Archiv für die Kategorie Laizismus

Konfession steht als Jobkriterium bei kirchlichen Trägern in Frage

  • Damit kirchliche Träger ihren Auftrag erfüllen können, ist es nach Ansicht des Generalanwalts am EuGH nicht notwendig, dass jeder Mitarbeit auch dessen Konfession angehört.
  • Folgt der Gerichtshof seinem Schlussantrag, darf die Weltanschauung auch bei religiösen Organisationen kein Ausschlusskriterium für Bewerber mehr sein.
  • Nationale Gerichte müssten dann im Einzelfall entscheiden – mit guten Aussichten für Bewerber, die nicht der entsprechenden Kirche angehören.

Weiterlesen: [http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsrecht-kirchliche-traeger-muessen-bewerber-anderer-konfessionen-zulassen-1.3741918

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Polen und Frankreich streiten um Kreuz an Papststatue

Die von der französischen Justiz angeordnete Entfernung eines großen Kreuzes an einem Denkmal für Papst Johannes Paul II. (1978-2005) sorgt für politische Irritationen zwischen Warschau und Paris. Polens Regierungschefin Beata Szydlo will das Denkmal ihres Landsmanns vor „der Zensur retten“ und aus Ploermel in Nordwestfrankreich nach Polen holen, wie sie am Wochenende ankündigte.

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1560824/polen-und-frankreich-streiten-um-kreuz-an-papststatue

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Frankreich: Gemeinde muss Kreuz von Papst-Denkmal entfernen

Eine Gemeinde in der Bretagne muss auf höchstrichterliche Anordnung das Kreuz von einem Denkmal für den früheren Papst Johannes Paul II. entfernen.

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[http://religion.orf.at/stories/2874464/

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Schriftsteller Michel Houellebecq: Katholizismus als Staatsreligion

Welche umstürzende Kraft der Schriftsteller Michel Houellebecq der Religion und dem Islam zutraut, wissen wir seit dem Roman „Unterwerfung“. Jetzt äußert er sich nochmals dazu – und bringt den Katholizismus als Staatsreligion ins Gespräch.

(…)

Was die Integration in Europa angeht, zeigt sich Houellebecq so lakonisch und zynisch wie sein Romanheld Francois in „Unterwerfung“ und kommt schließlich zu dem Schluss, dass die Integration der Muslime in Frankreich besser gelänge, „wenn der Katholizismus Staatsreligion wäre“. In einen solchen Staat fänden sich Muslime besser zurecht als im laizistischen Frankreich, dessen Begriff von Religionsfreiheit sie als „Instrument der Religionsbekämpfung“ empfänden, was dieser historisch gesehen auch gewesen sei.

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[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/schriftsteller-houellebecq-aeussert-sich-zur-religion-15257116.html

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Kurs an der Uni Metz: Wie viel Religion gehört in den Alltag?

Wie viel Platz darf die Religion im Alltagsleben einnehmen? In Frankreich, wo die Trennung zwischen Kirche und Staat ziemlich streng ist, ist das immer eine heikle Angelegenheit. Was legal ist oder nicht, lernen Jurastudenten an den französischen Universitäten. Doch auch im Rahmen des Gesetzes ergeben sich Spielräume und Grauzonen.

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[https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/kurs-an-der-uni-metz-wie-viel-religion-gehoert-in-den-alltag_aid-2425694

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USA: „Ein Schlag gegen die Trennung von Staat und Kirche“

Der Oberste Gerichtshof der USA hat über die Renovierung eines Kinderspielplatzes entschieden. Was vordergründig nach einer Gerichtsposse klingt, könnte nach Einschätzung von Juristen weitreichende Auswirkungen auf die Trennung zwischen Staat und Kirche in den USA haben.

(…)

Die Dreifaltigkeitskirche zog vor Gericht. Die Obersten US-Richter haben sich nun mit sieben zu zwei Stimmen auf Seiten der Kirche gestellt. Die Umweltbehörde habe der Kirche allein wegen ihrer religiösen Identität „öffentlich zugängliche Begünstigungen“ verwehrt, hieß es in dem Urteil. Das käme einer „Strafe für Religionsausübung“ gleich.

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[https://www.jesus.de/usa-ein-schlag-gegen-die-trennung-von-staat-und-kirche/

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Hamed Abdel-Samad – Ist Religion Privatsache?


Ein Vortrag beim humanistischen Salon in Nürneberg

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