Beiträge getaggt mit Glaube

Konflikt: Zwischen Bier und Glauben

Während für einen ehemaligen Pater des Kreuzbergs die Grenzen verwischen, verstehen die Pater vor Ort die Bewirtung als gute Franziskaner-Tradition.

Er sprach von einem Spannungsfeld, in dem er auf dem Kreuzberg lebte. Pater Stanislaus Wentowski: „Die Grenzen zwischen Bier und Glauben verwischen mehr und mehr.“ …

Konkret bezog er sich auch auf den Karfreitag und sprach von den „ersten Betrunkenen“, die Morgens um neun Uhr an der Schenke stehen. Es sei schwer den Sinn der Fastenzeit, von Verzicht und Karfreitag zu erklären, wenn gleichzeitig der Wirtschaftsbetrieb geöffnet habe. „Da bin ich als Franziskaner an meine Grenzen gekommen.“

Weiterlesen [http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/Zwischen-Bier-und-Glauben;art211,2626846]

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Ist der Kirchgang ein Glücksfaktor?

Glücksatlas 2014 ScreenShot

Forsa-Gründer Manfred Güllner und Bernd Raffelhüschen (Kollege vom Admiral an der Uni Freiburg) haben den Deutsche Post Glücksatlas 2014 vorgelegt.

Mehreren Leuten ist aufgefallen: Das Glück ist dort am höchsten ist, wo der Kirchgang am niedrigsten ist – und umgekehrt (idea, GDV). Der GDV-Artikel ist von 2011, das ist also nicht zum ersten Mal so.

Prompt erklärte der evangelische Theologe Prof. Heinzpeter Hempelmann (nicht zu verwechseln mit Reinhard Hempelmann, dem Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen) auf Anfrage von idea, es gäbe keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem christlichen Glauben und Lebenszufriedenheit.

Zur Begründung nennt er als Beispiel: „Wenn Christen etwa in einer Ehekrise sind, lassen sie sich eben nicht ohne weiteres scheiden, weil sie wissen, dass es nicht richtig ist.“

Weiterlesen bei idea.de.

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Religiöse Erziehung: Glaube an Gott kann Kinder stark machen

Im Leben vieler Erwachsener spielt Religion eher eine Nebenrolle. Wenn ein Kind geboren wird, sind Eltern daher häufig unsicher, wie sie das Thema Glaube in ihrem Familienalltag verankern können – und ob sie ihren Nachwuchs überhaupt religiös erziehen sollen. „Religion kann dazu beitragen, Kinder fürs Leben stark zu machen“, ist die Karlsruher Religionspädagogin Susanne Betz überzeugt.

(…)

Kinder sollten die Chance bekommen, Religion überhaupt kennenzulernen, ist die Expertin überzeugt, dass. „Man kann sich später nicht für etwas entscheiden, mit dem man noch niemals Kontakt hatte“, gibt die Religionspädagogin zu bedenken. Wer also Religiosität an sich gar nicht kenne, dem falle es auch schwer, zwischen verschiedenen Religionen auszuwählen. „Sicher kann man auch ohne irgendeine Religion leben – aber der Glaube bedeutet für mich einen Zusatz an Lebensqualität“, betont Betz.

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http://www.welt.de/newsticker/news3/article106592018/Religioese-Erziehung.html

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Warum der Glaube an Gott das Leben verlängert

Forscher haben nachgewiesen: Wer an einen Gott glaubt, wird deutlich älter – und zwar unabhängig davon, welcher Religion ein Mensch angehört.

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Mönche beispielsweise werden hierzulande drei Jahre älter als der Durchschnittsmann. Auch Nonnen hatten lange Zeit einen Vorteil gegenüber nicht geistlichen Frauen. (…)

Ausgangspunkt seiner Theorie ist, dass sich Religiosität positiv auf die psychische Gesundheit wirkt. Dabei gehe es nicht darum, an welchen Gott man glaubt. „Es funktioniert in jeder Religion ähnlich“, sagt Koenig. Der Glaube vermittle das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören und durch Gott geschützt und aufgehoben zu sein.

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http://www.welt.de/gesundheit/article13318334/Warum-der-Glaube-an-Gott-das-Leben-verlaengert.html

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Atheistischer Theologe: „Wir sind gottlos, aber Gott noch nicht losgeworden“

Ein atheistischer Theologe, der traurig über seinen Glaubensverlust ist, und ein Philosoph, der über guten Sex und die wundesten Punkte unserer Kultur nachdenkt: Franz Josef Wetz

(…)

Wie kam’s, dass der katholische Theologe Wetz vom Glauben abfiel?

