Archiv für die Kategorie Säkularismus

Religionssoziologe Joas: Säkularisierungsthese out

Der deutsche Religionsphilosoph und -soziologe Hans Joas hat bei einer Pastoraltagung in Salzburg der These widersprochen, Modernisierung gehe automatisch mit Säkularisierung einher.

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[https://religion.orf.at/stories/2958110/

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Für eine Säkularisierung Polens

Eine linke Bürgerrechts-Aktivistin setzt sich für eine klarere Trennung von Staat und Kirche in Polen ein. Und die Regierungspartei PiS jubelt. Im katholischen Polen, wo die Zahl der Kirchgänger zuletzt wieder über die 10-Millionen-Marke gestiegen ist, sei das Wahlkampfhilfe vom Feinsten.

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[https://www.deutschlandfunk.de/religion-im-wahlkampf-fuer-eine-saekularisierung-polens.886.de.html?dram:article_id=437883

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Kirche und Staat: „Demokratisch skandalös“

Carsten Frerk bezeichnet sich selbst als „evidenzbasierten Skeptiker“. In seinen Büchern befasst sich der Politikwissenschaftler kritisch mit dem Verhältnis von Staat und Religion. Die christlichen Kirchen seien mächtiger als andere Lobby-Organisationen, sagt er. Aber er sieht Veränderungen.

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[https://www.deutschlandfunk.de/einfluss-der-kirchen-auf-die-politik-demokratisch-skandaloes.886.de.html?dram:article_id=437178

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So will Griechenland „religionsneutral“ werden

Tausende orthodoxe Priester sollen ihren Beamtenstatus verlieren, kirchliche Besitztümer teilweise veräußert werden.

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[https://www.srf.ch/news/international/geplante-verfassungsaenderung-so-will-griechenland-religionsneutral-werden

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Grünen-Politiker Volker Beck: „Säkularismus ist so antifreiheitlich wie der Islamismus“

Auf Twitter kritisierte Beck zunächst die „Initiative Säkularer Islam“ (wir berichteten) als „religionsfreiheitsfeindlich“, im weiteren Diskussionsverlauf machte der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen dann seine Ablehnung des Säkularismus öffentlich:

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Staat und Kirche in Bayern: Enge Verflechtung im Wandel

Bis heute sind Staat und Kirche in Bayern eng mit einander verflochten. Das hat historische Gründe, wird heute aber auch kritisch gesehen.

(…)

Und doch: Ohne die Kirche geht es nicht

Die bayerischen Könige erkannten: Der Vatikan ist als Bündnispartner für Bayern in der aufkommenden Nationalstaatsbewegung wichtig. 1817 kommt es deshalb zu einem Vertrag zwischen Bayern und Rom. Darin bekommt der Staat starken Einfluss auf kirchliche Belange, wie die Ernennung von Bischöfen.

Der Staat verpflichtet sich aber auch zu Entschädigungsleistungen für die Enteignungen im Zuge der Säkularisation, und übernimmt die Besoldung von Bischöfen und Domkapiteln. Der Bischof ist letztlich – bis zum heutigen Tag – Staatsbeamter.

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[https://www.br.de/nachrichten/kultur/staat-und-kirche-in-bayern-enge-verflechtung-im-wandel,R8Xf756

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Bischöfin: Ohne Öffentlichkeit kann Religion gefährlich werden

Religion gehört aus Sicht der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in die Öffentlichkeit. Damit gehöre Religion auch an die Universitäten als öffentliche Orte, sagte Landesbischöfin Ilse Junkermann am Montagabend beim Ökumenischen Hochschulempfang im Erfurter Dom.

(…)

Es sei für den religiös-weltanschaulich neutralen Staat nicht sinnvoll, das Religiöse aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, betonte die Landesbischöfin. Passiere dies doch, müsse genauer hingeschaut werden. Ohne Öffentlichkeit werde Religion zuweilen gefährlich, da dort ein totalitärer Anspruch entstehen könne. „Wenn Religion sich abschließt, verkümmert sie zu fundamentalistischem Einzelgängertum, kann sie Konflikte mit ihrer Umwelt nach innen wie nach außen nur mit Gewalt lösen“, sagte die Theologin.

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[https://www.evangelisch.de/inhalte/153201/06-11-2018/bischoefin-ohne-oeffentlichkeit-kann-religion-gefaehrlich-werden

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