Archiv für die Kategorie Gesellschaft

Umbruch in Irland: Umdenken bei Abtreibung, Homoehe und Blasphemie

Der irische Premierminister Leo Varadkar gilt als Triebfeder des politischen Wandels. Einst von der Wirtschaftskrise gebeutelt, steht Irland nun weitgehend wieder auf eigenen Füßen. Varadkar nutzt geschickt den Aufwind seines Vorgängers Enda Kenny für weitere gesellschaftliche Veränderungen. So ist die Ehe für alle längst beschlossen, eine Abstimmung zur Aufhebung des Blasphemiegesetzes in Planung. Auch über Abtreibungen soll bald abgestimmt werden – und all das im Spannungsfeld der einflussreichen katholischen Kirche.

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[http://orf.at/stories/2408730/2408762/

Brüchiges Verbot der Gotteslästerung

So einige Gesetze erscheinen in Irland nicht mehr ganz zeitgemäß – und das sehen auch die Iren und Irinnen selbst so: So steht etwa das umstrittene Blasphemiegesetz auf der Kippe. Aktuell ist Gotteslästerung in Irland per Gesetz verboten. Wer dennoch beschließt, sich kritisch über Gott zu äußern, riskiert derzeit noch eine hohe Geldstrafe.

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[http://orf.at/stories/2408730/2408924/

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Bischof Feige: Katholiken unter gottlos glücklichen Ostdeutschen

Das Thema der Caritas-Delegiertenversammlung lautete „Christen in säkularer Gesellschaft“. Bischof Gerhard Feige sprach dazu über Katholiken unter „gottlos glücklichen“ Ostdeutschen.

(…)

In Zukunft würden die katholischen Christen auch aufgrund der demografischen Entwicklung weniger. Das dürfe sie aber nicht dazu bringen, sich als ein „heiliger Rest Getreuer“ zurückzuziehen, sondern es heiße, „sich kritisch und konstruktiv dem Pluralismus zu stellen und Gesellschaft mit zu gestalten“, so Feige. „Dabei ist es uns auch wichtig, Kirche als ‚öffentliche Größe‘ im Bewusstsein zu halten und Religion durch ihre Gegner nicht ins private Abseits drängen zu lassen.“ Dafür sei die Ökumene wesentlich, denn dem Umgang der beiden Kirchen miteinander und das gemeinsame Auftreten komme eine besondere Bedeutung für die Glaubwürdigkeit zu.

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/feige-ostdeutsche-konnen-mit-gott-nichts-anfangen

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De Maizière: Habe keinen muslimischen Feiertag vorgeschlagen

In der Stellungnahme betonte de Maizière nun, er habe sich bei der Veranstaltung in Wolfenbüttel dafür ausgesprochen, dass die Gesellschaft an den christlichen Wurzeln – am Glockengeläut, an christlichen Festen, Feiertagen und vielem mehr – auch weiterhin festhalte. „Das war die Ausgangslage“, schreibt er. „Auf diesem Fundament habe ich einen Gedanken aufgegriffen, in Regionen mit einem sehr hohen Anteil von Muslimen über einen muslimischen Feiertag zu diskutieren.“ Dabei habe er klargemacht, dass die Kultur und auch die Feiertage in Deutschland weiter christlich geprägt und begründet bleiben müssten. „Daraus einen Vorstoß oder Vorschlag für einen muslimischen Feiertag zu machen, ist abwegig.“

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[https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/10/17/de-maiziere-habe-keinen-muslimischen-feiertag-vorgeschlagen/

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Schweizer: Kirchen beklagen Austritte – aber immer mehr gehen pilgern

Das Wandern auf Pilgerwegen boomt. Doch nur jeder Vierte tut die aus religiösen Gründen. In ihrer Masterarbeit in Theologie hat Yolanda Pedrero aus Sarnen Gründe gesucht, warum das so ist.

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[http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/kirchen-beklagen-austritte-aber-immer-mehr-gehen-pilgern;art178332,1120110

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Was glaubt jemand, der nicht glaubt?

Vernunft als Leitfaden, der Mensch im Mittelpunkt: Wie ein Weltbild jenseits der Religionen aussehen kann.

(…)

Die Emnid-Studie erbrachte hinsichtlich der Einstellung der kirchlich organisierten Bürger höchst bemerkenswerte Einsichten und ließ erkennen, wie wenig lebensbestimmend christliche Auffassungen selbst bei Kirchenmitgliedern noch sind. Eine der zu beantwortenden Aussagen lautete: „Ich führe ein selbstbestimmtes Leben, das auf ethischen und moralischen Grundüberzeugungen beruht und frei ist von Religion und Glauben an einen Gott“. Überwältigende 74 Prozent der befragten Berliner stimmten mit einer solchen humanistischen Lebensauffassung überein.

85 Prozent der Konfessionsfreien stimmten dieser Aussage zu, aber auch 57 Prozent der Katholiken und 64 Prozent der Protestanten äußerten, ein Leben „frei von Religion und Glauben an einen Gott“ zu führen! Und sicher wird für viele gläubige Leser ein weiteres Ergebnis der Umfrage als irritierend empfunden, dass nämlich mit steigendem Bildungsgrad die Zustimmung zu humanistisch-säkularen Lebensauffassungen wächst, das heißt, zu religiösen Ansichten abnimmt. Ein Phänomen, das von allen großen Städten in Deutschland bekannt ist.

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[http://www.tagesspiegel.de/wissen/atheismus-heute-was-glaubt-jemand-der-nicht-glaubt/20443404.html

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Wenn christliche Jugendliche im Osten zu Außenseitern werden

Junge Christen im Osten Deutschlands erleben in einer weitgehend atheistischen Umgebung häufig Ablehnung und Ausgrenzung. Diese Beobachtung hat die Jugendpastorin des Kirchenkreises Pommern, Tabea Bartels (Greifswald), gemacht. Deshalb startete sie vor einem Jahr das Projekt „angstfrei Glauben – christliches Zeugnis im atheistischen Umfeld“.

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Die ablehnende Haltung gegenüber dem christlichen Glauben, wie sie in der DDR üblich war, werde vielfach noch heute weitergetragen. Oftmals werde er in Schulen als Synonym für Schwäche und Zurückgebliebensein betrachtet, so Bartels. Viele Jugendliche redeten zum Beispiel nicht darüber, dass sie getauft sind, weil sie sonst ins Abseits geraten könnten.

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[https://www.idea.de/gesellschaft/detail/wenn-christliche-jugendliche-im-osten-zu-aussenseitern-werden-102778.html

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Wie der Vatikan neue Wege beim Lebensschutz geht

Der Vatikan hat seine Lebensschutz-Akademie neu aufgestellt. Sie soll noch stärker in Politik und Gesellschaft hineinwirken. Zur ersten Hauptversammlung nach dem Umbau gab es Kritik, aber auch Gewohntes.

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wie-der-vatikan-neue-wege-beim-lebensschutz-geht

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