Beiträge getaggt mit Karfreitag

Konflikt: Zwischen Bier und Glauben

Während für einen ehemaligen Pater des Kreuzbergs die Grenzen verwischen, verstehen die Pater vor Ort die Bewirtung als gute Franziskaner-Tradition.

Er sprach von einem Spannungsfeld, in dem er auf dem Kreuzberg lebte. Pater Stanislaus Wentowski: „Die Grenzen zwischen Bier und Glauben verwischen mehr und mehr.“ …

Konkret bezog er sich auch auf den Karfreitag und sprach von den „ersten Betrunkenen“, die Morgens um neun Uhr an der Schenke stehen. Es sei schwer den Sinn der Fastenzeit, von Verzicht und Karfreitag zu erklären, wenn gleichzeitig der Wirtschaftsbetrieb geöffnet habe. „Da bin ich als Franziskaner an meine Grenzen gekommen.“

Weiterlesen [http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/Zwischen-Bier-und-Glauben;art211,2626846]

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Kirchliches Mimimi und geistiger Harndrang

OK, es wurden hier schon viele Artikel zur Frage der Abschaffung des Tanzverbots gepostet. Trotzdem ist der folgende Artikel von Peter Winnemöller ausnahmsweise lesenswert, denn er liefert einen bemerkenswerten Einblick in die katholische Denkweise.

Wir sollten gut überlegen, bevor wir christliche Feiertage abschaffen

Zunächst macht Winnemöller deutlich, dass Katholiken und Protestanten früher größere Arschlöcher waren als diejenigen, die heute gegen das Tanzverbot anfeiern. Die hängten damals nämlich an den Feiertagen der jeweils anderen Konfession demonstrativ ihre Wäsche raus, nur um die „Gegenseite“ (Christen, wohlgemerkt) zu ärgern:

Es gab, glaubt man den alten Erzählungen, in vielen Dörfern den Brauch, dass die katholischen Frauen am Karfreitag die Wäsche draußen zum Trocknen aufhängten. Karfreitag ist für evangelische Christen der höchste Feiertag. Die evangelischen Hausfrauen revanchierten sich, in dem sie an Fronleichnam Wäsche in den Garten hingen. Das war echte Old School-Ökumene.

Mit seinem letzten Satz verdeutlicht Winnemöller zugleich, dass derartige Auseinandersetzungen im Rückblick als halb so wild betrachtet werden. Genauso wird es mit dem Tanzverbot sein – nur, dass da die Befürworter von 2017 als die kleinkarierten Missgünstigen dastehen werden, die Andersgläubigen nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen. Und sei es nur deshalb, weil sie irgendwann in der Minderheit sein werden. Die Zustimmung für das Tanzverbot wird weiter sinken, soviel ist sicher. Das hindert aber natürlich gute Katholiken wie Peter Winnemöller nicht daran, sich trotzdem noch nach Kräften als Bremsklotz der Zivilisation zu gerieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Atheisten: Provokant und kämpferisch

Der Atheismus in Europa gibt sich kämpferisch. Nicht nur die Buswerbung „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ vor einiger Zeit in mehreren europäischen Städten macht das deutlich. Aktiv wurden Religionskritiker auch beim Streit ums Tanzverbot am Karfreitag in Deutschland. Und in Deutschland wird unter dem Motto „Heidenspaß statt Höllenqual“ für den Kirchenaustritt geworben. Von Freitag an treffen sich rund 200 Atheisten, Humanisten und Freidenker in Köln zu einer europäischen Tagung mit dem Titel „Die atheistische Perspektive: national, regional, global“.

(…)

Beiden gemeinsam (IBKA und GBS) ist die teils kämpferisch vorgetragene Forderung nach einer Trennung von Staat und Kirche. Vor allem der Giordano-Bruno-Stiftung gehe es um eine „sehr provokante Auseinandersetzung mit dem Thema Religion“, sagt Rainer Hempelmann von der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen.

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http://aktuell.evangelisch.de/artikel/2573/provokant-und-kaempferisch-atheisten-unter-sich?destination=node/2573

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Spanischer Bischof hetzt gegen Homosexuelle

Bischof Reig Plá antwortet auf Angriffe von Homosexuellen-Verbänden, indem er Zeugnisse ehemaliger Homosexueller veröffentlicht. Sie berichten vom Weg aus einer unglücklichen Lebenssituation.

