Charlie

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Kirchen-Steuerschuldig, bis die Unschuld bewiesen ist

Wie die Evangelische Kirche versucht, Konfessionsfreie zur Kasse zu bitten – ein Erfahrungsbericht

Im Frühjahr dieses Jahres bin ich berufsbedingt nach Berlin umgezogen und erhielt nun – nach fünf Monaten am Wohnort – zu meiner Überraschung ein Schreiben von der „Kirchensteuerstelle beim Finanzamt Treptow-Köpenick“, die behauptet, dass meine Kirchenmitgliedschaft „ungeklärt“ sei. Ich bin vor 16 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Ich wurde gebeten, umgehend hierzu Angaben in einem beigefügten Bogen zu machen. Der Bogen enthielt allerlei sehr persönliche Fragen (wie etwa wann und wo ich getauft wurde) und darüber hinaus wurden Angaben abgefragt, die wohl kaum von einem mittelalten Erwachsenen gemacht werden können (etwa wie meine genaue Anschrift zum Zeitpunkt meiner Geburt lautete). Insgesamt stellte der Bogen mehr als 20 Fragen, zu denen auch Details zu meinem Kirchenaustritt (wann, wo, zuständige Behörde) gehören. Ich wurde gebeten, meinen Kirchenaustritt nachzuweisen, indem ich die Austrittbescheinigung der Behörde, die mir (vor Jahrzenten) meinen Austritt bescheinigt hat, beizufügen. Selbstredend musste ich befürchten, das entsprechende Dokument nicht mehr zu haben. Ich wusste nicht mal mehr mit Sicherheit zu sagen, welchen Wohnort ich zum Zeitpunkt meines gewollten und ganz bewusst gewählten Austrittes hatte. Ich sollte nun aber bitte binnen zwei Wochen antworten.

(…)

Es ist mehr als dreist, dass die Kirche dort, wo man etwas von ihr will, die Auskunft „Nichtmitglied“ problemlos anerkennt, diese dann – wenn es ums Geld geht – auf einmal aber anzweifelt – gerade so, wie es passt!

(…)

Dass das Finanzamt mit den Steuerunterlagen überdies eine Unterschrift von mir erhält, mit der ich die Richtigkeit meiner Angaben – und damit meine Nichtmitgliedschaft in einer Kirche – verifiziere, scheint der Kirche ebenfalls nicht genug. Interessanterweise wird jedoch all meinen anderen Angaben Glaube geschenkt: Weshalb wird nicht auch angezweifelt, dass ich den Professoren- oder Doktortitel zurecht trage? Die Antwort ist simpel: Diese Unterstellung brächte der Kirche kein Geld ein.

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[http://www.glaeserne-waende.de/2017/steuerschuldig-bis-die-unschuld-bewiesen-ist

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Als ob es Gott nicht gäbe

Nach wie vor wird an vielen geisteswissenschaftlichen Fakultäten Wissenschaft unter der Bedingung des „etsi Deus non daretur“ (als ob es Gott nicht gäbe) betrieben. Auch manche Theologen lassen sich darauf ein.

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[http://www.kath.net/news/60615

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AfD warnt: Objektsexuelle wollen den Magdeburger Dom heiraten

Die Rechtspopulisten machen sich Sorgen, was nach der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht folgt: Demnächst könnte laut AfD sogar eine Kirche in Magdeburg unter die Haube kommen.

Die AfD-Fraktion von Sachsen-Anhalt warnt in der neuesten Ausgabe ihres Zentralorgans „Blauer Aufbruch“, dass nach der von ihr abgelehnten Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben in Deutschland auch Ehen zwischen Gebäuden und Menschen gesetzlich geschützt werden könnten. Auch die Pädo- und Islam-Karte wird von den Rechtspopulisten gezogen: „Nun dauert es wohl nicht mehr lange, bis die islamische Vielehe, die Ehe mit Kindern, mit Tieren und vielleicht sogar mit Gegenständen“ möglich sein würden, heißt es im Artikel „Bald Ehe für alles und jedermann?“

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29501

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Schottischer Erzbischof: Heutige Katholiken sind zu ‚wischiwaschi‘

„Zu viele Gläubige reden nicht mehr darüber, dass Jesus die Sünder rettet, sondern präsentieren ihn stattdessen als ein moralisches Ideal für das, was Menschen anstreben sollten. Wir passen uns an. Wir schließen Kompromisse. Wir vermeiden Konflikte – sogar dann, wenn der Konflikt der einzige gute Weg wäre. Wir sind zu wischiwaschi, wie wir in Schottland sagen würden.“

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[http://www.kath.net/news/60613

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Bewährungsstrafe für kirchlichen Mitarbeiter wegen Missbrauchs

Ein ehrenamtlicher kirchlicher Mitarbeiter ist vom Landgericht Frankfurt am Main wegen sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/145565/17-08-2017/bewaehrungsstrafe-fuer-kirchlichen-mitarbeiter-wegen-missbrauchs

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Porno im Beichstuhl: Gericht: Blasphemie ist kein Verbrechen

Ein Porno erzürnte Gläubige in den Niederlanden: der Sexfilm wurde in einem Beichtstuhl gedreht
Der Priester der betroffenen Kirche reichte Beschwerde ein
Diese wurde nun von der Staatsanwaltschaft abgewehrt – mit einer logischen Begründung

(…)

„Blasphemie ist kein Verbrechen und die Frage nach unbefugtem Betreten wurde nicht gestellt,“ erklärte ein Sprecher. Nun muss die Kirche entscheiden, ob sie einen Zivilprozess anstreben möchte.

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[https://www.derwesten.de/panorama/porno-im-beichstuhl-in-niederlaendischer-kirche-gedreht-keine-strafe-fuer-darsteller-id211601605.html

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Schweiz: Burkaverbot mit Mundschutz ausgetrickst

Im Schweizer Kanton Tessin ist das Tragen von Burkas seit dem Vorjahr verboten . Dennoch schaffen es einige Frauen, das Gesetz, das Ganzkörperschleier in der Öffentlichkeit untersagt, zu umgehen. Mit einem medizinischen Mundschutz verdecken sie ihr Gesicht so weit, wie es auch bei der Burka der Fall wäre.

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[http://www.krone.at/welt/schweiz-burkaverbot-mit-mundschutz-ausgetrickst-neues-phaenomen-story-583874

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