozent der gut 195 Millionen Einwohner Katholiken sind, die größte römisch-katholische Landeskirche. Doch während der Erzbischof von Rio in drei Jahren nur eine neue Kapelle weihte, entstanden in dieser Zeit 673 evangelikale Kirchen. Ihre Prediger fragen nicht nach dem Gebetbuch, nur Hingabe zählt. Den Heiligen Geist beschwören sie nicht durch lateinische Litanei, sondern durch inbrünstige Lieder und Gebete.

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http://diepresse.com/home/panorama/religion/755728/Brasilien-loest-sich-von-Rom?_vl_backlink=/home/index.do

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Evangelikale: Belege für die nahe Endzeit

Wie ist das aktuelle Weltgeschehen im Blick auf die Endzeit und die Wiederkunft Jesu Christi zu bewerten? Mit dieser Frage befassen sich pfingstkirchliche Theologen in der Zeitschrift „GEISTbewegt!“

(…) Alle Festlegungen der Vergangenheit hätten sich als falsch erwiesen. Dennoch sei sicher: „So nahe wie jetzt war die Menschheit dem Ende noch nie.“ Vieles im Weltgeschehen lasse aufhorchen. Als Beispiele nennt Weber die Zunahme von Erdbeben und Wirbelstürmen sowie ein dichter werdendes Überwachungsnetz über das Internet. Indien habe begonnen, seine 1,2 Milliarden Bürger biometrisch zu erfassen. Jeder solle ein Identifikationsnummer erhalten, mit der er zentral registriert werde. Weber verweist ferner darauf, dass Jesus Christus als ein Zeichen der Endzeit das Hören von Kriegen und Kriegsgerüchten nenne, und zieht eine Linie zur Gegenwart: „Noch nie waren Menschen so gut über die kriegerischen Auseinandersetzungen vielerorts informiert wie in unserer multimedialen Zeit…“

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http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/die-menschheit-ist-ihrem-ende-so-nahe-wie-nie-1.html

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Glauben an das Wunder der Heilung

Furtwangen. Über das Wochenende fand in der Festhalle die Veranstaltung der Freien Christengemeinde mit dem Thema “Biblische Heilung durch Gebet mit der Kraft des Heiligen Geistes” statt.

[..] Peter Otparlik betonte, dass viel Geld in das Gesundheitswesen investiert werde, doch Gott schenke die Kraft, Menschen umsonst – besser: für nichts – zu heilen. [..] Ein Videofilm führte zur Schulmedizin. Im Nürnberger Klinikum standen Ärzte vor dem Phänomen der spontanen Heilung von Patienten, die als unheilbar krank galten. Hier greift die Überzeugung der “Pfingstler”, dass Gott heilt und verändert.

[..] Die Bibel enthalte Heilung durch Abwehrkräfte, wie sie König David bestätigte, oder durch Speise-Hinweise (Moses) und durch Pflanzen-Mittel. Ferner seien Menschen mit Gottes-Gabe (Ärzte) zur Heilung berufen und Heilung werde durch Gottes Wort erfahren. Auch die Sündenvergebung [..] Beichte [..] “persönliche Fürbitte” [..] selbstredend das Abendmahl [..] “Ältesten-Gebet” [..] “Gnadengaben der Heilungen” [..] Wunderkräfte, wie sie im Korintherbrief des Apostels Paulus aufgezeichnet sind, [..] “Dynamion”, der fließenden Kraft [..] Handauflegen und Zuspruch.

“Der Briefträger Gottes” betont ausdrücklich, dass er kein Wunderheiler sei, aber dass Glauben heilt: “Dem Glaubenden ist alles möglich!”

Weiterlesen Schwarzwälder Bote

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