Archiv für die Kategorie Gesellschaft

Pro und Contra: Soll Karfreitag ein stiller Feiertag bleiben?

Streit um lustige Theaterstücke, Unterschriftenlisten, in denen Bürger fordern, Altstadt-Discos in der Nacht zu Karsamstag ab 0 Uhr zu öffnen: Stille Feiertage sorgen für kontroverse Debatten.

Wir haben eine Humanistin und einen Christen um ihre Meinungen gebeten.

„Es ist eine groteske Zumutung und Realsatire, welche Verbote sich in den Gesetzen zu den ’stillen Feiertagen‘ finden, sagt Ricarda Hinz.

(…)

Stille Feiertage sind eine Zumutung, sagt Pfarrer Heinrich Fucks – „Aber sie kommen dem Zusammenleben in Deutschland zu Gute.“

weiterlesen:

[http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/soll-karfreitag-ein-stiller-feiertag-bleiben-aid-1.6707778

12 Kommentare

Michael Blume ätzt gegen Carsten Frerk

Auf seinem Blog hat Michael „atheistische Populationen verebben“ Blume einen „Blogbrief“ an Carsten Frerk veröffentlicht, in dem er Frerk mit Evolutionsleugnern vergleicht und die Frage stellt, „Ob fowid den Religion-Demografie-Zusammenhang wirklich nicht versteht?“

Grund für Blumes Ärger: Frerks Artikel „Geburtenraten in Europa„, in dem Frerk der Frage nachgeht, ob die Religionszugehörigkeit Einfluss auf die Geburtenraten hat. Und zwar speziell, ob die Geburtenraten in „katholischen“ oder „orthodoxen“ Ländern höher sind. Ergebnis: Ein deutlicher Zusammenhang ist nicht erkennbar, vielmehr hängt die Geburtenrate vor allem von der Kinder- und Mütterfreundlichkeit einer Gesellschaft ab:

Berichte aus einzelnen Ländern zeigen den Unterschied – bei dem die Religion keine Rolle mehr spielt. Während sich in Frankreich ‚alles um das Kind dreht‘, sowohl das Kindergeld wie die Kinderbetreuung staatlich geregelt sind und es vor allem den Müttern ermöglicht, ein Auskommen zu haben und/oder berufstätig zu sein, ist es in Ländern mit unterdurchschnittlichen Fruchtbarkeitsraten für Frauen nachteilig, ein Kind zu bekommen, wie es aktuell ein Artikel über Italien beschreibt: „Geburtenrate auf historischem Tiefstand“.

Es ist die „Abwesenheit des Sozialstaates“, das Fehlen von Kita-Plätzen, diskriminierende Regelungen gegenüber Müttern am Arbeitsplatz bis hin zur Unterschrift für Blanko-Kündigungen bei der Einstellung, falls die Frau schwanger wird – obwohl es auch in Italien einen Kündigungsschutz für Schwangere gibt. Man müsse mit seinen Problemen allein fertig werden.

Wo sieht Blume nun das Problem? – Offenbar ist es für Blume unerträglich, dass jemand Blumes Lieblingsthema „Religion und Geburtenraten“ behandelt, ohne dabei auf Blumes Obsession einzugehen: Dass (innerhalb einer Religion) religiösere Menschen im Durchschnitt mehr Kinder kriegen als weniger religiöse. Ein Punkt freilich, der für Frerks Überlegungen ohne Belang war. Den Rest des Beitrags lesen »

, , , , , , , ,

14 Kommentare

Studie: 40 Prozent der Deutschen vertrauen der Kirche

In Deutschland vertraut nur eine Minderheit der Bürger den Kirchen. Das geht aus der Untersuchung „GfK Global Trust Report 2017“ des GfK Vereins (Nürnberg) hervor. Danach halten 40 Prozent der Bürger die Kirchen für vertrauenswürdig. Sie liegen damit in einer Liste von zwölf Institutionen im hinteren Mittelfeld (Rang acht). Am meisten vertrauen die Deutschen staatlichen Institutionen: der Polizei (85 Prozent), der Justiz (67 Prozent), Behörden (65 Prozent) sowie dem Militär (64 Prozent). Schlechter als die Kirche schneiden die Regierung (38 Prozent), das Internet (35 Prozent), internationale Konzerne (30 Prozent) sowie Parteien (18 Prozent) ab. Für die St…

weiterlesen für Abonnenten:

[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/40-prozent-der-deutschen-vertrauen-der-kirche-100262.html

 

3 Kommentare

Jugendbischof: Neugier auf Glauben wächst langsam wieder

Eine „langsam wachsende, interessierte Neugier“ für Glaube und Kirche beobachtet Österreichs Jugendbischof Stephan Turnovszky in der jungen Generation. In westlichen Ländern seien viele junge Menschen beim christlichen Glauben „sehr unbedarft“, würden ihn daher aber auch nicht ablehnen. „So etwas apart Wirkendes wie etwa der Glaube an Jesus“ sei bei vielen nicht mehr völlig außerhalb ihres Denkhorizonts. Diese paradoxe Situation sei für die Kirche „eine echte Chance“, sagte der Wiener Weihbischof im Interview mit „Kathpress“.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/58838

7 Kommentare

Kirchentag: Rechentricks in Gottes Namen

Der Senat fördert den Kirchentag üppig und verweist auf millionenschwere Umsätze für die Berliner Wirtschaft. Leider geht die Rechnung nicht auf.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Zum Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 24. bis zum 28. Mai in Berlin stattfindet, werden 140.000 BesucherInnen erwartet. Der Senat bezuschusst die Großveranstaltung mit 8,4 Millionen Euro und begründet dies unter anderem mit wirtschaftlichen Effekten für die Stadt. Die Zahlen, mit denen er dabei hantiert, entbehren allerdings jeder Grundlage.

weiterlesen:

[http://www.taz.de/Zuschuss-zum-Kirchentag/!5388242/

8 Kommentare

Bischof Oster: „Traditionalisten beschimpfen mich als Verräter“

Er ist relativ jung, hat Charisma und tummelt sich in den sozialen Medien. Das unterscheidet Stefan Oster von anderen katholischen Oberhirten. Bisher galt der Bischof als ziemlich konservativ – doch nun sehen Ultrakonservative in ihm einen Verräter.

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat sich dafür ausgesprochen, kirchliche Hochzeiten häufiger durch einfache Segensfeiern zu ersetzen. „In diese Richtung sollten wir denken“, sagte Oster in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Denn vielen Brautpaaren sei nicht klar, was eine sakramentale Trauung bedeute. Die katholische Ehevorbereitung müsse deutlich besser werden.

weiterlesen:

[http://www.idowa.de/inhalt.interview-bischof-oster-traditionalisten-beschimpfen-mich-als-verraeter.8392590f-e204-41b3-88c7-862207a243d6.html

19 Kommentare

Gute Wünsche statt Gottes Segen

Nicht der Pfarrer soll das Neugeborene taufen, nicht in der Kirche und nicht im Namen Gottes: Konfessionslose Eltern wenden sich für eine Namensfeier ihres Kinder oft an Zeremonieleiter und freie Redner.

weiterlesen:

[http://www.zsz.ch/obersee/gute-wuensche-statt-gottes-segen/story/12616018

3 Kommentare