Beiträge getaggt mit Joseph Ratzinger

„Joseph Ratzinger hätte nicht Papst werden dürfen“

Der Vatikan-Experte Marco Politi berichtet seit 20 Jahren für die italienische Zeitung „La Repubblica“ aus dem Kirchenstaat, nun hat er ein Buch mit dem Titel „Joseph Ratzinger: Krise eines Pontifikats“ veröffentlicht. Mit dem Buch will er eigenen Angaben nach ausdrücken, dass in Italien die Hälfte der Katholiken nicht mit dem derzeitigen Papst einverstanden sei. Er wirft dem derzeitigen Papst außerdem vor ein „sanfter Spalter“ zu sein, in Ratzingers Amtszeit, die er als „glücklos“ bezeichnet, habe es „so viele Krisen gegeben wie selten zuvor in der Kirchengeschichte“.

http://www.tagesschau.de/ausland/papstkritik112.html

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Strafanzeige gegen den deutschen Papst, Dr. Joseph Ratzinger

Im Folgenden die Wiedergabe eines Beitrags aus dem Freigeisterhaus, der offenbar auf Martin Mitchell (ehemaliges Heimkind und Aktivist) zurück geht. Siehe auch die Anmerkungen unten.

Strafanzeige gegen oberstes Oberhaupt der Katholischen Kirche eingereicht beim Internationalen Strafgerichtshof in den Haag am 14.02.2011

Formal criminal complaint lodged against Joseph Ratzinger / Pope Benedict XVI in the Hague on 14.02.2011

Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in deutscher Sprache: »Strafanzeige gegen Dr. Joseph Ratzinger, Papst der röm.-kath. Kirche wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gem. Art.7 IStGH-Statut« ( ingesamt 59 Seiten ).

Eine kurze unabhängige Zusammenfassung dieser Papst-Strafanzeige in deutscher Sprache ist hier zu finden.

Die originale Zusammenfassung dieser Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in deutscher Sprache befindet sich auf den Seiten 57, 58 und 59 des Originals ( insgesamt 3 Seiten ).

Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in englischer Sprache: »Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger, Pope of the Roman Catholic Church — on grounds of Crimes against Humanity — According to Art. 7 ICC Statute« ist hier zu finden ( insgesamt 51 Seiten ).

Eine kurze Zusammenfassung ( „Summation“ ) dieser Papst-Strafanzeige vom 14.02.2011 in englischer Sprache befindet sich auf den Seiten 49, 50 und 51 des Originals ( insgesamt 3 Seiten ).

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Anmerkung: Die Kläger, die Anwälte Dr. Christian Sailer und Dr. Gerd-Joachim Hetzel, sind bereits mehrfach mit kirchenkritischen Klagen in Erscheinung getreten, u.a. für die „Sekte“ „Universelles Leben„. So wurde z.B. gegen die Eintragung der Religionszugehörigkeit auf der Lohnsteuerkarte geklagt, die Einstufung der Bibel als jugendgefährdende Schrift beantragt und den Kirchen das Recht abgesprochen, sich „christlich“ nennen zu dürfen.

Dr. Sailer ist aber auch als Opferanwalt tätig. Zuletzt erreichte er im Dezember für ein misshandeltes ehemaliges Heimkind eine Rente, die die Forderung der Opfervertreter am Runden Tisch Heimerziehung weit übersteigt (der hpd berichtete, zu den Hintergründen hier).

Zu der Strafanzeige gegen den Papst heißt es auf Dr. Sailers Homepage:

Wir sind Opferanwälte. Hinter uns stehen die Opfer und sonst niemand. Bei uns rufen die Opfer an. Die Opfer bitten uns, zu helfen. Es ist immer katastrophaler, wie sie behandelt werden. Deshalb setzen wir uns für die Opfer ein und haben diese Strafanzeige verfasst. Bitte keine Spekulationen. Es geht um die Opfer, die herzerweichend um Hilfe bitten, aber ihre Namen nicht nennen wollen, auch aus Rücksicht auf ihre Familien und Verwandten.

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Sehr geehrter Papst! Ein Brief an Benedikt XVI.

Uta Ranke-Heinemann hat einen Brief an ihren ehemaligen Kommilitonen Josef Ratzinger (a.k.a. Benedikt XVI.) geschrieben, und die EKD-Website evangelisch.de war so freundlich, den Brief zu veröffentlichen, zusammen mit einem schönen Foto. Hier ein paar Auszüge:

Sehr geehrter Papst Benedikt,

am 7. August 2004 sah ich im BBC-World-Fersehen eine junge Afrikanerin verzweifelt weinen. Sie hatte gerade erfahren, dass sie sich bei ihrem AIDS-kranken Mann infiziert hatte. Der Reporter fragt erschrocken, warum sie denn kein Kondom benutzt habe? „Ich habe solche Angst vor dem ewigen Höllenfeuer, vor dem unser Pfarrer uns gewarnt hat.“

Der BBC-Reporter fragte daraufhin den afrikanischen Pfarrer, ob es stimme, dass er die Ehefrauen HIV-infizierter Männer vor der Hölle gewarnt habe, wenn sie ein Kondom benutzen. Der Pfarrer sagte: „Ja, auch bei Ansteckung und Todesgefahr sind Kondome nicht erlaubt. Ehefrauen, die sich bei ihrem AIDS-kranken Ehemann angesteckt haben, das sind die Märtyrerinnen für den Glauben unseres Jahrtausends.“ […]

Ein italienischer Bischof hat 2008 einem Brautpaar die kirchliche Trauung verweigert, weil der Bräutigam nach einem Autounfall querschnittsgelähmt und auf Dauer impotent ist. Es geht dabei nicht darum, dass der Mann nicht mehr fähig ist zu zeugen, sondern dass er beischlafunfähig ist. Das heißt, dass der Mann nicht in der Lage ist, seinen Samen auf die von Ihrer Kirche vorgeschriebene Art und Weise auf den Weg zu bringen, weil er keine Erektion mehr bekommen kann.

Querschnittsgelähmte und ihre Partnerinnen werden von Ihnen lebenslänglich (Canon 1084 CIC 1983) zwangs-entsexualisiert, da jegliche Intimität nur in der Ehe erlaubt ist, andernfalls Todsünde bedeutet. Es ist unerträglich, dass Sie in Ihrem Kirchenrecht bestimmen, ab welchem Grad der Lähmung eine Frau einen Mann nicht mehr lieben darf, ab welchem Grad der Verletzung ein Mann sein Leben einsam zu Ende zu leben gezwungen wird. […]

Der komplette Wortlaut bei evangelisch.de.

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