Die Kraft des ‚unerhörten‘ Gebets

Es gibt keine unerhörten Gebete. Dass etwas nicht passiert, worum wir Gott gebeten haben, heißt nicht, dass Gott unser Gebet ignoriert, uns vergisst oder gar uns zum Trotz unser Bitten und Beten ohne Antwort lässt. Vielleicht ist es einfach nicht an der Zeit, uns den nächsten Wunsch zu erfüllen, vielleicht ist es einfach nicht das Beste für uns, worum wir bitten.

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  1. #1 von Charlie am 17. Oktober 2019 - 09:46

    Religion verblödet!

  2. #2 von Skydaddy am 17. Oktober 2019 - 09:47

    Wenn Gott eh alles besser weiß, wozu dann überhaupt beten?

  3. #3 von Andreas P am 17. Oktober 2019 - 10:03

    Den heb ich mir auf. So kurz und lupenrein findet man selten Belege für geschlossene Weltbilder – Merkbefreitheit auf olympischem Niveau.

  4. #4 von Scottythecat am 17. Oktober 2019 - 10:10

    Wenn man richtig betet, wird es aber erhört.

    Vor vielen Jahren, nach längerem Ablösungsprozeß vom Glauben, hab ich gebetet:

    „Bitte Gott, geh aus meinem Leben. Gib keine Antwort, tu keine Wunder. Kusch.
    Amen.“

    Wurde promt erhört.

    Na also.

  5. #5 von uwe hauptschueler am 17. Oktober 2019 - 10:32

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    Könnt ja beten. Wenn keine Kohle kommt, Gott weiß, was für euch gut ist.

  6. #6 von Elvenpath am 17. Oktober 2019 - 10:36

    Auch der christliche Gott ist von einem nichtexistenten Gott nicht unterscheidbar.

  7. #7 von Johannes am 17. Oktober 2019 - 10:41

    Ich bin in einer sehr christlichen Familie aufgewachsen. Als ein Onkel Krebs hatte, forderte uns unsere Mutter auf: „Betet für den Onkel, den Kindergebete erhört Gott öfter.“ Der Onkel ist trotzdem gestorben.

    Für mich bedeutet Beten Passivität: „Ach Gott, mach doch das und das, sorge für dieses und jenes.“ Anstatt dass man sich selber darum kümmert.

  8. #8 von klafuenf am 17. Oktober 2019 - 10:44

    Beten ist eine sozial anerkannte Form des Nichtstuns.

  9. #9 von Andreas P am 17. Oktober 2019 - 11:02

    „Viel schwieriger ist’s, Hand anzulegen statt sie nur zu falten“ (ASP, „Zaubererbruder“)

  10. #10 von uwe hauptschueler am 17. Oktober 2019 - 11:58

    „Viel schwieriger ist’s, Hand anzulegen statt sie nur zu falten“ (ASP, „Zaubererbruder“)

    @Andreas P
    Wixen ist schwieriger als beten? Für Religioten mags stimmen.

  11. #11 von Noncredist am 17. Oktober 2019 - 12:47

    Ich finde eine schöne Bezeichnung des Gebetes ist das „Gespräch mit Gott“. (..) unsere Beziehung zu Gott jeden Tag zu erneuern, Ihm von unseren Sorgen und Nöten zu erzählen, aber vor allem auch von unseren Freuden und Glücksmomenten. (..) alles erzählen, im vollen Vertrauen, dass Er jedes Wort hört und auch erhört.

    Klingt sexy, toll und mollig-warm. OK. Abgehakt. Jedoch …

    Dass etwas nicht passiert, worum wir Gott gebeten haben, heißt nicht, dass Gott unser Gebet ignoriert, uns vergisst oder gar uns zum Trotz unser Bitten und Beten ohne Antwort lässt. Vielleicht ist es einfach nicht an der Zeit, uns den nächsten Wunsch zu erfüllen, vielleicht ist es einfach nicht das Beste für uns, worum wir bitten.

