Archiv für die Kategorie Gesellschaft

Theologe: Die Kirchensteuer ist unzeitgemäß und ungerecht

Die Kirchensteuer ist unzeitgemäß, ungerecht und macht träge. Sie sollte deshalb abgeschafft werden. Diese Ansicht vertritt der Direktor des Instituts für Sozialstrategie, Prof. Ulrich Hemel (Laichingen), in einem Essay in der „Welt am Sonntag“. „Wenn nur noch 55 Prozent der Bevölkerung sich zur katholischen oder evangelisch-lutherischen Kirche bekennen, und wenn ein Drittel von ihnen gar keine Einkommensteuer zahlt (an sie ist die Zahlung der Kirchensteuer gebunden – Anm. d. Red.), dann wird die Merkwürdigkeit des heutigen Systems sichtbar“, schreibt der katholische Theologe und Unternehmer.

weiterlesen:

[https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/theologe-die-kirchensteuer-ist-unzeitgemaess-und-ungerecht-102052.html

7 Kommentare

Religion prägt Länge und Qualität von Ehen

Protestanten und Katholiken bleiben Studien des Soziologen Michael Wagner zufolge länger verheiratet als Menschen ohne eine religiöse Bindung. Der Grund dafür ist jedoch nicht nur als positiv anzusehen.

weiterlesen:

[http://www.evangelisch.de/inhalte/145482/11-08-2017/religion-ehe-soziologie

5 Kommentare

„Krise von Demokratie und Religion hängen zusammen“

Die gegenwärtige Krise der Demokratie und der politischen Öffentlichkeit und die Krise, die die christlichen Kirchen in Form von Relevanz- und Gläubigenverlust erfahren, hängen miteinander zusammen. Diese These vertrat der Jenaer Soziologe Hartmut Rosa bei seinem Festvortrag zum Abschluss der Salzburger Hochschulwochen am Sonntag in Salzburg. Fluchtpunkt beider Krisen sei nämlich ein Verlust an „Resonanzfähigkeit“, d.h. der Verlust der Fähigkeit, „sich vom Anderen und von anderen affizieren, berühren zu lassen“.

Auf der anderen Seite – so Rosa – beschreibt Religion doch eine wesentliche Kompetenz, die auch Demokratie und Öffentlichkeit benötigen: „Politische Öffentlichkeit funktioniert nur auf Basis einer im weiteren Sinne religiösen Grundhaltung.“

weiterlesen:

[http://de.radiovaticana.va/news/2017/08/07/„krise_von_demokratie_und_religion_hängen_zusammen“_/1329289

11 Kommentare

Online-Studie zum Mitmachen: Kirche und Kirchenaustritt

Warum treten Menschen aus der Kirche aus? Oder warum bleiben sie? Das möchten die Universität Siegen und das Forschungsinstitut empirica von der CVJM-Hochschule mit einer Online-Studie herausfinden. Über 2.000 Menschen haben deutschlandweit bereits mitgemacht. Die Teilnahme ist noch bis September möglich. (…)

Hier könnt ihr mitmachen.

weiterlesen:

[https://www.jesus.de/studie-zum-mitmachen-kirche-und-kirchenaustritt-2017/

12 Kommentare

Studie: Werteorientierung bei Konfessionsfreien hoch ausgeprägt

Zu einer Ende letzten Jahres eingeleiteten Studie zu lebensweltlichen Identitäten und Werteorientierungen konfessionsfreier Menschen liegen mittlerweile die ersten Ergebnisse vor. Die Psychologin und Forschungsleiterin Tatjana Schnell spricht im Interview über die ersten Erkenntnisse aus der international vergleichenden Untersuchung.

weiterlesen:

[http://www.diesseits.de/menschen/interview/1501711200/studie-werteorientierung-bei-konfessionsfreien-hoch-ausgepraegt

2 Kommentare

Österreich: Mehr Konfessionslose, mehr Muslime

Demnach gibt es zurzeit rund 700.000 Muslime in Österreich, also acht Prozent. Damit hat sich der Anteil der Muslime im Vergleich zu 2001 verdoppelt, der Anteil der Orthodoxen hat sich von zwei auf fünf Prozent sogar mehr als verdoppelt. Weiterhin stärkste Religionsgemeinschaft ist die römisch-katholische Kirche, die allerdings von 75 Prozent (2001) auf 64 Prozent und damit 5,16 Millionen Mitglieder gesunken ist. Die Gruppe, die am stärksten gewachsen ist, ist laut Studie die der Menschen ohne religiöses Bekenntnis. Ihre Gruppe nahm von zwölf Prozent seit 2001 auf 17 Prozent zu. Ein genereller Trend in den meisten europäischen Staaten, wie die Studienautoren unter der Leitung von Anne Goujon bemerken.

weiterlesen:

[http://diepresse.com/home/panorama/religion/5264108/Religion-in-Oesterreich_Mehr-Konfessionslose-mehr-Muslime

3 Kommentare

Zulehner: Kirchen nahe an „biblischem Normalfall“

Die christlichen Kirchen näherten sich wieder „dem biblischen Normalfall“ – nämlich als Minderheit in der Gesellschaft „Licht der Welt“ und „Salz der Erde“ zu sein, sagte der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner angesichts einer Studie über Religionen in Österreich.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2858780/

7 Kommentare