In seiner Predigt am Karfreitag hatte Reig Plá von den Folgen der Sünde für die Seele gesprochen. Als Beispiel einer sündhaften Lebensweise hatte er neben Ehebruch und Diebstahl auch Homosexualität erwähnt. Von Ideologien beeinflusst würden Menschen, die meinen gleichgeschlechtliche Neigungen zu haben, sich dies beweisen wollen. Manche würden sich prostituieren oder in homosexuelle Nachtclubs gehen. „Ich versichere ihnen, dass sie dort die Hölle finden“, sagte der Bischof wörtlich in seiner Predigt.

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http://www.kath.net/detail.php?id=36464

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Piraten-Partei: Die Aktion gegen den Karfreitag war ein Fehler

NRW-Spitzenkandidat Paul über die Piratenpartei und die Religion (…) 

KNA: Bei aller Originalität in der Selbstdarstellung: Mit der schroffen Trennung von Kirche und Staat folgt das Piraten- Programm dem linkspopulistischen Mainstream. Mit dem Versuch, gemeinsam mit den Grünen die Karfreitagsruhe gerichtlich aufzuheben, ist die Partei zuletzt gescheitert. Gibt es keine wichtigeren Baustellen?

Paul: Ehrlich gesagt habe ich mich über die Karfreitagsaktion der hessischen Kollegen ein bisschen geärgert, auch wenn ich dafür jetzt vielleicht einen Shitstorm ernte. Rücksichtnahme – auch auf die religiösen Gefühle anderer – ist für die Piraten ein wichtiger Wert. Wer unbedingt tanzen möchte, kann in seinem Partykeller ja eine Karfreitagsparty schmeißen. Ich kenne viele auf der NRW-Landesliste, die diese Konfrontation nicht mitgetragen hätten. Aber grundsätzlich entsprach sie natürlich unserem Konzept von der Freiheit des mündigen Bürgers.

KNA: Das meint?

Paul: Es geht darum, dass man freiwillig aufeinander Rücksicht nimmt, nicht weil das so vorgeschrieben ist, wie am Karfreitag. Eine solche Regel reizt natürlich Menschen in einer säkularen Gesellschaft, die den dahinter stehenden Glauben auch nicht teilen, zum Widerstand. Mein Verstand sagt mir: Der Angriff auf den Karfreitag war im Prinzip richtig. Mein Gefühl sagt mir aber: Er war falsch.

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http://www.kath.net/detail.php?id=36279

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Jurist sieht wenig Chance für Beschwerde gegen ORF

Wenig Chancen hat laut Experten die laufende Beschwerde der Initiative „Religion ist Privatsache“ bei der Medienbehörde KommAustria gegen den ORF wegen dessen religiösen Programmen: „Der Umgang mit Religion ist im ORF-Gesetz verankert. Ich sehe hier keine Angriffsfläche – auch auf Verfassungsebene“, wird der Medienjurist und Ex-ORF-Personalchef Wolfgang Buchner in der „Wiener Zeitung“ (Donnerstagausgabe) zitiert.

Das ORF-Gesetz verlange sogar ausdrücklich eine „angemessene Berücksichtigung der Bedeutung der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften“, so Buchner. Die Übertragung von Gottesdiensten sei zudem „lang gelebte Praxis, die auch bei der Abfassung des ORF-Gesetzes bereits bestand“. Zwar gebe es keine Judikatur dazu, jedoch sei davon auszugehen, dass der Gesetzgeber den Ist-Zustand abbilden wollte.

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http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/46360.html

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Tanzverbot-Lockerung: Kardinal Marx warnt

„Wir sind generell gegen immer weitere Aufweichungen“, sagte Marx am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. „Die ständige Feilscherei um die Feiertagskultur finde ich merkwürdig.“

(…)

Marx signalisierte Gesprächsbedarf. Es gehe bei dem Thema nicht um Lobbyinteressen der Kirchen. Sonntage und kirchliche Feiertage seien für die ganze Gesellschaft wichtig.

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http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern-lby/tanzverbot-lockerung-erzbischof-marx-warnt-2283556.html

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