Archiv für die Kategorie Säkularismus

Bischof Dröge: „Religiöse Symbole sind gefährlich, wenn man sie verdrängt“

Eine Berliner Lehrerin musste ihre Kette mit dem Kreuz ablegen. Auch der Fisch, Symbol der Urchristen, ist verboten. Der evangelische Bischof Markus Dröge plädiert für Toleranz – gegenüber Christen und Muslimen.

(…)

Dröge: Religiöse Symbole sind dann gefährlich, wenn man nicht über sie spricht und sie verdrängt. Es ist ein Auftrag der Schule, die Kinder und Jugendlichen Toleranz zu lehren. Das ist auch eine Leitkultur. Das schaffen sie aber nicht, wenn solche Symbole verboten sind.

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[https://www.welt.de/politik/deutschland/article164700190/Religioese-Symbole-sind-gefaehrlich-wenn-man-sie-verdraengt.html

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Sind Staat und Kirche wirklich streng getrennt?

Vor zwei Wochen hielt die Alternative für Deutschland in Köln ihren 6. Bundesparteitag ab und beschloss hierbei etwas, worüber bisher so gut wie niemand berichtet hat. Sie beschloss etwas, das die einen als ungeheuerlich, die anderen als unglaublich mutig, couragiert und längst überfällig ansehen.

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theeuropean.de

 

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Justizministerin will Rechtsreferendarin mit Kopftuch nicht akzeptieren

Das hessische Justizministerium hat am Freitag Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt eingelegt. Eine Rechtsreferendarin hatte die Erlaubnis erteilt bekommen, in ihrem juristischen Vorbereitungsdienst ein Kopftuch zu tragen.

Weiterlesen [http://www.focus.de/politik/deutschland/eva-kuehne-hoermann-hessische-justizministerin-will-rechtsreferendarin-mit-kopftuch-nicht-akzeptieren_id_7002990.html]

Siehe auch hier: https://blasphemieblog2.wordpress.com/2017/04/20/rechtsreferendarin-darf-kopftuch-tragen/

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Neutralitätsgesetz – Schulleiter wollen weder Kopftuch noch Kreuz im Unterricht

Im Streit um das derzeit gültige Berliner Neutralitätsgesetz haben nun Schulleiter und langjährige Gewerkschaftsfunktionäre klar Position bezogen: In einem offenen Brief fordern sie die bisherige, gut zehn Jahre alte Regelung beizubehalten. Lehrer, aber auch Polizisten und Justizbedienstete sollen weiter im Dienst keine religiösen Symbole tragen dürfen. Weder Kopftuch noch Kippa oder Kreuz.

Weiterlesen [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neutralitaetsgesetz-schulleiter-wollen-weder-kopftuch-noch-kreuz-im-unterricht-26728268]

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Rechtsreferendarin darf Kopftuch tragen

Eine Rechtsreferendarin islamischen Glaubens darf ihren juristischen Vorbereitungsdienst einschließlich eventuell durchzuführender Beweisaufnahmen und staatsanwaltschaftlicher Sitzungsvertretungen sowie der Leitung von Anhörungsausschüssen mit einem Kopftuch, das Haare und Hals bedeckt, versehen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt im vorläufigen Rechtsschutzverfahren

… Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine gesetzliche Regelung für Berufsbeamte und Richter getroffen worden ist. Für Richterinnen und Richter ist über das hessische Richtergesetz vor dem Hintergrund der staatlichen Neutralität und der negativen Glaubens- und Bekenntnisfreiheit der Verfahrensbeteiligten festgelegt, dass diese ohne Glaubens- bzw. Bekenntnissymbole in Außenkontakt mit Verfahrensbeteiligten treten.

Weiterlesen https.://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/personal_tarifrecht/Rechtsreferendarin-darf-Kopftuch-tragen_144_409346.html

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Die Rolle der Religion im französischen Wahlkampf

In Frankreich wird am kommenden Sonntag gewählt. Vier Kandidaten haben offenbar die Chance, in die Stichwahl zu kommen. Wird es die Wahl entscheiden, welche Position die Kandidaten zum politischen Islam einnehmen? Und umgekehrt: Gilt der Laizismus, die Trennung von Staat und Religion, noch als Zukunftsprojekt? Oder hat er ausgedient?

Danny Leder im Gespräch mit Andreas Main

Weiterhören: http.://www.deutschlandfunk.de/zukunft-des-laizismus-die-rolle-der-religion-im.886.de.html?dram:article_id=384112

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Kardinal und Osterhase Schulter an Schulter

Zu Ostern nähren die Medien die Illusion, dass Religionen sich freiwillig der Aufklärung unterziehen. Das ist gefährlich und naiv.

.. Dem Christentum wurde die Aufklärung und damit das Ende der Dominanz von Religion über Politik abgerungen, und zwar über weite Strecken durchaus blutig und kämpferisch. Die Idee, dass sich im zeitgenössischen Islam die Trennung von Religion und Politik von innen heraus, gewissermaßen aus good will, herstellen würde, ist im günstigsten Fall naiv. Die jährlich wiederkehrenden Oster- und Weihnachtsmärchen über die Selbstaufklärung des Christentums, die auch von seriösen Medien verbreitet werden, unterstützen diese Naivität.

Weiterlesen h t t ps://nzz.at/oesterreich/geist/kardinal-und-osterhase-schulter-an-schulter

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