Archiv für die Kategorie Homophobie

Ehe-Öffnung in Österreich: Familienbischof Küng macht sich Sorgen um die Kinder

Die katholische Kirche in Österreich, die jahrelang mit Missbrauchsskandalen für Schlagzeilen sorgte, entdeckt Kinder als angebliche Opfer der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben.

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Ihm gehe es dabei besonders um die Kinder, die aus einer heterosexuellen Ehe entstehen könnten, „und die besonderen Schutz vor Willkür und Unsicherheit verdienen“. Das Recht des Kindes auf Vater und Mutter sei „maßgeblich für die Identität und Persönlichkeitsentwicklung notwendig“; mit dem Urteil würde dieses Recht „als nachrangig zu einem Partikularinteresse gesehen.“ Warum die Gleichbehandlung von Homosexuellen im Ehe-Recht Kindern aus heterosexuellen Ehe schaden könnte, sagte Küng aber nicht – er führte auch nicht aus, warum Kindern aus Regenbogenfamilien weniger staatlichen Schutz erhalten sollten.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30239

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Donald Trump hat kein Problem mit Verbotsschildern für Homosexuelle

Ein Schild an einer Bäckerei, das Homosexuellen das Einkaufen verbietet? Der US-Präsident hält dies nach Angaben seiner Sprecherin für machbar.

Sarah Huckabee Sanders, die Pressesprecherin von Donald Trump, hat am Dienstag erklärt, dass der US-Präsident kein Problem damit habe, wenn christliche Geschäftsinhaber aus religiösen Gründen Homosexuellen den Zutritt verweigern. Damit reagierte Huackabee Sanders auf eine Frage des „New York Times“-Reporters Michael Shear.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30230

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Bischof Schönborn: VfGH-Entscheidung zur Ehe verneint Wirklichkeit

Vorsitzender der Bischofskonferenz kritisiert Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, wonach Ehe künftig auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein soll – Höchstrichter werten Unterscheidung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft als verfassungswidrige Diskriminierung

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„Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau. Sie ist wie keine andere Beziehung geeignet, Kinder hervorzubringen, zu hüten und aufzuziehen und damit die Generationenfolge zu sichern“…

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„Er tut damit der Gesellschaft keinen Dienst und schadet letzten Endes allen – auch denen, die er schützen möchte und die es auch zu schützen gilt.“

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[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171205_OTS0181/schoenborn-vfgh-entscheidung-zur-ehe-verneint-wirklichkeit

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Evangelikale begrüßen Nein zur „Homo-Segnung“ in Württemberg

Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte Steeb weiter, dass sich die theologische und kirchenrechtliche Unterscheidung zwischen einer Segnung und einer Trauung homosexueller Partner in der Öffentlichkeit ohnehin nicht vermitteln ließe. Aber noch wichtiger sei, „dass wir nicht nach unserem Gutdünken entscheiden können und dürfen, was wir gerne segnen wollen“.

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[https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/evangelikale-begruessen-nein-zur-homo-segnung-in-wuerttemberg-103454.html

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Württemberg: Keine Trauung, keine Segnung für Homo-Paare

Bei der Synode der evangelischen Landeskirche verhinderte eine evangelikale Minderheit selbst einen unterwürfigen Kompromiss zum Umgang mit Schwulen und Lesben.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30182

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Evangelischer Bischof vergleicht Ehe für alle mit Waffenexporten

Für Karl-Hinrich Manzke, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, ist die Gleichstellung homosexueller Paare nicht mit dem christlichen Leitbild vereinbar.

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Die Grundlagen evangelischer Ethik dürften sich nicht an der Politik orientieren, warnte der Landesbischof: „Oder wollte man in ähnlichen Fällen, in denen der Deutsche Bundestag Entscheidungen in Fragen fällt, die über den rein individualethischen Bereich hinausgehen – sagen wir in der Energiepolitik oder der Frage der Rüstungsausgaben und Waffenexporte – auch danach rufen wollen, dass sich die evangelische Ethik oder die Position der evangelischen Kirche danach sogleich zu richten hätten?“

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30123

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Zu homofreundlich: Polnischer Priester erhält Maulkorb

Der 83-jährige Theologe, Priester und Journalist Adam Boniecki darf künftig nicht mehr mit Vertretern der Medien sprechen, weil er sich zu positiv über LGBTI-Rechte geäußert haben soll und seine Einstellung vom Suizid nicht im Einklang mit der katholischen Lehre stünde. Das gab die römisch-katholische Ordensgemeinschaft der Marianer am Samstag bekannt.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30128

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