Berlin: Erzbischof Koch warnt vor Wegfall religiöser Symbole und Atheismus

Berlins katholischer Erzbischof Heiner Koch hat vor einem Wegfall religiöser Symbole im öffentlichen und staatlichen Bereich gewarnt. „Statt der religiösen Zeichen bliebe nur die weltanschauliche Leerstelle übrig“, sagte Koch in der Berliner Sankt Hedwigs-Kathedrale.

Der Staat würde sich „mit der Zurückweisung religiöser Zeichen die atheistische Weltanschauung zu eigen machen“.

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Zugleich rief Koch zu einer intensiven gesellschaftlichen Debatte darüber auf, wie die Präsenz religiöser Zeichen „für den Glauben an Gott und für den atheistischen Glauben an die Nichtexistenz Gottes“ in Staat und Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden könnte.

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[http://religion.orf.at/stories/2860585/

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Niedersachsen verbietet Vollverschleierung an Schulen

In Niedersachsen ist das Tragen einer Vollverschleierung in Zukunft verboten. Dies hat der Landtag beschlossen. Hintergrund ist der Fall einer vollverschleierten Schülerin, die sich weigerte, ihren Nikab abzulegen.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/08/16/niedersachsen-verbietet-vollverschleierung-an-schulen/

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Madeira: Baum erschlägt mehrere Menschen bei Prozession

Auf der portugiesischen Insel Madeira ist ein Baum umgestürzt – mindestens zwölf Menschen starben. Das Unglück ereignete sich bei einer religiösen Prozession.

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Laut „Público“ handelte es sich bei dem Baum um eine 200 Jahre alte Eiche. Sie war demnach schon seit Jahren als gefährlich und umsturzgefährdet eingestuft worden. Der Baum kippte offenbar plötzlich mitsamt Wurzelwerk um und traf mehrere Gläubige, die in der Nähe an einem Verkaufsstand Kerzen erwerben wollten.

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[http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/madeira-mehrere-menschen-bei-prozession-vom-baum-erschlagen-a-1162966.html

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Rassenhass in Amerika: Wie viel Schuld tragen weiße Christen?

Die weißen Christen in Amerika seien nicht ganz unschuldig an den derzeitigen Unruhen in den USA, analysiert eine Autorin des Magazins The Atlantic.

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„So wie man oft von Muslimen erwartet, dass sie Verantwortung übernehmen für Terror- und Gewaltakte von Glaubensgenossen, sehen viele Menschen auch bei weißen Christen eine Verantwortung für gewaltsatsame Rassisten, die von sich behaupten, den selben Glauben wie sie zu praktizieren.“

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Die Autorin schreibt: „Wie andere Religionen auch sind die amerikanischen Kirchen durch Rasse, Klassen und Bildung sehr verschieden. Diese de facto Trennung in den Gemeinden ist ein Grund dafür, warum sie weiterhin Probleme mit Rassismus haben.“

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/08/15/rassenhass-in-amerika-wie-viel-schuld-tragen-weisse-christen/

 

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Australien: Beichtgeheimnis auch bei Missbrauch – Gott ja, Polizei nein

Die australischen Bischöfe lehnen eine gesetzliche Verpflichtung von Priestern ab, Missbrauchsfälle, von denen sie in der Beichte erfahren haben, bei der Polizei anzeigen zu müssen. 

„Die Beichte ist in der katholischen Kirche die spirituelle Begegnung mit Gott durch den Priester. Das ist ein fundamentaler Bestandteil der Religionsfreiheit, der in Australien und vielen anderen Ländern gesetzlich abgesichert ist. Das muss in Australien so bleiben“, betonte Erzbischof Denis Hart demnach in einer am Montag veröffentlichten Presseerklärung.

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[http://religion.orf.at/stories/2860529/

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Evangelische Kirche will sich mehr um Singles kümmern

Die evangelische Kirche will sich mehr um Singles kümmern. Die Kirche habe keine passenden Angebote für Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig alleine leben, sagte Martin Rosowski vom Evangelischen Zentrum Frauen und Männer am Dienstag zum Abschluss der Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“ auf der Wittenberger Weltausstellung Reformation. Das Single-Dasein betreffe eine wachsende Zahl von Menschen. Rosowski: „Hier hat Kirche eine große Leerstelle.“

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/145537/15-08-2017/evangelische-kirche-will-sich-mehr-um-singles-kuemmern

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Schlimmer als Rauchen – Australien: Kirchen vereint gegen Homo-Ehe

Die katholische und anglikanische Kirche kämpfen mit einer homophoben Lobbygruppe, für die Homosexualität ein schlimmeres Laster als Rauchen ist, gegen die Gleichbehandlung im Ehe-Recht.

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Sie wollten damit für die „schweigende Mehrheit“ sprechen, die am Ehe-Verbot für Schwule und Lesben festhalten wolle.

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So behauptete ACL-Chef Jim Wallace etwa vor fünf Jahren, dass die Gleichbehandlung von Homosexuellen gesundheitspolitisch falsch sei, weil Homosexualität gefährlicher als Rauchen sei.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29484

 

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