Archiv für die Kategorie Judentum

Dürre: Israelis sollen an Klagemauer um Regen beten

Angesichts einer drohenden Dürre hat Israels Landwirtschaftsminister Uri Ariel alle Landwirte sowie die israelische Öffentlichkeit zum Gebet um Regen aufgerufen.

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[http://religion.orf.at/stories/2885780/

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Fünf Jahre nach Bundestagsbeschluss: Kritik an Beschneidungsgesetz durch Ärzte

Nachdem das Kölner Landgericht Beschneidungen zuvor als Körperverletzung gewertet hatte, erlaubte der Bundestag vor fünf Jahren die Beschneidung mit religiöser Motivation bei Jungen wieder. Vor „schwerwiegenden Auswirkungen“ für die Opfer der Beschneidung warnten nun anlässlich des Jahrestags der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie, die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin sowie der Kinderschutzverein Mogis. Beschneidung „verändern den Körper irreversibel und stehen bei nicht einwilligungsfähigen Jungen nicht im Einklang mit Gesundheitsschutz und Kindeswohl“ so ein Mediziner der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, Säuglingen und Kindern würden so unnötige Schmerzen zufügt. Auch vor den Spätfolgen warnen die Organisationen, es werde schwer und irreversibel in die sexuelle Selbstbestimmung der Betroffenen eingegriffen.

spiegel.de/gesundheit/diagnose/beschneidung-aerzteorganisationen-kritisieren-gesetz-a-1182714.html

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Brandanschlag durch Maskierte auf Synagoge in Göteborg

Die Polizei hat drei Person festgenommen, die nach Augenzeugenberichten Molotowcocktails auf eine Synagoge im schwedischen Göteborg geworfen haben sollen.
Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich 20 Jugendliche im Gebäude, das aber wegen des dort anhaltenden Nieselregens kein Feuer fing.
Ein Vertreter der jüdischen Gemeinde sieht den Anschlag im Zusammenhang mit der Entscheidung der USA, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, auch in Schweden war es deshalb in den vergangenen Tagen schon zu Protesten gekommen.

welt.de/politik/ausland/article171441557/Maskierte-werfen-Molotowcocktails-auf-Synagoge-in-Goeteborg.html

Auch am Sonntag wieder Israel-Flaggen bei Protesten in Deutschland verbrannt

Wie schon bei der Demonstration am Freitag (wir berichteten) kam es auch am Sonntag in Deutschland wieder zu Demonstrationen gegen Donald Trumps Entscheidung bezüglich Jerusalem. Hierbei wurde auch wieder eine Flagge mit dem Davidsstern verbrannt. Bei den Protesten in Berlin, an denen je nach Quelle 1000 bis 2500 Menschen teilnahmen, wurden elf Demonstranten festgenommen, ihnen wird unter anderem ein Verstoß gegen das Vermummungsverbot vorgeworfen. Der Bundesinnenminister kritisierte was sich nun wiederholt in Berlin zugetragen hat: „Wir akzeptieren nicht, wenn Juden oder der Staat Israel auf diese beschämende Weise beleidigt werden.“
Auch in anderen europäischen Haupstädten gingen vor allem Muslime auf die Straße, in Wien sollen sie unter anderem „Schlachtet die Juden“ auf Arabisch gerufen haben.

spiegel.de/panorama/gesellschaft/berlin-demonstranten-verbrennen-erneut-fahne-mit-davidsstern-a-1182644.html
heute.at/oesterreich/wien/story/Zeugen-geschockt-ueber–Schlachtet-die-Juden–Ruf-48060169

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Israel: Streit über Arbeit am Sabbat

Eine Regierungskrise zwang Ministerpräsident Netanjahu am Sabbat an den Schreibtisch. Eingebrockt hatten ihm das die Ultraorthodoxen.

Benjamin Netanjahu hat wieder einmal seine Koalition gerettet – durch Zugeständnisse an die Ultraorthodoxen. Bei der Frage, ob Arbeiten an dem im jüdischen Kalender als Ruhetag vorgesehenen Sabbat erlaubt sind, wird in Zukunft die „Tradition Israels“ berücksichtigt werden müssen. Und ein Minister soll Ausnahmeregelungen von Städten wie Tel Aviv kassieren können, wo einzelne Geschäfte auch zwischen Freitagnachmittag und Samstag geöffnet sind, wenn der Rest des Landes still steht.

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[http://www.sueddeutsche.de/politik/israel-streit-ueber-arbeit-am-sabbat-1.3767733

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„Allahu Akhbar“ gerufen und Israel-Fahnen verbrannt – Palästinenser-Demo in Berlin aufgelöst

Am Freitag demonstrierten vor der US-Botschaft in Berlin rund 1200 Menschen mit zahlreichen palästinensisch Flaggen gegen die Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt. Zwar sei es zu keinen größeren gewalttätigen Ausschreitungen gekommen, jedoch wurden von der Menge „Allahu Akhbar“ und „Allah liebt seine Märtyrer“ sowie judenfeindliche Parolen gerufen. Auch zwei israelische Flaggen wurden verbrannt, woraufhin die Demonstration aufgelöst wurde.

tagesspiegel.de/berlin/nach-trumps-jerusalem-entscheidung-palaestinenser-demonstrieren-vor-us-botschaft-und-in-neukoelln/20689908.html /
berliner-zeitung.de/berlin/demo-am-brandenburger-tor-palaestinenser-verbrennen-israelische-fahnen-29265612

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Trump will Jerusalem als israelische Haupstadt anerkennen – überschreitet „rote Linie der Muslime“

US-Präsident Donald Trump macht wohl die Ankündigung wahr und verlegt die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem, wie das Weiße Haus am Dienstagabend mitteilte.
Damit würde Jerusalem faktisch als Israelische Hauptstadt anerkannt, was viele muslimische Länder strikt ablehnen. So hatte sich etwa der Türkische Präsident Erdogan bereits verärgert gezeigt und mit einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Israel gedroht. Auch der König Saudi-Arabiens ist „ernsthaft und tief besorgt“, er warnte Trump per Telefon vor dem Schritt. Israels Regierung verweist darauf, dass Jerusalem bereits seit 3000 Jahren Hauptstadt des jüdischen Volkes und seit 70 Jahren auch des Staates Israel sei.

faz.net/aktuell/politik/ausland/weisses-haus-kuendigt-anerkennung-von-jerusalem-als-israels-hauptstadt-an-15326882.html

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Israel: Rabbiner verbietet Schülern Blick auf Geldschein

Ein ultraorthodoxer Rabbiner in Israel hat seinen Schülern untersagt, einen Geldschein mit dem Bild des jüdischen Dichters Saul Tschernichowski anzuschauen, weil dieser mit einer gläubigen Christin verheiratet war.

(…)

Auf die Frage eines Schülers nach dem Grund habe er geschrieben: „Die abgebildete Figur war mit einer strenggläubigen Christin verheiratet, die jeden Sonntag in der Kirche betete.“ Tschernichowskis Ehefrau sei nicht bereit gewesen, zum Judentum zu konvertieren. Deshalb trage er selbst den Schein mit dem Konterfei des Poeten nur eingerollt in der Tasche.

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[http://religion.orf.at/stories/2882000/

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