Schöpfung vs. Wissenschaft: Wie erklärt die Bibel die Entstehung der Welt?

Wie ist die Welt entstanden? In der Bibel sind mehrere Berichte zur Entstehung der Schöpfung zu finden – alles unterschiedliche Erzählungen. Welches ist die richtige? Und wie sind die Schöpfungsberichte mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar?

(…)

Der Bibel ist natürlich nicht zu entnehmen, wie „Himmel und Erde“ entstanden sind. Die „Schöpfungsgeschichte“ der Bibel ist kein wortwörtlich zu verstehender Bericht. Dass Theologie und Kirche jahrhundertelang darauf bestanden, hat viel Schaden angerichtet und den tieferen Sinn der biblischen Botschaft getrübt.

(…)

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Diese erste Zeile ist die wichtigste. Gott war es. Der Gott Israels. Nicht ein gut meinendes oder blind wütendes Schicksal. Nicht eine der Gottheiten der assyrischen und babylonischen oder ägyptischen Nachbarn. Nicht eine jener mythischen Figuren, die sich angeblich nach abstrusen Götterschlachten und Intrigen durchgesetzt hat.

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[https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/schoepfung-wie-erklaert-bibel-entstehung-welt-schoepfungsgeschichte-genesis-wissenschaft

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 15. September 2019 - 12:03

    „In der Bibel sind mehrere Berichte zur Entstehung der Schöpfung zu finden – alles unterschiedliche Erzählungen. Welches ist die richtige?“
    –> Das sagt doch schon alles über das geistige Niveau der Autoren aus. Können nicht mal im eigenen Buch eine gerade Linie halten. Ist wie Tolkien in 1.Band von Einen Ring, im zweiten Band vom Einen Armband und im Final dann vom Enen Stirnreif spricht.

    Sollen sie doch ehrlich sein und gleich sagen: „Ein Zauberer war´s!“

    Liebe Kirche, nehmt euch ein Vorbild an Xena…..ähm… Lucy Lawless!

    Eine einzige Beleidigung des denkenden Menschen!

    “ Die „Schöpfungsgeschichte“ der Bibel ist kein wortwörtlich zu verstehender Bericht“

    –> Das schreiben sie hier, und andernorts verteten aufrechte Christen das genaue Gegenteil. Feiglinge!

    „„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Diese erste Zeile ist die wichtigste.“

    –> Und schon falsch!

    “ Gott war es. Der Gott Israels. Nicht ein gut meinendes oder blind wütendes Schicksal.“

    -_> Ja klar, denn nur ein lächerliches Volk von Wüstenbarbaren, deren größte zivilisatorische Leistung es war, sich von Römern erobern zu lassen und die trotzdem an einem narzisitschen Überlegenheitskomplex leiden, hat die Wahrheit für sich gepachtet. Größtes Heiligtum? Eine beschissene Bruchsteinmauer? Ah, geht doch weg und schaut mal paar tausend Kilometer nach Osten, DA könnt ihr eine Mauer sehen, die den Namen verdient. Was müssen nur die Chinesen über diese Spinner im Westen denken?

    LÄCHERLICH! Erbärmlich!

  2. #2 von Deus Ex Machina am 15. September 2019 - 12:04

    „Ist so, wie wenn Tolkien in 1.Band von“……

  3. #3 von Rene Goeckel am 15. September 2019 - 13:15

    Armer Tropf. Da sitzt er in seiner Blase und versucht, aus drei Legosteinen ein Gebäude zu errichten. Heb doch einfach mal den Blick, Unglücklicher!

  4. #4 von d am 15. September 2019 - 13:45

    Der „narzisstische Überlegenheitskomplex“?Der äußert sich darin, dass 40 % aller Wissenschaftspreise an Forscher aus Israel bzw. an „jüdische“ Forscher gehen, bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von o,5 %.

  5. #5 von Diamond Mcnamara am 15. September 2019 - 13:49

    Es muss aber auch hier erwähnt werden: AKK ist auch heute wieder,wie jeden Tag, mit KiFi-Sektenabzeichen um den Hals unterwegs. Sehr verstörend.