Wetz: Zunächst hat mich die Auseinandersetzung mit der Philosophie zusehends von jeder Art von religiösem Glauben entfremdet. Dazu kam die Beschäftigung mit Kulturgeschichte und die Frage: Wie kann es sein, dass eine Geschichte, die vor 2000 Jahren in einer primitiven Bauernkultur spielte, als letzte Wahrheit für den gesamten Kosmos gelten soll? Und das Theologiestudium an sich, die historisch-kritische Methode der Wissenschaft, fand ich auch glaubensaustreibend und entzaubernd. Es ist mir absolut unverständlich, wie ein Exeget heute noch gläubig sein kann. (…)

Mit welchen Folgen für Ihre Haltung gegenüber Religiösen?

Wetz: Es gibt die Draufschläger-Atheisten, aggressive Polemiker, die einen Heidenspaß daran haben, die Kirchen vorzuführen. Es gibt, vor allem in Westeuropa, die wachsende Zahl derer, die der Religion nicht einmal mehr feindselig, sondern völlig indifferent gegenüberstehen.

Und Sie selbst?

Wetz: Ich zähle mich zu einer dritten Gruppe. (…)

Sie vermissen die Geborgenheit, die Ihnen die Kirche vermittelt hat?

Wetz: Genau. Meinem stark naturalistischen Ansatz zufolge sind wir Menschen nichts weiter als schmalnasige Säugetiere, die aus dem Wirbel einer ungerichteten Evolution emporgeschleudert wurden, ungefähr 30.000 Tage leben und dann wieder ins Nichts verschwinden. Verstandesmäßig finde ich diese Position am überzeugendsten, gefühlsmäßig aber unbefriedigend, sogar abstoßend. Umgekehrt ist es mit Religion: verstandesmäßig unplausibel, aber gefühlsmäßig nach wie vor anheimelnd. Das scheint mir nicht untypisch für unsere Generation.

Wir wissen noch, was uns fehlt.

Wetz: Die Generation nach uns gehört bereits zu den Indifferenten, die haben gar nichts mehr, wovon sie sich verabschieden müssten. Wir hingegen sind gottlos, aber Gott noch nicht losgeworden. Damit ringe ich immer noch.

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http://www.tt.com/Freizeit/4710687-2/wir-sind-gottlos-aber-gott-noch-nicht-losgeworden.csp

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Macht Glaube glücklicher als Atheismus?

In einem Aufsatz hat die Autorin Sandra Upson für das Wissenschaftsmagazin Scientific American noch einmal genauer die Frage unter die Lupe genommen, inwieweit religiöse Bindungen und persönliches Wohlbefinden wirklich zusammenhängen. Das Thema ist ein Schwerpunkt der neuesten Ausgabe „Mind“.

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Der Glaube an Gott ist nicht die Voraussetzung für ein angenehmes Dasein, auch wenn er das Leben einfacher machen könne. Es gebe viele Wege, auf denen in anderer Weise die Funktionen der Religion erfüllt werden können, so dass positive Wirkungen daraus entstehen.

Für Atheisten und eine wachsende Zahl religiös ungebundener Menschen lieferten daher die Forschungsergebnisse ein positives Omen, meinte Upson in ihrem Beitrag.

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http://hpd.de/node/13325

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Wie beeinflusst das Gehirn den Glauben?

Mit der neuen Forschungsrichtung „Neurotheologie“ setzt sich die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) in ihrem Materialdienst auseinander. Dabei untersuchen Hirnforscher den Zusammenhang zwischen Glaubenserfahrungen und Gehirnaktivitäten.

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Wie der wissenschaftliche Referent der EZW, Michael Utsch, schreibt, werde heute zunehmend diskutiert, ob es neurobiologische Voraussetzungen für die Glaubensfähigkeit eines Menschen gebe, ob sich Religion als Vorteil im Evolutionsprozess erwiesen habe oder ob Glaube eine Fehlfunktion des Gehirns darstelle. Einige Wissenschaftler nähmen an, dass Glaubenserfahrungen von Mose, Jesus und Paulus auf besondere Aktivitäten ihres Gehirns zurückzuführen seien. So heiße es von Jesus, dass er bei seiner Taufe eine Lichterscheinung gehabt habe, und vom Apostel Paulus, dass ein epileptischer Anfall Ursache für sein Bekehrungserlebnisgewesen sei.

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http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/wie-beeinflusst-das-gehirn-den-glauben-1.html

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