Archiv für die Kategorie Staat und Kirche

Bekenntnisschulen: „Der Staat ist religiös neutral“

Professor Hinnerk Wißmann hält das aktuelle System in NRW für überholt. Es fördere soziale Spaltung in der Grundschule.

 Nordrhein-Westfalen behält als einziges Bundesland Bekenntnisgrundschulen bei. Sie werden zu 100 Prozent vom Steuerzahler finanziert. Mit dem Religionsverfassungsrechtler Hinnerk Wißmann sprach Ebba Hagenberg-Miliu.

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[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/„Der-Staat-ist-religiös-neutral“-article3469345.html

 

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Theologe: Schulkreuz auch Symbol für verbürgerlichte Religion

Grazer Sozialethiker Remele: Christliches Symbol in Klassenzimmern erinnert an „unheilvoll enge Allianz von Thron und Altar“ – Bischof Küng: Weltanschauliche Neutralität ist nicht Wertfreiheit

[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1469043/theologe-schulkreuz-auch-symbol-fuer-verbuergerlichte-religion

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Russisch-orthodoxe Weihnachten: „Enge Beziehungen zwischen Staat und Kirche“

Die russisch-orthodoxe Kirche feiert Weihnachten erst am 6. und 7. Januar. Auch Präsident Wladimir Putin geht zum Fest in der Kirche. Nicht nur das zeige, wie eng die Beziehung zwischen Kirche und Staat sei, erklärt der Ostkirchenkundler Thomas Bremer.

[http://www.deutschlandradiokultur.de/russisch-orthodoxe-weihnachten-enge-beziehungen-zwischen.1008.de.html?dram:article_id=375778

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„Die Gesellschaft muss die Religionen zivilisieren“

Gehört der Islam zu Deutschland? Es erscheint bemerkenswert, dass unser Land diese Frage diskutiert, aber kaum Gedanken daran verschwendet, welche Rolle nichtreligiöse Menschen in und für die Gesellschaft spielen. Die Heimatzeitung hat mit Michael Bauer gesprochen, dem Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern.

(…)

Nehmen Sie das kirchliche Arbeitsrecht, das nichtreligiöse Menschen von einem Arbeitsplatz bei Diakonie und Caritas ausschließt. Warum ist das ein Problem? Die christlichen Wohlfahrtsbetriebe sind mit dem Ausbau des Sozialstaats zu den größten Arbeitgebern Deutschlands aufgestiegen. Obwohl ihre Leistungen nicht etwa durch Kirchensteuern, sondern durch allgemeine Steuer- und Versichertenbeiträge refinanziert werden, gilt dort ein diskriminierendes Sonderarbeitsrecht. In vielen Regionen sind kirchliche Träger – oft unterstützt durch eine falsche Auswahlpolitik der Kommunen – zu Monopolisten bei sozialen Angeboten geworden. Das ist eine Perversion des an sich guten Subsidiaritätgedankens. Eine atheistische Sozialpädagogin kann nicht in einer Caritas-Suchtberatungsstelle arbeiten, obwohl diese Stelle von der Kommune aus Steuermitteln finanziert wird. Ein Therapeut verliert seine Stelle in einer diakonischen Behinderten-Fördereinrichtung, wenn er aus der Kirche austritt, obwohl der Bezirk dafür aufkommt. Eine humanistische Erzieherin in einer kirchlichen Kita muss gegen ihre Überzeugung mit den Kindern beten und Gottesdienste vorbereiten, weil sie sonst in ihrer Gegend keinen Job bekommen kann. Mit ihrem Arbeitsrecht und ihrer Marktmacht zwingen die Kirchen Menschen zu Lüge und Heuchelei. Beispiele dafür gibt es viele. Wir haben eine Beratungsstelle eingerichtet, mit der wir Betroffenen zur Seite stehen.

[http://www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,497326

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Staat und Religion: Unter dem Kreuz?

Im Normtext des Grundgesetzes steht das Gebot religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates nicht. Umso wichtiger, sich diesen objektivrechtlichen Grundsatz etwas genauer anzusehen. Woraus wird er hergeleitet? Was bedeutet er inhaltlich genau? Gibt es Einwände gegen das Konzept? Kann er in den aktuellen Debatten weiterhelfen?

[http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/staat-und-religion-unter-dem-kreuz-14569781.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

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Kolumne: Kirchliche Öffentliche Bücherei

KÖB – diese Abkürzung steht für „Kirchliche Öffentliche Bücherei“. In vielen Teilen unserer Stadt haben sie die kommunalen Stadtbüchereien abgelöst. „Wir müssen sparen,“ begründet Oberbürgermeister Sören Yannikmann das städtische Vorgehen.

(…)

So wurden im Laufe der vergangenen 2 Jahre die Stadtbibliothek aufgelöst, die Räumlichkeiten anders genutzt, das Personal anderweitig eingesetzt und die Bücher gegen geringes Entgelt von den KÖB`s übernommen.

„Zum Glück gab es auch Zuschüsse von Bund und Land, um die Infrastruktur der KÖB`s auszubauen und zu verbessern,“ gesteht Yannikmann.

(…)

„So können wir auch eigentlich kirchenferne Bibliotheksbenutzer ansprechen und zu religiösem Engagement ermutigen,“ berichtet Dankwart Großkopf-Labsack, Sprecher der evangelischen Kirche.

(…)

Alles, was nicht unseren Grundsätzen entspricht, wollen wir fernhalten – Atheismus, andere, nicht-christliche Glaubensinhalte, politischen Extremismus, nicht-normale Sexualität. Auch wenn das manche Leute nicht glauben möchten – wir dürfen tendenziell sein!“

[http://www.lokalkompass.de/duisburg/kultur/kolumne-kirchliche-oeffentliche-buecherei-d720712.html

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Warum die Gesellschaft die Kirche braucht

Die Kirche muss in der Gesellschaft eine besondere Rolle spielen, sind sich Magdeburgs Bischof Feige und Landesbischöfin Junkermann einig. Denn auch der Staat verlässt sich auf die großen Kirchen.

[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/warum-die-gesellschaft-die-kirche-braucht

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