  6. #6 von kereng am 15. September 2019 - 14:27

    „Christen können gelassen die jeweils neueste Theorie abwarten und sie hoch interessiert zur Kenntnis nehmen. Ihr Glaube bleibt immer der Glaube an den, der vor allen Zeiten und Räumen war, der in allen Dingen und Wesen ist und nach allen Welten und Zeiten kommt.“
    Hier irrt Rainer Gollwitzer. Auch unter den Christen gibt es welche, die zugeben, dass Gott nur in den Herzen der Menschen wohnt: Friedrich Wilhelm Graf z.B., wenn ich ihn richtig verstanden habe; Ralf Meister vielleicht auch.

  7. #7 von Noncredist am 15. September 2019 - 14:32

    Israel. Im Aufbau einer eigenen Identität und im Kontrast zu der ihr umgebenden Gesellschaft.

    In steter Kontroverse mit den Nachbarkulten widerspricht Israel heftig und formuliert seinen eigenen Glauben (..)
    Der Widerspruch fällt insofern besonders heftig aus, als Israel den Wortlaut des babylonischen Schöpfungsmythos, „der seinerzeit besten Erkenntnis“, weitgehend übernimmt, ihn aber „entmythologisiert“, „unseren Gott“ überall da in den Text einsetzt, wo von anderen Gottheiten die Rede ist.
    (..) Israel scheut sich nicht, diesen ursprünglich auf die ägyptische Sonnengottheit gemünzten Text aufzugreifen (..und umzumodeln..), dass ein herrlicher Hymnus auf unseren Gott entsteht.

    Der Kontrast wird erzeugt, in dem man die „Erkenntnisse“ der Weltentstehung anderer Kulturen übernimmt, sie also kopiert, aber dennoch ihr einen „israelischen Touch“ verleiht. Man erlangt eine „Erkenntnis“, in der man den Text, die Doktorarbeit vorheriger Kulturen, kopiert und dabei alle Referenzen an eine wissenschaftliche Person durch den eigenen Namen ersetzt. Ja, das ist uns auch aus der modernen Zeit bekannt 😀

    Zusammengefasst: Wir bedienen uns am Schöpfungsmythos anderer Kulturen, erfinden eine eigene – uns angenehme – Gottheit und benutzen die „Search And Replace“ Funktion.
    Ja, ein wahrlich guter Weg, diese Welt erklären zu können.
    Schöpfung vs. Wissenschaft? Seriously? 😀

  8. #8 von Deus Ex Machina am 15. September 2019 - 16:14

    „Der äußert sich darin, dass 40 % aller Wissenschaftspreise an Forscher aus Israel bzw. an „jüdische“ Forscher gehen, bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von o,5 %.“

    –> Du verwechselst da was: ich meine die primitiven Spinner von vor 2000 – 3000 Jahren, die „ja nur“ Nachbarstädte angriffen, weil ihr Gott das so wollte und sich diese Märchen ausgedacht haben. Nicht die heutigen Israelis.

  9. #9 von Torchy am 15. September 2019 - 18:06

    „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Diese erste Zeile ist die wichtigste. Gott war es. Der Gott Israels.

    😂😂😂

  10. #10 von Marco Krieger am 15. September 2019 - 19:48

    Die Bibel erklärt nicht, wie die Welt entstanden ist, sie verklärt.

  11. #11 von Willie am 15. September 2019 - 20:57

    @Noncredist

    Der Kontrast wird erzeugt, in dem man die „Erkenntnisse“ der Weltentstehung anderer Kulturen übernimmt, sie also kopiert, ….

    Ich sags mal anders: Man folgte einem Zeitgeist bei der Erfindung, da es gerad opportun war so zu denken. So kam ja auch die Sexualfeindlichkeit in diese Religion, da es philosopohische Ströumungen zur Askese gab ….