    Das typische Prolem der unbestreitbar ungenügenden Kommunikationsfähigkeit einer perfekten Gottheit. Es gäbe absolut keinen Zweifel, ob Gebete tatsächlich erhört worden sind. Nicht eine einzelne Person auf der Welt würde das „Wort Gottes“ in Frage stellen, denn Gott würde sich absolut perfekt, unmissverständlich und klar – für Amerikanern, Europäern, Afrikanern, Asiaten, Nordpolbewohnern und vielleicht auch für die Bewohner der Inneren Hohlerde, Reichsbürgern – mitteilen können. Das ist das mindeste, was man von einer perfekten Gottheit erwartet. Anscheinend jedoch werden auf gewisse Bitten keine dazu passende Reaktionen beobachtet. Und dies, trotz klarer Formulierung. Weshalb also diese Schwurbelspekulationen, wenn man ansonsten so klare Prämissen setzen kann? …

    Das, was uns ein unerhörten Gebet zu sein scheint, ist in Wirklichkeit eine Chance, um unseren wahren Glauben, unser Vertrauen und unsere Demut unter Probe zu stellen. Dass wir trotz äußerlich nicht sichtbarer Früchte bei Gott bleiben und das Gebet nicht aufgeben, zeigt, dass wir ehrlichen Herzens an Gott als unseren Vater glauben, dass wir nicht an Gott als einen Weihnachtsmann glauben, der uns wie ein Zauberer am Laufband unsere Wünsche erfüllt.

    … um letzenendes eine vollkommen unbelegte Behauptung einer „Prüfung“ in die Welt zu setzen, damit man ja nicht „vom Glauben abfällt“. Denn unerfüllte Wünsche sind hiernach „bewusst geprüfte Nichterfüllungen“ und zeugen von einer unbändiger Liebe. Wer kennt es nicht aus seinem Familienleben? Kindergeburtstage ohne Geschenke, um zu „überprüfen“, dass das Kind die Eltern/Geschwistern/Verwandte auch nicht „wegen den Geschenken“ liebt. Die wohl menschlichste Form von Liebe, die das allwissende Elternpaar nutzen kann 😉

    Wenn die Globulis nicht wirken und entgegen der Erwartung die amputierten Gliedmaßen nicht nachwachsen, dann muss man weiter an Globulis glauben. Denn die Globulis vollführen alle einen Test um uns auf die Probe zu stellen. Die allwissenden Kügelchen, die schon jeden meiner Gedanken und Handlungen kannten, noch bevor ich geboren wurde, müssen sich nochmal versichern, dass ich ja nicht zu anderen Produkten oder gar zur normalen Medizin wechsle. Ja, jetzt macht es Sinn 😀

    Lernen wir so wie Jesus mit vollem Vertrauen zu sagen „Dein Wille geschehe“, und auf diese Weise Gott als unseren allmächtigen Vater voll Vertrauen anzunehmen.

    Frei nach der Pascalschen Wette: Pumpen wir ausreichend unumkehrbare Lebenszeit in etwas, was uns mangels Kommunikaton nicht mitteilen kann, ob unsere Gebete angekommen, verarbeitet oder schlicht verworfen wurden. Erzeugt tiefes Vertrauen in diese Sache. Ganz sicher 😀

  12. #12 von Rene Goeckel am 17. Oktober 2019 - 13:37

    Angesichts der bekannten und bewiesenen Tatsache, dass Gebete (selbstverständlich) nichts bewirken, ist das einfach nur eine kackdreiste Behauptung.

  13. #13 von Deus Ex Machina am 17. Oktober 2019 - 19:03

    Jaja, Gott hat dein Gebet erhört, es passt nur gerade nicht!

    “ vielleicht ist es einfach nicht das Beste für uns, worum wir bitten.“

    –> Ja genau, warum sollte es das Beste für jemanden sein, NICHT zu verbluten/ zu ersticken/ zerquetscht zu werden/ etc., wenn da doch die viel bessere Alternative des Lebens nach dem Tod besteht?

  14. #14 von Willie am 17. Oktober 2019 - 21:57

    Also Glücksspiel, dass auch noch den Kindern zugänglich gemacht wird und gezahlt wird im Klingebeutel und mittel fester Glúcksspielrate, genannt Kirchensteuer.

  15. #15 von Torchy am 17. Oktober 2019 - 23:00

    „Ich will ja nur, dass er mich hört!“
    Das würde auch ein Stalker sagen, der sein Opfer mit Liebesbotschaften belästigt.

    Oder (Dank an Skydaddy!) ein Erotomane:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erotomanie_(Liebeswahn)