Gottloses Deutschland? Warum die Kirchen ein Problem haben

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  1. #1 von Armadon am 12. September 2019 - 09:36

    Das war eine erstaunlich neutrale Sichtweise für den öffentlich rechtlichen Rundfunk, nix neues aber ok.

  2. #2 von uwe hauptschueler am 12. September 2019 - 11:33

    Kirchen sind und schaffen Probleme, jederzeit, überall.

  3. #3 von Elvenpath am 12. September 2019 - 11:39

    Noch viel dramatischer für die Kirchen wäre es, wenn Kinder nicht per Taufe automatisch Mitglied werden würden. Wenn man sich AKTIV bei den Kirchen anmelden müsste, wenn man wollte, sobald man mit 14 Jahren religionsmündig wird. Dann wären wir 2060 bei 5% oder so.

  4. #4 von Charlie am 12. September 2019 - 11:49

    @Armadon

    Ich sehe das ganz anders. Drotschmann sucht Gründe FÜR den Kircheneintritt und schwärmt von der guten alten Zeit, als die meisten noch in der Kirche waren. Schon das zweite Mal, wo mir der Kanal negativ auffällt (gottlose Nazis).

  5. #5 von Smiling_Joe am 12. September 2019 - 11:54

    Er ist kirchennah und das merkt man, auch wenn er es gut verschleiert.

  6. #6 von Marco Krieger am 12. September 2019 - 11:58

    Ein Autohaus in Jahre 2060?
    Träum schön weiter!

  7. #7 von Rene Goeckel am 12. September 2019 - 13:26

    Wenn man ihm zuhört stellt sich das Gefühl ein, er würde die Sachlage beklagen.

  8. #8 von bun0815 am 12. September 2019 - 13:56

    @Charlie
    Könntest du bitte das Video von „gottlosen Nazis“ verlinken?

  9. #9 von parksuender am 12. September 2019 - 14:22

    Drotschmann macht den Fehler in vielen Sachen den Kirchensprech zu übernehmen. So stellt er verkürzt die Sachlage im Osten so dar, als hänge die Entchristlichung des Ostens alleine mit der Unterdrückung der Kirchen zusammen. Das diese staatliche Unterdrückung nicht während der gesamten DDR-Zeit galt und zudem andere Einflüsse wie Religionsunterricht in Privatsache der Kirchen und gehört nicht in die Schulen (Laizismus) und den dort überwiegenden vorherrschenden Volks-Protestantismus in Verbindung mit eher kirchenfernen Gläubigen (fast das gleiche Spiel auch im Westen, nur halt enger mit dem Staat verzahnt, weshalb es nach 1968 die Austrittszahlen stark nach oben gingen) wird von Mirko einfach mal weggelassen. Und die Jugendweihe stellt er ebenfalls auch nur als Relikt der DDR dar, was historisch ja auch nur der halben Wahrheit entspricht.

  10. #10 von atheos am 12. September 2019 - 15:03

    Ich hab bei W2G Videos regelmäßig das Gefühl, die Videos richten sich an Aliens oder ignoranten (Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe = ich bin zu alt). Ich fühle mich dort jedenfalls nicht angesprochen/unterhalten/informiert. Meist eine unkritische oberflächliche Darstellung komplexer Sachverhalte ohne Wertung (Dies ist, glaube ich, auch das erklärte Ziel dieses Formats). Diese Art der darstellung ist zwar meist Fehlerfrei, aber auch tot langweillig (für mich).

  11. #11 von Willie am 12. September 2019 - 23:10

    @Charlie

    Ob der Drotschmann während seiner Arbeit zu Terra X leschiviziert wurde?

    Zum Video:

    Der Aufhänger, 2060 ein Autohaus, kam mit auch als hilferufende Drohkullisse vor, da eben das Thema Auto gerade auch negativ besetzt ist. Hinzu kommt, dass es bereits jetzt jede Menge Umwidmungen gibt ([https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/06/deutschland-ungenutzte-kirchen-deutschlandkarte) und mW in den Niederlanden es bereits eine Autowerkstatt in einer ausgedienten Kirche gibt.
    https://img.zeit.de/zeit-magazin/2018-01/ungenutzte-kirchen-deutschlandkarte-artikel-2/original__700x741__desktop

    Dann die Einleitung:

    „Ich komme aus …, ich war in einem katholischen Kindergarten, während der Grundschulzeit waren wir in kath. Gottesdiensten und die Kommunion war eines der High lights, natürlich wegen der Geschenke. Für mich war das immer etwas schwierig, weil ich evangelisch bin. ….“

    Ich weiß nicht, ob er als Evangelischer dort zur Kommunion gegangen ist – was ich bezweifle -, aber seine Darstellung läßt diese Interpretation aber zu, weil er einfach alles vermischt. Aufklärung geht mMn anders.

    „Kirchenmitglied sein, was bedeutet dies. …., d.h. man bekennt sich zu seinem evangelischen oder katholischen Glauben, indem man Teil der Gemeinschaft wird, die repräsentativ für diesen Glauben steht.“

    Sehr einfach heruntegebrochen, da die christliche „Gemeinschaft“ in D. eben nicht mehr nur nach ev. oder kath. ausgerichtet ist

    „Dadurch stehen einem verschiedene Privillegien offen …“

    Hier kommt sofort die Frage auf, warum sollte das ein Privilleg sein? All das kann man auch ohne Kirchenzugehörigkeit zelebrieren und vllt wichtiger, es sind keine Privillegien, sondern Abgrenzungshandlungen gegenüber anderen Gläubigen. Fehlhandlungen werden sogar mit der Süundenstrafe bedroht, z.B. kann man auch als Atheist dort „Abendmahl“ mitmachen, keiner fragt ob man dazugehört, nur hat es eben keinerlei Bedeutung für den Atheisten.

  12. #12 von Willie am 12. September 2019 - 23:16

    Korrektur: leschiviziert = leschifiziert

    Anmerkung: Der Hintergrund mag neutral gedacht worden sein, die Umsetzung bringt nur jeden der auch nur ansatzweise zum Thema interessiert ist zum „ungenauigkeitsfinden“

  13. #13 von joerndyck am 13. September 2019 - 04:25

    Die Kirchen haben ein Problem, weil ihre Vertreter alberne Witzfiguren sind, und weil kein vernünftiger Mensch noch die Märchen der Bibel glauben kann.

    Die Kirchen sind für die Menschen uninteressant geworden, weil andere Organisationen erfolgreicher wurden: Die Wissenschaft erklärt die Welt; die Medizin heilt die Krankheiten; die Rentenkasse zahlt die Rente; Demokratie und Rechtsstaat sorgen für eine geordnete Gesellschaft mit großen persönlichen Freiheiten.

    Was haben die Kirchen da noch zu bieten? Nichts als Sprüche.

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