  12. #12 von Noch ein Fragender am 16. September 2019 - 09:38

    „Nicht ein gut meinendes oder blind wütendes Schicksal. Nicht eine der Gottheiten der assyrischen und babylonischen oder ägyptischen Nachbarn. Nicht eine jener mythischen Figuren, die sich angeblich nach abstrusen Götterschlachten und Intrigen durchgesetzt hat.“

    Soweit einverstanden

    „Gott war es. Der Gott Israels.“

    Wieso der gerade?
    Der alte Wetter– und Berggott vom Sinai, der es regnen, blitzen und donnern lässt, sich in Wolken verbirgt und.aus brennenden Dornbüschen spricht?

  13. #13 von joerndyck am 16. September 2019 - 19:15

    Er schreibt, es sei nur eine Hypothese, dass die Erde „eine Kugel ist, um die sich Sonne, Mond und Sterne drehen“. Er meint, solche Erkenntnisse würden „kommen und gehen“.

    Der Redakteur, der diesen Artikel durchgewunken hat, muss ja eine schöne Pfeife sein.

  14. #14 von Elvenpath am 16. September 2019 - 19:27

    Wenn man ehrlich ist, stimmt nichts aus der Geneis. Sie ist von vorne bis hinten kompletter Unfug.

    Der Himmel (also das Universum) ist ca. 14 Milllarden Jahre alt. Die Erde nur 4,5. Das beides „zu Anfang“ geschaffen wurde, ist also Quatsch.
    Die Genesis beschreibt, dass es „zu Anfang“ Wasser gab auf der Erde. Auch das: Nonsense.

    Kein Wort in der Bibel von der gewaltigsten Explosion, die je statt gefunden hat. kein Wort davon, das die Erde ein glühender Feuerball war. Kein Wort davon, dass sie die Arten durch Evolution entwickelt haben.

    Und und und. Das Genesis kann falscher gar nicht sein. Sie ist eben nur das Machwerk von Menschen und deren primitiver Vorstellung, wie alles begann.

  15. #15 von ptie am 17. September 2019 - 15:51

    @d
    „dass 40 % aller Wissenschaftspreise an Forscher aus Israel bzw. an „jüdische“ Forscher gehen, bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von o,5 %.“
    Ist diese Zahl irgendwo belegt?

  16. #16 von Andreas P am 17. September 2019 - 21:31

    @Ptie: In der Pauschalität sicherlich nicht (schon weil der Begriff schwammig wird), aber für Nobelpreise passt das schon etwa.

  17. #17 von ptie am 17. September 2019 - 23:09

    @Andreas
    Kennst du einen Beleg für die Nobelpreise?

    Der Begriff „Wissenschaftpreis“ ist m.E. unklar. Für Wissenschaftspreise in Israel dürfte das bestimmt zutreffen :-).
    Weltweit finde ich die genannten Zahlen überraschend und daher belegenswert.
    Auch der betrachtete Zeitraum ist nicht angegeben, galt dies im letzten Jahr oder im letzten Jahrhundert?
    Das würde mich wirklich interessieren.

    Der Anteil der jüdischen Bevölkerung (bei aller Problematik, diese genau zu definieren) liegt laut Wikipedia heute bei 0,2%.
    siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Juden#Demografie.

  18. #18 von Andreas P am 18. September 2019 - 06:29

    https://www.morgenpost.de/kultur/article218429371/Das-Who-is-Who-der-juedischen-Vordenker.html

    spricht von 195 Juden unter 850 Nobelpreisträgern, also knapp einem Fünftel (nicht 2/5 wie behauptet). Je nachdem ob das nach Selbstverständnis, aktiver Religionsausübung, irgendeiner ethnischen Zuschreibung, orthodoxer Definition oder was auch immer eingegrenzt wird, dürfte die Zahl etwas schwanken – was sich nicht ändert, ist, dass in der Welt relativ wenige Juden leben und weit überdurchschnittlich viele Spitzenwissenschaftler dazugehören. Das gilt seit Anbeginn der Nobelpreise.

    Während der Überhang an Europäern und (später) Amerikanern kulturell-politische wie wirtschaftliche Ursachen hat und vor allem auch eine gewisse West-Orientierung der Nobelpreis-Komitees, ist das obige schlicht über die Jahrzehnte ein Faktum geblieben.

  19. #19 von ptie am 18. September 2019 - 10:42

    @andreas
    Danke für den Link.