Archiv für die Kategorie Laizismus

Urteil: Amerika darf weiter auf Gott vertrauen

„In God we trust“: Auf jeder Münze und jedem Geldschein der USA taucht dieses Motto auf. Ein Mann klagte dagegen. Doch das Gericht wies die Klage nun aus ganz bestimmten Gründen zurück.

(…)

Die Platzierung des Wahlspruchs auf der Währung erfülle einen säkularen Zweck, nämlich „an die religiöse Komponente der Geschichte unseres Landes zu erinnern“, schrieb die Vorsitzende Richterin Diane Wood in ihrem Urteil. Zudem beeinflusse die Verwendung „nicht die gegenwärtigen religiösen Praktiken“ in den USA.

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/urteil-amerika-darf-weiter-auf-gott-vertrauen

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USA: Organisationen klagen gegen Zehn-Gebote-Denkmal

Gegen das Zehn-Gebote-Denkmal in Arkansas, das nach seiner Einweihung zerstört und wieder aufgebaut wurde, regt sich neuer Widerstand. Bürgerrechtsorganisationen haben Klage gegen das Denkmal eingereicht.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2018/05/25/organisationen-klagen-gegen-zehn-gebote-denkmal/

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Große Kirche, kleiner Staat?

In Österreich hängt wie in Bayern in fast jeder Schule ein Kreuz, in Frankreich gilt Religion hingegen als Privatsache. Und wie sieht es anderswo aus? Ein Überblick.

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[http://www.sueddeutsche.de/politik/religion-und-laizismus-grosse-kirche-kleiner-staat-1.3962457

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Kreuz-Debatte: Was fehlt, ist Laizismus

Markus Söder hat die Diskussion um die weltanschauliche Neutralität des Staates belebt. Was fehlt, ist Laizismus

„Gott!“ Wie sehr ein einziges, von einem perfiden Mann in die Menge geworfenes Wort Menschen aufhetzen kann, hat der französische Philosoph Denis Diderot (1713-1784) in einer erhellenden und ein wenig bösartigen Erzählung gelehrt. Religion eint und spaltet zugleich (und vor allem), ist seine Botschaft, die nach wie vor gültig ist. Die heftige Kontroverse, die Markus Söder mit seiner Anweisung, im Foyer aller bayerischer Behörden ein Kreuz anzubringen, ausgelöst hat, zeigt: Das Verhältnis von Staat und Religion besitzt weiter Sprengkraft, obwohl – oder gerade weil – der Ministerpräsident behauptet, er habe nur „Bayern!“ gerufen.

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[https://www.swp.de/politik/inland/geistige-verduennung-25446960.html

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Ostern: Trennung von Kirche und Staat – jetzt

An Ostern haben sich alle den religiösen Riten einer Glaubensgemeinschaft unterzuordnen. Daher irritiert, wenn christlich-soziale Vorturner dem Islam die Existenzberechtigung in Deutschland absprechen.

Kaum ein christliches Fest greift so penetrant in den säkularen Alltag ein wie Ostern. Verlangt die Karwoche im Vorfeld die Haltung in Trauer und Stille nur von den Gläubigen, ist an Karfreitag gesamtgesellschaftlich Schluss mit lustig.

Den religiösen Riten ist sich gefälligst unterzuordnen, immerhin bringen es die Katholiken und Protestanten gemeinsam noch auf 45 505 000 eingetragene Mitglieder (2016). Da ist natürlich jeder Säugling und Entmündigte mitgezählt, und trotzdem verzeichnen beide statistisch beim Kirchenbesuch neue Tiefstände, wie die evangelische Nachrichtenagentur idea.de jammert. Macht nichts, was vor 200 Jahren richtig war, wird wohl in 2018 noch recht sein, weshalb sich auf Teufel komm raus die gesamten 82,8 Millionen anzupassen haben.

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[http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/ostern-und-religion-trennung-von-kirche-und-staat-jetzt-a-1476280

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Konfession steht als Jobkriterium bei kirchlichen Trägern in Frage

  • Damit kirchliche Träger ihren Auftrag erfüllen können, ist es nach Ansicht des Generalanwalts am EuGH nicht notwendig, dass jeder Mitarbeit auch dessen Konfession angehört.
  • Folgt der Gerichtshof seinem Schlussantrag, darf die Weltanschauung auch bei religiösen Organisationen kein Ausschlusskriterium für Bewerber mehr sein.
  • Nationale Gerichte müssten dann im Einzelfall entscheiden – mit guten Aussichten für Bewerber, die nicht der entsprechenden Kirche angehören.

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Polen und Frankreich streiten um Kreuz an Papststatue

Die von der französischen Justiz angeordnete Entfernung eines großen Kreuzes an einem Denkmal für Papst Johannes Paul II. (1978-2005) sorgt für politische Irritationen zwischen Warschau und Paris. Polens Regierungschefin Beata Szydlo will das Denkmal ihres Landsmanns vor „der Zensur retten“ und aus Ploermel in Nordwestfrankreich nach Polen holen, wie sie am Wochenende ankündigte.

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1560824/polen-und-frankreich-streiten-um-kreuz-an-papststatue

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