Archiv für die Kategorie Kirchenfinanzen

Konfessionslose soll 1000 Euro Kirchensteuer zahlen

Eine Frau lebt ihr Leben lang als Konfessionslose. Dann erfährt sie, dass sie als Säugling getauft wurde und Kirchensteuer zahlen soll.

Der Briefkopf sah offiziell aus, der Text war es auch. Die „Kirchensteuerstelle Finanzamt Prenzlauer Berg“ wollte im September 2011 von der damals 58-Jährigen wissen, ob sie getauft wurde. Falls ja, ob sie später aus der Kirche ausgetreten ist. Und wo und unter welchem Namen sie geboren wurde.

Michaela Baumann(*) ging davon aus, dass es sich um das Schreiben einer staatlichen Stelle handle, das sie wahrheitsgemäß beantworten müsse. „Außerdem bin ich ein ehrlicher Mensch“, sagt sie, fast schon entschuldigend.

Also kreuzte sie „Nein“ an, ergänzte aber handschriftlich: „Ich war als Kind nie in einer Kirche und kann mich an eine Taufe nicht erinnern.“ Auch ihren Mädchennamen und Geburtsort nannte sie.

Erst einmal hörte sie darauf nichts mehr.

Der Schock kam, als sie ihren Steuerbescheid für 2012 in den Händen hielt. Darin entdeckte sie, dass ihr für dieses Jahr Kirchensteuern abgezogen wurden, in Höhe von knapp 1000 Euro.

Dass sie plötzlich Mitglied der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische…

weiterlesen (paywall):

[https://www.spiegel.de/plus/streit-um-kirchensteuer-denen-geht-es-um-nichts-anderes-als-geld-a-00000000-0002-0001-0000-000164871536

Werbeanzeigen

7 Kommentare

Niedersachsen will Staatsleistungen an Kirchen beibehalten

Die niedersächsische Landesregierung will die Staatsleistungen an die Kirchen beibehalten. Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Eva Viehoff und Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen) hervor. In der Antwort heißt es: „Die Landesregierung respektiert und beachtet die mit den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften geschlossenen vertraglichen Vereinbarungen. Eine Ablösung der Staatsleistungen ist von der Landesregierung nicht geplant.“ Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen, dass eine Ablösung für die Landesregierung in absehbarer Zeit kein Thema …

weiterlesen (paywall):

[https://www.idea.de/politik/detail/niedersachsen-will-staatsleistungen-an-kirchen-beibehalten-109682.html

9 Kommentare

Gericht: Erzbistum Köln muss Investitionen nicht offenlegen

Das Erzbistum Köln muss keine Auskunft darüber geben, in welche Anlagen und Firmen es sein Vermögen investiert. Das Verwaltungsgericht Köln wies am Donnerstag eine Auskunftsklage des Recherchezentrums „Correctiv“ ab. Der Vorsitzende Richter Sebastian von Aswege verwies zur Begründung auf das von der Verfassung garantierte Selbstbestimmungsrecht der Kirchen. Die Vermögensverwaltung sei deren innere Angelegenheit.

weiterlesen:

[https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/gericht-erzbistum-koln-muss-investitionen-nicht-offenlegen

7 Kommentare

Das versteckte Vermögen der katholischen Kirche

Immobilien, Aktien, Beteiligungen: Das Vermögen der katholischen Kirche in Deutschland ist riesig. So setzt es sich zusammen.

weiterlesen:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katholische-kirche-das-versteckte-vermoegen-der-bistuemer-a-1269846.html

7 Kommentare

Über so viel Vermögen verfügt die Kirche in Deutschland

Die Kirche in Deutschland ist eine Wirtschaftsmacht, die über ein großes Vermögen verfügt. Ein großer Anteil der Einnahmen stammt aus der Kirchensteuer, doch die Kirche ist auch als Unternehmer aktiv, betriebt Krankenhäuser, Kindergärten und die eine oder andere Brauerei.

weiterlesen:

[https://web.de/magazine/wirtschaft/vermoegen-verfuegt-kirche-deutschland-33621932

Ein Kommentar

Studie: Kirchensteuer findet in Westeuropa breite Unterstützung

Das in Nordeuropa und im deutschsprachigen Raum verbreitete System der Kirchenfinanzierung durch Kirchenbeiträge stößt länderübergreifend auf breite Zustimmung. Die Mehrheit der Befragten sehe religiöse Institutionen als Unterstützer des Gemeinwohls, heißt es in einer neuen Studie des Washingtoner Pew Research Center.

(…)

Die These, der Kirchenbeitrag sei für viele ein Grund für die Abkehr von der Kirche, sehen die US-Forscher nicht bestätigt. Die erhobenen Daten zeigten keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Säkularisierung und dem Bestehen eines Kirchenbeitrags, so das Pew-Institut. Die Zahl jener, die sich selbst als Christen bezeichnen, gehe besonders in Belgien, den Niederlanden und Norwegen zurück – in allen drei Ländern erheben die Kirchen keine steuerähnlichen Beitragsgelder.

weiterlesen:

[https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2019-05/kirchensteuer-pew-research-unterstuetzung-westeuropa-studie.html

7 Kommentare

Kirchen: Keine Alternative zur Kirchensteuer

Wie finanzieren sich die Kirchen langfristig? Wenn immer mehr Mitglieder austreten, erhalten sie schließlich immer weniger Kirchensteuer. Doch Alternativen sind nicht in Sicht.

(…)

Kirchensteuer garantiert viele Arbeitsplätze

Laut Kohlgraf ist auch zu bedenken, „dass durch die Kirchensteuer alleine im Bistum Mainz viele tausend Menschen und ihre Familien über die seelsorgliche und soziale Arbeit, die sie für die Gesellschaft leisten, ihr Auskommen finden“. Auch Hanke hatte darauf hingewiesen, dass die Kirche dank der Steuern viel Positives bewirken und sichere Arbeitsplätze garantieren könne.

weiterlesen:

[https://www.zdf.de/nachrichten/heute/kirchen-sehen-keine-alternative-zur-kirchensteuer-100.html

 

8 Kommentare