Archiv für die Kategorie russisch-orthodox

Das Kreuz des Kreml

Mit einem Handkuss verabschieden sich an einem Frühjahrstag in Verona zwei Männer voneinander, die ihre Mission für das russische Vaterland nach Italien gebracht hat. Unter der bodenlangen schwarzen Kutte von Erzpriester Dmitri Smirnow wölbt sich ein großer Bauch, darauf ruht der wuchtige Kreuzanhänger seiner Goldkette.Smirnow leitet die Kommission für Familie, Schutz der Mutterschaft und Kindheit der orthodoxen Kirche in Russland. Der Mann, der den Erzpriester mit Knicks und Handkuss verabschiedet, ist Alexej Komow. Er engagiert sich international für die Werte der russisch-orthodoxen Kirche.Seit Jahren pflegen er und Smirnow ein Netzwerk Ultrakonservativer in Europa – im Sinne der orthodoxen Kirche Russlands, dem sogenannten Moskauer Patriarchat, und im Sinne Wladimir Putins.

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[https://www.welt.de/politik/ausland/plus194013621/Russisch-Orthodoxe-Das-Kreuz-des-Kreml.html

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Patriarch: Kyrill I. warnt vor internetfähigen Handys

Geräte mit Internetzugang gehören zum Alltag der meisten Menschen – auch in Russland. Dort warnt Patriarch Kyrill I. vor einer Abhängigkeit. Diese könnte den Antichristen auf den Plan rufen.

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[https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/patriarch-smartphones-bereiten-dem-antichristen-den-weg

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Ukraine: Kirche ohne Putin

  • Eine Synode der orthodoxen ukrainischen Kirchen hat den Zusammenschluss der Kirche des Kiewer Patriarchats (KP) mit der selbständigen ukrainischen Kirche (UAOK) zu einer neuen, unabhängigen Kirche beschlossen.
  • Bisher unterstanden die ukrainischen orthodoxen Kirchen dem Patriarchat in Moskau.
  • Der Vorgang könnte zur größten Kirchenspaltung der Orthodoxie seit Jahrhunderten führen.

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[https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-kirche-ohne-putin-1.4254917

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Ein Kirchenstreit, der den Krieg befeuern wird

Die Ukraine hat ihre kirchliche Unabhängigkeit von Moskau errungen – ein Ereignis von solcher Sprengkraft, dass es die gesamte orthodoxe Christenheit spalten könnte. Und neue Kämpfe im Land auszulösen droht.

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[http://www.spiegel.de/politik/ausland/orthodoxe-kirche-wie-der-streit-um-die-ukraine-die-orthodoxen-kirchen-spaltet-a-1233798.html

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Beben von historischem Ausmaß erschüttert die orthodoxe Kirche

Sogar von „Invasion“ ist die Rede: Die russische Orthodoxie schäumt vor Wut, denn der Patriarch von Konstantinopel zeigt sich bereit, eine eigenständige Kirche in der Ukraine anzuerkennen.

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[https://www.sueddeutsche.de/politik/russland-und-ukraine-beben-von-historischem-ausmass-erschuettert-die-orthodoxe-kirche-1.4139474

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God save Russia – Über die Verflechtungen von Kirche und Staat

Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche gehört zu den zehn einflussreichsten Männern Russlands: Kyrill I., zu dessen Anhängern auch Kommunisten wie der Ultranationalist Wladimir Schirinowski zählen, will die russische Führungsspitze für eine neue nationale Idee gewinnen: Die Verflechtung von Staat und Kirche soll vorangetrieben werden.

Kyrill I. steht an der Spitze von über 100 Millionen Gläubigen, was ihn zum mächtigsten Oberhaupt der orthodoxen Christenheit macht. Deren Führung beansprucht er gegenüber älteren orthodoxen Kirchen, die aber weniger dynamisch sind. Der ehrgeizige Patriarch ist politisch aktiv: Alljährlich versammelt sich die russische Führungselite in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, um seine Predigt zu hören, in der er den moralischen Werteverfall der liberalen westlichen Gesellschaften geißelt. Der Patriarch, zu dessen Anhängern auch Kommunisten wie der Ultranationalist Wladimir Schirinowski zählen, will die russische Führungsspitze für eine neue nationale Idee gewinnen, in der die Verflechtung von Staat und Kirche vorangetrieben wird.
Dabei war die russische Kirche noch vor wenigen Jahrzehnten totgesagt. Erst Putin, der die mobilisierende und identitätsstiftende Wirkungsmacht der orthodoxen Kirche in der orientierungslos gewordenen russischen Gesellschaft erkannt hatte, gab der Kirche ihr Gewicht zurück. Kyrill I. will die starke Säkularisierung der russischen Gesellschaft rückgängig machen und hat in Putin einen Unterstützer gefunden. Nicht zufällig trägt der ehemalige KGB-Funktionär seinen Glauben bei jedem Anlass zur Schau.

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Lesbische Aktivistin mit Weihwasser besprenkelt: Geldstrafe

Moldawien – Ein Gericht sah in dem Vorfall in einer TV-Sendung Diskriminierung. Der Priester beklagt nun religiöse Verfolgung.

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[https://www.queer.de/detail.php?article_id=31767

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