Archiv für die Kategorie Evangelische Kirche

Kirche äußert sich zum Korntaler Missbrauchsskandal

Zwar nicht der Landesbischof Frank Otfried July sondern die Missbrauchsbeauftragte sowie der Sprecher der evangelischen Kirche haben sich nach längerer Zeit erstmals wieder zum Missbrauchsskandal in Korntal in einem Interview geäußert. Jedoch könne die Landessynode nicht viel tun, „weil sie für Korntal nicht zuständig ist“ und sich die Brüdergemeinde selbst finanziere. Die evangelische Landeskirche zahle an die Opfer einen Fixbetrag von 5000€, dieser sei mit der EKD so abgesprochen, allerdings forderten rund ein Drittel der Opfer mehr Geld. Gegen die Täter von damals könne man aber leider nicht mehr viel unternehmen, denn „bei den Fällen in der Landeskirche und insbesondere der Diakonie handelt es sich überwiegend um Personen, die verstorben sind“.

stuttgarter-zeitung.de/inhalt.die-kirche-aeussert-sich-zum-korntaler-missbrauchsskandal-erst-einmal-muss-das-geld-kommen.f1466e09-1e1b-4a1a-9e39-4abcabc28b11.html

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Präses schlägt gemeinsame Gemeindezentren von Katholiken und Protestanten vor

Immer mehr Kirchengemeinden in kleineren Orten und Stadtteilen müssen wegen des Mangels an Pfarrern und dem Mitgliederrückgang schließen und zusammengelegt werden. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland hat deshalb jetzt vorgeschlagen, dass die beiden großen christlichen Kirchen sich stattdessen im Zweifelsfall besser Gemeindezentren teilen sollten, als sich aus der Fläche zurück zu ziehen. Er sieht jedoch Konfliktpotential bei Dingen, die nicht beide Konfessionen gleich bewerten, etwa Frauen auf der Kanzel, Weihrauch, Trauung Geschiedener und Heiligenfiguren.

domradio.de/themen/ökumene/2017-12-30/praeses-regt-gemeinsame-gemeindezentren-der-kirchen

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EKD-Ratsvorsitzender: Kirche macht nicht zu viel Politik

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat auf den Vorwurf der CDU-Politikerin Julia Klöckner reagiert, wonach die Kirche selbst zu viel Politik betreibe. „Es kommt vor, dass aus manchen Kirchenkreisen mehr zum Thema Windenergie und grüne Gentechnik zu hören ist, als über verfolgte Christen, über die Glaubensbotschaft oder gegen aktive Sterbehilfe“ so Klöckner. In Weihnachtspredigten lasse sich laut Bedford-Strohm erkennen, „dass Aussagen zur Politik gegründet sind in biblisch verwurzelten geistlichen Aussagen“. Synodenerklärungen zu Themen wie dem Klimawandel würden oft einstimmig verabschiedet, darin sieht der EKD-Ratsvorsitzende, dass es sich nicht um „inhaltlichen Positionsbestimmungen nicht Parteipolitik, sondern eine ernsthafte und biblisch gegründete theologische Auseinandersetzung“ handle.

merkur.de/politik/bedford-strohm-kontert-kritik-kirche-macht-nicht-zu-viel-politik-zr-9483753.html

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Reformationsjubiläum lockte zahlreiche US-Amerikaner an

Auch wenn die Besucherzahlen generell weit hinter den Erwartungen zurück blieben, die evangelische Kirche hat doch noch einen für sie erfreulichen Punkt in den Besucherstatistiken rund um das Reformationsjubiläum gefunden. Es sollen zahlreiche US-Amerikaner nach Deutschland gereist sein, um die Wirkungsstätten Luthers zu besuchen. Vor allem Wittenberg sei ein beliebtes Reiseziel für die Gäste aus Nordamerika gewesen, so der Reformationsbotschafter Leipzigs in den USA. Er bedauert jedoch, dass weitere, nicht christliche gesellschaftliche Gruppen kaum ins Reformationsjubiläum mit einbezogen wurden: „Wir haben viele Dialoge mit den Katholiken geführt. Warum nicht auch mit den Atheisten? Den Linken? Den Akademikern?“

nrz.de/reise/reformationsjubilaeum-zog-zahlreiche-us-amerikaner-an-id212947849.html

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Ablehnung von Trauung bzw. Segnung homosexueller Partnerschaften sorgt für dicke Luft in württembergischer Landeskirche

Nachdem konservative Christen in der württembergischen Landessynode sowohl die Trauung als auch den Kompromissvorschlag der Segnung von homosexuellen Partnerschaften blockiert haben, was bei den Evangelikalen auch gut ankam, gibt es nun Ärger an der Kirchenbasis, gerade in den progressiveren städtischen Gemeinden. So sollen einige aktive Gemeindemitglieder die Entscheidung so befremdlich empfunden haben, dass sie sogar einen Kirchenaustritt in Betracht ziehen. Auch für die Besetzung der Pfarrstellen, wo die Personalsituation ohnehin schon äußerst angespannt ist, könnte die Entscheidung zum Problem werden, da befürchtet wird, dass angehende Pfarrer die württembergische Landeskirche meiden und sich in einer liberaleren Gegend niederlassen könnten.

stuttgarter-zeitung.de/inhalt.evangelische-kirche-in-stuttgart-in-aufruhr-stadtdekan-warnt-vor-einer-spaltung.538d7dde-5dc4-4440-a236-d060b017ad86.html

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Württemberg: Keine Trauung, keine Segnung für Homo-Paare

Bei der Synode der evangelischen Landeskirche verhinderte eine evangelikale Minderheit selbst einen unterwürfigen Kompromiss zum Umgang mit Schwulen und Lesben.

weiterlesen:

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=30182

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Religion hat das Morden beschleunigt

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat ein umfassendes Werk über den Dreißigjährigen Krieg geschrieben. Dabei untersucht er, wie die Religion dem Morden und der Kriegsökonomie diente – und stellt Vergleiche zum Terror von heute her.

Weiterlesen (hinter Paywall): [http://www.tageblatt.lu/kultur/religion-hat-das-morden-beschleunigt/?reduced=true

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