Archiv für die Kategorie Judentum

Israel: Aussteigerin aus ultraorthodoxem Judentum

„Regeln – vom Aufstehen bis zum Schlafengehen“

Zipora Nussbaum lebt strikt nach den Regeln des orthodoxen Glaubens. Yafi Halevy hat dieses Leben nicht mehr ertragen und stieg aus: zwei Jüdinnen, zwei Geschichten.

Zum Video:

http://www.spiegel.de/video/israel-aussteigerin-aus-ultraorthodoxem-judentum-video-99017678.html

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Jerusalem: ESC kontra Sabbat

Die israelische Regierung will den Eurovision Song Contest im Mai 2019 in Jerusalem veranstalten. Das Problem: Die Veranstaltung würde nur knapp zwei Stunden nach Ende des Sabbats beginnen. Wie die Tagesschau berichtet, hat Israels Gesundheitsminister Yaakov Litzman von der strengreligiösen Partei „Vereinigtes Thorajudentum“ die Regierung bereits ermahnt, dass der ESC den Sabbat nicht stören dürfe. Yael Cohen, Abgeordnete der Arbeitspartei, habe wiederum dazu aufgerufen, sich von den Ultra-Orthodoxen nicht einschüchtern zu lassen.

1999 gastierte der ESC zuletzt in Israel. Ebenfalls in Jerusalem. Allerdings ist der Einfluss der Ultra-Orthodoxen seitdem gewachsen. Die Sabbatruhe wird in Jerusalem strikt beachtet – im Gegensatz zu Städten wie Tel Aviv oder Haifa.

weiterlesen:

[https://www.tagesschau.de/ausland/esc-israel-austragungsort-101.html

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Studie: Israel wird zunehmend säkular

Der Anteil strengreligiöser Juden in Israel wird in den nächsten Jahrzehnten weniger schnell steigen als bisher angenommen: Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie des Jerusalemer Taub Centers für sozialpolitische Fragen hervor.

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[http://religion.orf.at/stories/2913555/

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Israel: Ultra-Orthodoxe Juden erreichen Zensur bei Evolutions-Ausstellung

The Natural History Museum in Jerusalem is apparently hiding an exhibit on evolution in order to avoid offending ultra-Orthodox groups coming to visit. It makes you wonder why those groups visit museums at all if they can’t handle honesty.

weiterlesen:

http://www.patheos.com/blogs/friendlyatheist/2018/05/07/jerusalem-museum-censors-evolution-exhibit-to-satisfy-ultra-orthodox-jews/

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EKD: Antisemitismus ist Gotteslästerung

Der Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli hat viele Menschen erschüttert. Die Jüdische Gemeinde hat nun für kommenden Mittwoch zu einer Kundgebung aufgerufen – mit prominenten Rednern.

(…)

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verurteilte die jüngsten antisemitischen Vorfälle scharf und rief dazu auf, sich dem entgegen zu stellen. „Als Christinnen und Christen stehen wir uneingeschränkt an der Seite unserer jüdischen Geschwister. Antisemitismus ist Gotteslästerung“, teilte das Leitungsgremium der evangelischen Kirche mit.

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[http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/berlin-traegt-kippa-juedische-gemeinde-ruft-zu-solidaritaetsdemo-auf-a-1204084.html

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Die Ultraorthodoxen – Staat im Staate Israels

In den Straßen von Jerusalem erkennt man ultraorthodoxe Juden an ihren schwarzen Mänteln, den langen Schläfenlocken und den breiten Hüten. Bei der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren waren es ein paar hundert, heute stellen sie knapp eine Million oder 11% der israelischen Bevölkerung. Mit einer Geburtenrate von 6,5 Kindern pro Frau sind die Streng-Gläubigen die am stärksten wachsende Gruppe, mit zunehmendem Einfluss auf die israelische Gesellschaft.

Die französische Journalistin Bethsabée Zarka zeigt im WELTjournal+ Einblicke in diese radikale, sehr verschlossenen Gemeinschaft: Die Ultraorthodoxen leben streng nach den Gesetzen der Thora, die mit den demokratischen Werten im Staat Israel manchmal schwer in Einklang zu bringen sind. Sie schotten sich ab, verneinen den Staat und verdrängen Nicht-Religiöse aus deren Vierteln. Die Männer arbeiten nicht, sondern widmen sich ihren religiösen Studien. Für das Einkommen sorgen die Frauen und der Staat. Da in der stark zersplitterten Parteienlandschaft die Stimmen der Ultraorthodoxen wahlentscheidend sein können, wächst ihr Einfluss auf die Politik Israels zusehends.

Zum Video (Geoblocking beachten):

http://tvthek.orf.at/profile/Weltjournal/5298609/WELTjournal-Die-Ultraorthodoxen-Staat-im-Staate-Israels/13973140

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Rabbiner: Interreligiöser Dialog hätte Schoah verhindert

Auschwitz hätte nicht stattfinden können, wenn es damals einen interreligiösen Dialog gegeben hätte. Das sagte der argentinische Rabbiner und Papst-Freund, Abraham Skorka, im Interview mit der Wochenzeitung „Die Furche“ (aktuelle Ausgabe).

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[http://religion.orf.at/stories/2904030/

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