Kann man ohne Gemeinde Christ sein?

Das Christentum war von Anfang an eine Gemeinschaftsreligion. Doch viele Gemeinden in Deutschland leiden unter Mitgliederschwund. Die beiden großen Kirchen werden bis zum Jahr 2060 fast die Hälfte ihrer Kirchenmitglieder verlieren. Dann werden nach einer Studie der Universität Freiburg nur noch 22,7 Millionen Menschen zur evangelischen oder katholischen Kirche gehören. Diesen Trend nahm die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) zum Anlass, in ihrer Serie „Pro und Kontra“ zu fragen: „Kann man Christ sein, ohne einer Gemeinde anzugehören?“.

(…)

Die Bibel kennt kein Christsein ohne Gemeinde

weiterlesen:

[https://www.idea.de/glaube/detail/kann-man-ohne-gemeinde-christ-sein-110397.html

Werbeanzeigen
  1. #1 von Andreas P am 11. September 2019 - 19:12

    Gemein ja, aber mit dem „Schaffen“ hat es der Klerus eher selten zu tun gehabt.

  2. #2 von Willie am 11. September 2019 - 23:02

    Muss ich den Pfarrer wirklich auf Matthäus 18 hinweisen?

    Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

    Ok, ist eh rhetorischer Art, denn die drehen sich ja alles immer so wie sie es brauchen. Aber immerhin sagte es damit ja auch, dass Paulus kein Christ gewesen sei, da der immer in fremde Gemeinden ging – wie der BLÖD-Redakteur

  3. #3 von Deus Ex Machina am 12. September 2019 - 06:30

    Kann man ohne Herde ein gutes Herdenvieh sein?

  4. #4 von Noncredist am 12. September 2019 - 15:55

    Wenn der Begriff „Christ“ von einem Unternehmen rechtemäßig geschützt wäre, so könne das Unternhemen bestimmen, wer den Begriff tragen soll. Ansonsten darf sich jeder Mensch „Handwerker“ nennen, ohne einem Handwerkerverein anzugehören oder eine Kundenkarte eines bestimmten Handwerkerfachgeschäftes besitzen zu müssen 😉

    Hier spricht wohl jemand eher aus Angst vor leeren Kirchen:

    Anderer Meinung ist der Pfarrer (..) Zur Begründung verweist er auf die Bibel. Ihr zufolge spiele sich Glaube immer in der gelebten Gemeinschaft ab.

    Eine „gelebte Gemeinschaft“ ist für das „Christsein“ so wichtig, wie eine gelebte Tauschbörse für das Briefmarkensammeln wichtig ist. Es „intensiviert“ den Glauben, aber es ist nicht notwendig. Kein Gott und keine Göttin wird einen Menschen, der sich bewusst gegen eine „gelebte Gemeinschaft“ entscheidet und lieber „still und heimlich“ einen kranken Nachbarn pflegt, ohne ständig seine christliche Gesinnung sichtbar vor sich hinzutragen, das „Christsein“ absprechen. Es existieren keine überprüfbaren Belege, ausser den voreingenommenen und zielgerichteten „Heiligen Texte“, die etwaige Konsequenzen des Nichtgemeindelebens überprüfbar darlegen. Gar keine. Überraschenderweise die exakt selbe Zahl wie es an Belege für die Existenz jener Gottheit existiert. Man könnte jedoch vermuten, dass das Unternehmen Kirche in Sorge sei, wenn man „Christ“ sei, ohne gleichzeitig für das jeweilige Unternehmen sichtbar und kostenlos zu werben 😀

    Hannemann räumt ein, dass es Ausnahmen geben könne (..) Wenn sie keine Gemeinde aufsuchen könnten, schenke Gott „dennoch das Wunder, dass der Glaube erhalten bleibt“.

    Es existiert kein ausserbiblischer Beleg für die These, eine Gottheit würde einen Menschen ohne „Lust an Kirchenaktivitäten“ das Christsein absprechen (können, wollen, müssen). Aber was erwartet man auch von einem berufsmäßigen Profi-Hineininterpretierer 😉 Diese lächerliche Haltung, „Falschchristen“ zwar klar ausmachen zu können, diesen Menschen jedoch das Christsein in Form einer Kirchenmitgliedschaft solange sie nicht regelmäßig am kirchlichem Leben teilnehmen abzusprechen, ist CO2, was hätte eingespart werden können: Einfach einen Brief mit der „Kündigung aus der Kirche“ verschicken. Begründung: „Mangelnder Wille zur Mitarbeit“. Fertig. Andere Unternehmen können dies ja auch 😀

    Doch für den Geistlichen steht fest: „Falsch wird es, wenn Christen diese Ausnahme zum Regelfall erklären.“

    Abgesehen von den knallbunt herausinterpretierten Höllenvorstellungen, die stets nach Wetterlage, Zimmertemperatur und Wohnort des Hausmeisters variieren, sind keinerlei objektiv beobachtbare Konsequenzen eines solchen Handelns in dieser Welt erkennbar. Als nächsten Schritt für einen Berufsinterpretierer erwarte ich, dass er solche „Falschchristen“, die sich Christen nennen ohne eine der anerkannten Landes- oder Freikichen zu besuchen und damit aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, die Ohren langzieht 😉 Doch stattdessen hat er wie erwähnt nur Angst um seine Pfründe. Denn das Beste kommt natürlich zum Schluß 😀

    Er verweist auf Untersuchungen, nach denen in den letzten Jahren weltweit der Gottesdienstbesuch um bis zu 40 Prozent zurückgegangen sei. Deshalb sei es nötig, „mutig vom Segen gelebter christlicher Gemeinschaft zu sprechen“.

  5. #5 von FSteg am 13. September 2019 - 18:54

    Tja, wenn die Gemeinde so elementar fürs Christsein ist, warum schmeißen die Kirchen nicht endlich die ganzen nutzlosen Steuerzahler raus, die sich nie in der Gemeinde blicken lassen?

Sag uns deine Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.