Straßendebatte: Atheist trifft Christ

https://www.youtube.com/watch?v=3Ie7_qSn0nE

  1. #1 von ichglaubsnicht am 17. Oktober 2019 - 00:00

    Leider argumentiert der Atheist meiner Meinung nach eher schwach und offenbart einige grundlegenden Wissenslücken. Man könnte fast meinen die hätten da absichtlich einen rausgesucht, von dem keine große Gegenwehr zu erwarten ist.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 17. Oktober 2019 - 01:37

    Lohnt das Video? Hab schon bei solchen Diskussionen meine Zeit vergeudet,

  3. #3 von ichglaubsnicht am 17. Oktober 2019 - 01:55

    DEM: Unter diesen Voraussetzungen wahrscheinlich nicht. Unbekannte Argumente kommen auf jeden Fall nicht vor. Wenn man es nebenbei laufen lassen kann (anhören genügt ja) kann man sich ggf. ein Bild von der Vorgehensweise dieser moderneren christlichen Missionare machen oder einfach nur über das kreationistische Geschwätz facepalmen.

  4. #4 von Noncredist am 17. Oktober 2019 - 03:05

    @Deus Ex Machina
    Sind sogar zwei Teile. Kann man sich meiner Meinung nach getrost sparen. Das ganze ist natürlich keine „vorbereitete Debatte“, sondern nur eine lockere Laberrunde mit einem Thüringer, der schlicht ohne religiösen Glauben aufgewachsen ist und sich vollkommen unvorbereitet einfach mal bei ihm hinsetzt. Der kriegt dann die bekannten „Fakten“ über die „best dokumentierte historische Figur“ Jesus, das Watchmaker-Argument, absolute(sic!) Moral, das unmöglich „Information aus Chaos“ folgen kann, das Lunatic, Liar, Lord Konzept von Lewis usw. als unumstößliche Prämissen auf dem Kopf geworfen, um sich dann danach passende Bibelzitate hören zu dürfen. Etwaige Zweifel an Sätzen wie „Gott hat uns …“ oder „Jesus hat … getan“ existieren im Video an keiner Stelle. Es wird schlicht die persönliche Haltung des Thüringers z.Bsp. zum Thema Moral hinterfragt und brav Satz für Satz in Richtung „Gott war’s!“ gelenkt.

    Wie gesagt … kann man sich getrost sparen. Cosmic Sceptics Interview mit Richard Dawkins vor einigen Wochen war ebenfalls 40+ Minuten lang, brachte aber sehr viel mehr schlaueres und hinterfragbareres zutage. Dort ist die Zeit wesentlich besser investiert. Und falls Gott es doch anders haben wollte, so hätte er jenes Straßeninterview mehr Würze geben sollen 😉

  5. #5 von Andreas Härdter am 17. Oktober 2019 - 10:06

    Wenn dieser „Missionar“ von Logik quatscht, dann endet diese Logik genau an dem Punkt, wo er die Existenz seines herbeiphantasierten Gott-Geistes beweisen will. Die Geschichte bis dahin hebt er als logisch heraus, und sie ist es bis zu diesem Punkt auch, aber dann tut er so, als würde er seine Logik als allgemeine Logik im Beweis einfach fortführen. Ab diesem Punkt ist die Geschichte aber das genaue Gegenteil von Logik. Für einen jungen Mann, der sich als Atheist ansieht und spontan und unvorbereitet, d.h. untrainiert, auf die Hirngespinste des Christen antwortet, finde ich, macht er seine Sache gut – nicht perfekt. Perfekt kann darauf nur antworten, wer auf alle verrückten Argumentationen dieser religiösen Fundamentalisten durch lange Vorbereitung und/oder Training alle Antworten darauf weiß. Natürlich gibt es auf alle diese Gespinste eine wirklich logische Antwort, aber die muss man schon parat haben, wenn man die Sache perfekt machen will.

  6. #6 von Elvenpath am 17. Oktober 2019 - 11:57

    Das sind so typische Tricks der Religiösen: Sie suchen sich Gegner und Opfer aus, die unvorbereitet sind.

  7. #7 von bun0815 am 17. Oktober 2019 - 14:23

    @ichglaubsnicht

    Man könnte fast meinen die hätten da absichtlich einen rausgesucht, von dem keine große Gegenwehr zu erwarten ist.

    Ja, das vermute ich ziemlich stark. Das Video wurde in einem Diskussionsbeitrag bei MGEN diese Woche gepostet. Einige haben 2 oder 3 Leute haben kritische Kommentare darunter geschrieben. Diese wurden allerdings nicht freigeschaltet. Die Macher sind also nicht um eine ehrliche Debatte bemüht.

  8. #8 von Rene Goeckel am 17. Oktober 2019 - 16:51

    Irgend etwas am Ductus des Atheisten stimmt mich misstrauisch. Ich halte die Beiden für Kumpels und / oder das Gespräch für gescripted. Fühlt sich an, als würde der Atheist den Gegenpart spielen.