Archiv für die Kategorie Religion

Bischof Scheuer: Religion kann Krieg und Gewalt umgestalten

Die Religionen haben nach den Worten von Bischof Manfred Scheuer in der Geschichte und Gegenwart für den Frieden enorme Dienste geleistet, die jedoch meist übersehen werden. Zwar treffe es zu, dass Religionen bisweilen „massiv“ mit Krieg und Gewalt, Hass und Eifersucht zu tun hätten. Sie seien aber nicht deren Ursache, sondern könnten vielmehr dazu dienen, diese umzugestalten, sagte der Linzer Diözesanbischof am Wochenende bei den dreitägigen „Schlossgesprächen“ in Zell an der Pram, die sich dem Thema „Religionen – friedfertig oder gewalttätig?“ widmeten.

Das friedenstiftende Potenzial werde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, da die Medienlogik stets auf Gewalt, Krieg und Schrecken richte, so der Bischof.

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1622502/scheuer-religion-kann-krieg-und-gewalt-umgestalten

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Mit Gott gegen Wissenschaft?

Am vergangenen Wochenende fand der zweite „March for Science“ statt. feinschwarz. net dokumentiert das Statement von Michael Schüßler zum Festvortrag von DFG-Präsident Peter Strohscheider beim Tübinger Fakultätsjubiläum.

(…)

Gerade im Vergleich zu Religion und Theologie wird klar: Die Vorstellung, dass die eigenen Überzeugungen und Erkenntnisse als Lösung für die ganze Welt zu vollstrecken wären, mit dieser Vorstellung ist die Wissenschaft nicht allein. „Mit Gott gegen Wissenschaft“, das wird dann zum Clash religiöser Einheitsutopien mit säkular-wissenschaftlichen Einheitsutopien. „Ein ‚säkularer Experten- und Wissenschaftsdogmatismus‘ steht völlig gleichberechtigt neben anderen (religiösen und politischen) Dogmatismen im Supermarktregal der … Gesellschaften: freie Wahl für freie Bürger … .“ So haben das Fritz Breithaupt und Martin Kolmar im Kursbuch beschrieben.

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[http://www.feinschwarz.net/mit-gott-gegen-wissenschaft/

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Geschlechtertrennung statt unisex: Bibel speziell für Männer oder Frauen

scm-shop.de/neues-leben-die-bibel-fuer-maenner.html#Artikelbeschreibung
scm-shop.de/neues-leben-die-bibel-fuer-frauen-7483741.html#Artikelbeschreibung

Immerhin kein „Gender-Pricing“.

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Studie: Linkshänder sind deutlich häufiger Atheisten als Rechtshänder

Dutton geht im Grunde davon aus, dass Glaube genetisch vererbbar sei. Frei nach Charles Darwin hatten demnach gläubige Menschen in der vorindustriellen Zeit höhere Chancen zu überleben als Atheisten. Gläubige Menschen fügten sich in der Regel besser in die Gesellschaft ein. Atheisten dagegen waren eher Außenseiter und hatten es schwieriger, zu überleben und sich fortzupflanzen. Religion war in vorindustriellen Gesellschaften zentraler Bestandteil des Alltags.

Dutton nahm für seine Studie an, dass Atheisten mehr Genmutationen haben als religiöse Menschen. Er testete seine These an Linkshändern, Autisten und Menschen, die unter Schizophrenie leiden. Sein Ergebnis: Es gebe eine  „schwache, aber signifikante“ Verknüpfung zwischen Atheisten und Linkshändern. Unter Autisten und Schizophrenen sei Atheismus noch weiter verbreitet.

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[http://www.businessinsider.de/studie-linkshaender-haben-eine-merkwuerdige-besonderheit-2018-4

 

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Kirchliche Studie: Jugendliche glauben, wollen aber nicht religiös sein

Jugendliche wollen nach einer am Donnerstag im deutschen Tübingen vorgestellten Befragung von mehr als 7.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen Studie nicht religiös sein, glauben aber zu einem großen Teil.

Daraus geht hervor, dass mehr als die Hälfte der Befragten an Gott glaubt. Rund drei Viertel beten demnach gelegentlich oder häufig. Trotzdem nannten sich nur 22 Prozent religiös, aber 41 Prozent gläubig. Auch von denjenigen, die sich als Atheisten sehen, glauben viele an „irgendeine höhere Macht“.

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[http://religion.orf.at/stories/2906528/

 

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Philosoph Quarch: Religion ist ein Glücksfaktor

Evangelischer Publizist: Glück erlangt man dadurch, dass man liebt und das oft religiös begründete Bewusstsein hat, „Teil von etwas Größerem zu sein“

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1619804/philosoph-quarch-religion-ist-ein-gluecksfaktor

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Der Begriff „christliches Abendland“ ist geistiger Müll

Überspitzt könnte man Deutschland heute eine Heidenrepublik nennen – historisch gesehen ging es in Europa ohnehin seit jeher recht morgenländisch zu.

(…)

Schauen wir auf die Religion (Theologie). Wieder werden Abendländer wie „Patriotische Europäer“ schockiert. Schock eins: Das Christentum stammt aus dem Morgenland. Schock zwei: Am Anfang, bis ins 4. Jahrhundert, war das Abendland nicht nur heidnisch, sondern – noch „schlimmer“ – jüdisch. Lange bevor die Germanen Christen wurden, gab es in Europa Juden. Jahrhunderte vor den Kirchen standen in Germanien, Gallien und Britannien Synagogen.

Die heidnischen Abendländer wurden zudem nicht durchweg freiwillig zu Christen. Missionare wie Kilian und Bonifatius wurden von den Vorfahren des deutschen Michels ermordetet, und Frankenkönig Karl „der Große“ taufte um 800 die Sachsen auf seine Art: blutig. Und heute? Wo ist das Abendland noch wirklich christlich? Überspitzt könnte man Deutschland, besonders im Osten, eine Heidenrepublik nennen. Selbst Spanien und Italien haben sich im kirchlichen Sinne entchristlicht.

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[http://www.sueddeutsche.de/politik/geschichte-europas-der-begriff-christliches-abendland-ist-geistiger-muell-1.3926979

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