Archiv für die Kategorie Katholizismus

Wenn Moses eine Frau gehabt hätte…

Moses hatte nämlich sehr wohl eine Frau. Sie hiess Zippora und war eine so genannte «Fremdgläubige».

(…)

Zippora wird dabei nie erwähnt. Das kann darauf hindeuten, dass Zippora gar nicht dabei war. Jüdische Theologen interpretieren es aber meist anders, wenn Ehefrauen nicht erwähnt werden: Wenn Moses seine Frau verlassen oder verloren hätte, wäre das wohl erzählt worden, weil es aussergewöhnlich war. Da Zippora nicht erwähnt wird, müsse man also annehmen, dass sie natürlicherweise auch dabei gewesen sei, aber eben nie etwas zu sagen hatte, sondern ihren Mann im Hintergrund versorgte und nach aussen unsichtbar blieb.

weiterlesen:

[https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/kommentare-bz/wenn-moses-eine-frau-gehabt-haette-131557710

8 Kommentare

Katholischer Ferienhausbesitzer lehnt schwules Pärchen ab

Ein schwules Paar, das über Booking.com einen Urlaub im „Casa Vacanze Ciufo“ in Kalabrien buchte, wurde vom katholischen Besitzer nicht akzeptiert.

(…)

Gleichzeitig bekräftigte der Vermieter jedoch seine Ablehnung schwuler und lesbischer Gäste und begründete dies mit seinem Glauben. „Wir sind Katholiken, überzeugte Christen.“ Der Ausschluss Homosexueller sei sein gutes Recht, denn bei dem Ferienhaus handele es sich um sein privates Grundstück.

weiterlesen:

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29344

9 Kommentare

Matussek, Kelle und Co – agentin.org erzürnt Christen

Die Webseite Agentin.org listet und beschreibt Personen, die angeblich „antifeministische“, fundamentalistische oder „familistische“ Ansichten haben – darunter bekannte konservative Christen. Dahinter steht die den Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung.

(…)

Zahlreiche der Artikel sind dabei sehr kurz. Über den Journalisten Matthias Matussek etwa enthält die Datenbank nur vier Zeilen, darunter: „Matthias Matussek fiel immer wieder mit antifeministisch, homophob oder islamfeindlich ausgerichteten Äußerungen auf“ oder „Matthias Matussek ist bekennender Katholik“. Matussek selbst machte sich auf Facebook über seinen Eintrag lustig:

auch das noch! Die Böll-Stiftung. Dabei kenn ich von dem nur die Blechtrommel

(…)

Gelistet werden darüber hinaus die Journalisten Birgit und Klaus Kelle, die „Demo für alle“-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde sowie die „ultrakatholische“ Plattform kath.net. „Ultrakatholisch“, ein Attribut, dem auch das Ehepaar Kelle nahestehen soll, definiert sich laut Agentin.org als ein „rechtsgerichteter Katholizismus, der sich emanzipatorischen Bestrebungen im Katholizismus entgegenstellt“ und „in Geschlechter- und Familienfragen extrem konservativ auftritt“.

(…)

Der Berliner Tagesspiegel nennt Agentin.org indes „Eine Art Verfassungsschutzbericht der Gender-Szene“, und zeigt bissig auf, wie es wäre, den Spieß umzudrehen: „Wie wäre es mit einer steuerfinanzierten Namensliste von rechts außen, auf der Gender-Professorinnen, schwule Blogger und linksfanatische Schmalspur-Terroristen nebeneinander zur Observation freigegeben werden?“

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/07/26/die-schwarze-liste-der-gruenen-stiftung/

http://www.agentin.org/index.php/Hauptseite

 

11 Kommentare

Schönborn-Nein zur „Ehe für alle“

Eine erneute Absage hat der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn der „Ehe für alle“ erteilt. „In Wahrheit“ gebe es nur einen Grund für die Ehe und das sei das Kindeswohl, so der Kardinal.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2857014/

9 Kommentare

Kardinal Pell weist Missbrauchsvorwürfe von sich

Der australische Kardinal George Pell steht wegen Missbrauchsvorwürfen erstmals vor Gericht. Der Papst-Vertraute beteuert seine Unschuld – kehrt aber vorerst nicht auf seinen Posten als Finanzchef des Vatikans zurück.

weiterlesen:

[http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/australischer-kardinal-weist-missbrauchsvorwuerfe-von-sich-15122527.html

3 Kommentare

Warum es der katholischen Kirche so schwerfällt, Missbrauch einzugestehen

Seit 15 Jahren erschüttern immer wieder neue Missbrauchsskandale die katholische Kirche, die mal Aufklärung verspricht und dann doch wieder bremst.

(…)

Es gibt nun einige Untersuchungen, die sich der Frage nähern, warum es gerade in der katholischen Kirche so viele Fälle sexueller Gewalt durch Priester und Kirchenmitarbeiter gab. Da war das Bild der heiligen Kirche, das nicht beschmutzt werden durfte, weshalb Täter geräuschlos versetzt und Opfer mundtot gemacht wurden. Da war der Männerbund, in dem man komplizenhaft über Zölibatsverstöße schwieg, war die Überforderung der Patres in den Internaten. Da waren aber auch Eltern, die alle Hilferufe ihrer Kinder überhörten und Klassenkameraden, die Teil des gewalttätigen Systems waren. Die katholische Kirche hat Opfer entschädigt. Sie hat Täter ihrer Ämter enthoben, Präventionsprogramme aufgelegt – an der päpstlichen Universität Gregoriana gibt es nun ein eigenes Zentrum für Kinderschutz. Manchmal hört man Kirchenvertreter grummeln: Jetzt könnte man mal die alten Geschichten zu den Akten legen.

weiterlesen:

[http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-warum-es-der-katholischen-kirche-so-schwerfaellt-missbrauch-einzugestehen-1.3593107

 

6 Kommentare

Katholiken starten Gebetssturm für die Ehe

Am Gedenktag der Heiligen John Fisher und Thomas Morus, die als Zeugen für die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe ihr Leben als Märtyrer hingegeben haben, begann ein Gebetssturm für die Ehe

weiterlesen:

[http://kath.net/news/60302

11 Kommentare