Archiv für die Kategorie Gesellschaft

Frankfurt: Fußball-Gott statt Pfingsten

An Pfingsten wendeten sich viel Frankfurter einem moderneren und zeitgemäßeren Gott zu: dem Fußball-Gott. Der Mensch verdankt sein Glück nicht mehr dem Weltenlenker in der Höhe, sondern dem runden Ball auf dem Platz. Gastbeitrag von Pfarrer Kuhlmann (Opus Dei)

Eintracht Frankfurt gewinnt am 19. Mai 2018 gegen den FC Bayern München den DFB-Pokal. Eine große Überraschung – noch größer die Freude der Fans auf dem Römerberg von Frankfurt bei der Präsentation des Pokals durch ihre Helden von Berlin. Am Pfingstsonntag stehen zehntausende von Menschen dort und huldigen der Mannschaft. Freude muss sein. Nichts dagegen. Auch Pfingsten soll und darf ruhig auch außerhalb der Kirchen ausgelassen gefeiert werden. Direkt um die Ecke einige hundert Meter entfernt aber sind die Alte Nikolaikirche und Kaiserdom St. Bartholomäus. Vermutlich haben es nur wenige Prozent – wenn überhaupt –als Bedürfnis empfunden, an diesem Hochfest des Heiligen Geistes Gott die Ehre zu geben und beim Gottesdienst dabei zu sein. Das macht allerdings nachdenklich.

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[http://www.kath.net/news/63882

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„Religion ist potenziell gefährlich“

Juden, Christen und Muslime erheben Anspruch auf Jerusalem. Das führt oft zu Gewalt. Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, plädiert für eine Unterordnung der Religion. Religionsführer müssten „das Primat der demokratischen Rechtsordnung anerkennen“, sagte Schäfer im Dlf.

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[http://www.deutschlandfunk.de/konflikte-um-jerusalem-religion-ist-potenziell-gefaehrlich.886.de.html?dram:article_id=417601

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Oster: So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus

Pfingsten gilt als Geburtsstunde der Kirche. Doch 2.000 Jahre später scheint ihre Botschaft immer weniger bei den Menschen anzukommen. Grund zum Verzagen? Der Passauer Bischof Stefan Oster ist überzeugt, dass eine Neuevangelisierung gelingen kann. Wie, das schreibt er im Gastbeitrag.

(…)

Neue Evangelisierung lebt schließlich aus der Liebe der Gläubigen zur Kirche – weil die Kirche nicht zuerst Macht und Struktur und Hierarchie und Geld und so vieles andere ist, sondern zuallererst Wohnort Gottes in der Welt; weil Kirche im Ursprung Maria ist, die mit den Jüngern vor Pfingsten den Geist erbeten hat – weil sie ohnehin von Anfang an die Geistvolle war und bleibt. Zur neuen Evangelisierung gehört also die Sehnsucht, alle anderen Menschen in der Kirche willkommen zu heißen, weil Kirche in der Gestalt der Freundinnen und Freunde Jesu Sein erster Wohnort in der Welt ist. Und zu ihr gehört schließlich die Fähigkeit, in jedem anderen Menschen auch dem Herrn zu begegnen, und ihnen wie der Herr selbst auch die Füße zu waschen.

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/oster-so-begeistern-wir-die-menschen-wieder-fur-jesus

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Bischof Laun: Marx – Der schlimmste Gotteshasser aller Zeiten

Die vieljährige Abtreibungspraxis löst nun Arbeitskräftemangel aus – Kampf gegen das Kreuz – Hätscheln des Antisemitismus – Verehrung von Karl Marx – Hetze der meisten EU-Politiker gegen Ungarn und Orban.

(…)

Dazu gehört auch die Verehrung, die Karl Marx zu seinem 200. Geburtstag dargebracht wird. In einem seiner Gedichte analysiert sich Marx selbst: „Meine Seele, die einst Gott gehörte, ist nun für die Hölle bestimmt.“ In einer ganzen Reihe seiner Texte kann man die Wandlung, die er durchgemacht hat, es nachlesen, ohne dass man genau wüsste, wie es dazu kam. Woher sein Hass gegen Gott, seine Verachtung der Schöpfung, der Menschen und der Natur? Auch wenn jemand diese mehr als dunklen Flecken des Gotteshasses in dem Leben dieses Mannes nicht kennt, was verständlich ist, man kann doch wenigstens ungefähr wissen, wieviel Unglück Marx mit seiner Lehre in die Welt gebracht hat, Terror und Gewalt und Gotteshass ohne Ende. Und das alles scheint für viele Menschen ohne Bedeutung zu sein für unser Europa, das durch die Menschwerdung Gottes groß geworden ist, es feiert ohne zu erröten einen der wohl schlimmsten Gotteshasser, den es je gab, als große, bedeutende Persönlichkeit unserer Geschichte? Statt ihn einzureihen unter die Bürger unserer Welt, die wir gerne nicht unter uns gehabt hätten.

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[http://www.kath.net/news/63813

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Polen: Jung, national, gottesfürchtig

Sie wollen Europa verteidigen, so wie sich Polens Nationalisten Europa vorstellen. Dafür marschiert die Vereinigung Allpolnische Jugend auf. Mit ihren 3.000 Mitgliedern gelten sie noch als Randgruppe, das gesellschaftliche Klima vergiften sie trotzdem.

Zum Video:

https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/polens-neue-rechte-100.html

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Bedford-Strohm: „Den Sinn des Kreuzes öffentlich machen“

Als Kirchen sind wir gut beraten, die gegenwärtige Identitätsdebatte als kritische Anfrage an uns selbst zu verstehen. Warum gelingt es uns so wenig, den christlichen Glauben in die Gesellschaft hinein zu vermitteln?

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Wenn das Kreuz in öffentlichen Gebäuden hängt, sollte es an das Geheimnis der Erlösung durch Jesus Christus erinnern, auch an die im Glauben gewonnene Freiheit, dem Nächsten zu dienen, an die Humanität, die darin ihre größte Würdigung erhält, dass Christus für a l l e Menschen gestorben ist. Indem es uns an die Humanität erinnert, konfrontiert es uns auch immer wieder mit allem Leid und Unrecht, das im Namen des Kreuzes begangen wurde. Es lehrt uns eine kulturelle Demut, die von den Irrwegen der eigenen Kultur weiß und daraus die Konsequenzen zieht.

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[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bedford-strohm-ueber-die-identitaetsdebatte-der-kirche-15577212.html

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CDU-Generalsekretärin: Religion tut unserem Land gut

Religiöse Symbole sollen nicht zu inhaltsleeren Abwehrzeichen degradiert werden, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer. Gleichzeitig hat sie Forderungen an die muslimischen Gemeinschaften im Land.

(…)

Jedoch fügte sie hinzu: „Religionsfreiheit heißt eben nicht, dass jemand das Recht hätte, von Religion im öffentlichen Raum unbehelligt zu bleiben.“

Der Gottesbezug im Grundgesetz ist ihrer Sicht nach eine Absage an jegliche Form von Totalitarismus. „Religion tut unserem Land, tut dem gesellschaftlichen Zusammenhalt gut“, schreibt Kramp-Karrenbauer, die auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist. Religion biete dem Einzelnen Orientierung und sei eine Stütze. Sie dürfe aber niemals die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen infrage stellen.

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/cdu-generalsekretarin-religion-tut-unserem-land-gut

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