Den Glauben an die Religion schützen

„Religions for Peace“ ist das weltweit größte Bündnis von Religionsgemeinschaften. Die Erwartungen an das Treffen am Bodensee sind hoch: Es geht unter anderem um die Konflikte in Myanmar und Uganda.

weiterlesen:

[https://www.tagesschau.de/inland/religions-for-peace-konferenz-101.html

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  1. #1 von Friedensgrenze am 20. August 2019 - 21:01

    900 Religioten hauen sich gegenseitig die Taschen voll. Ihr zahlt.

  2. #2 von Friedensgrenze am 20. August 2019 - 21:16

    Aus SZ:

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag in Lindau die Weltversammlung von „Religions for Peace“ eröffnet. Dabei handelt es sich um die nach eigenen Angaben größte internationale Allianz religiöser Gemeinschaften. „Wir mögen unterschiedlich sein in unserem Glauben. Aber einen muss uns die gemeinsame Haltung: Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein“, sagte Steinmeier zum Start der Konferenz. Die Botschaft von Lindau müsse lauten: „Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion!“. Steinmeier erklärte: „Es darf uns – ich darf mich hier als gläubiger Christ ganz bewusst einschließen – es darf uns, denen uns Religion und Glaube wichtig sind, nicht gleichgültig sein, wenn immer wieder viele Menschen zum Ausdruck bringen, dass Religion geradezu ein friedensverhinderndes, ja kriegsförderndes Phänomen sei.“

  3. #3 von Marco Krieger am 20. August 2019 - 21:42

    Oh Steini…Du bist fast drüber gefallen, wenn es ein Hund gewesen wäre, hätte er dich in den Arsch gebissen.
    Die Tatsache, dass immer mehr Menschen Religionen für einen unnötigen Mühlstein um den Hals des Weltfriedens halten, könnte möglicherweise mit der Tatsache zutun haben, dass Religioten sich täglich gegenseitig auf die fantasievollste Weise umbringen, damit ihre Religion die einzig überlebende ist.
    Aber das ist nicht der Grund, warum dir das nicht egal ist.
    Es ist dir wichtig, zu verhindern, das sich diese Meinung durchsetzt, weil sich deine Religiösität damit als blanker Unfug herausstellen würde, der für den Weltfrieden komplett obsolet ist.
    Du bist zu religiös um das zu verstehen, du armer Mensch tust mir so leid!

  4. #4 von Skydaddy am 20. August 2019 - 21:53

    Wenn Religionen tatsächlich den Frieden fördern würden, bräuchte es diese Veranstaltung nicht – schließlich gibt es fast keine Gegenden, wo die Bevölkerung nicht mehrheitlich religiös ist.

    Was wir hier sehen, sind Religioten für den Frieden – die, die ohnehin friedfertig sind, ermuntern sich überflüssigerweise gegenseitig zur Friedfertigkeit.

    Indem sie so tun, als müsse Religion dem Frieden dienen, machen sie den gleichen Fehler, den auch ihre militanten Glaubensbrüder machen: Zu glauben, ihre Auslegung von Religion sei die einzig wahre. Sie fallen nur weniger unangenehm auf.

    Letztlich ist das wieder mal nur eine parasitäre Veranstaltung, die sich an etwas anhängt, was eh gerade opportun ist, um es der Religion zuzuschreiben und somit der Religion einen Nutzen zu attestieren.

    So hat es schon Paulus gehandhabt, so war es zur Nazi-Zeit, so ist es derzeit in Osteuropa.

  5. #5 von Friedensgrenze am 20. August 2019 - 22:08

    Hallo, wenn ich Morgen da hin fahren würde, was würdet Ihr aufs Plakat schreiben?

    Religion is bullshit

    Gott gabs nie

    oder was denkt ihr?

  6. #6 von Andreas P am 20. August 2019 - 22:45

    Anschließend am gleichen Ort gibt es die Konferenzen:

    „Subventionsabgreifer für Marktwirtschaft“,
    „Schnapstrinker gegen Alkoholkonsum“ und
    „Werbefachleute für objektive Information“.

  7. #7 von Willie am 20. August 2019 - 23:33

    Solche Veranstaltungen sollen wohl auch ein Statement für Religionsfreiheit sein, da man (vesucht) sich friedliche zu treffen und zu reden. Darum mein kurzer Kommenta dazu:
    Religionsfreiheit, und damit Religion generell, kann nur bedeutee, dass Religion privatisiert und von allen als Privat anerkannt werden muss. Denn nur wenn man toleriert, dass der andere religiös-weltaschauliht anders tickt und dies dadurch ausdrúckt, dass man eben relig. schweigt, kann etwas zum Frieden beitragen.

    Und ja, Religion kann auch mal laut und vernehmbar werden, aber nur dann, wenn die Religiösen, vornehmlich deren „Würdenträger“, ihre eigenen Glaubensmitgliedern massiv zurechtweisen, wenn diese dieses „oberste“ Friedensgebot verletzen,

  8. #8 von Noch ein Fragender am 21. August 2019 - 11:46

    @ #2 Friedensgrenze

    Aber einen muss uns die gemeinsame Haltung: Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein“, sagte Steinmeier zum Start der Konferenz.

    Dann sollten die Religionen erstmal die menschenverachtenden Stellen aus ihren „heiligen“ Schriften entfernen.

    siehe auch Mynarek:

    Es wäre eine wunderbare Sache – als eine positive Folge aus den gemeinen Terroranschlägen von Paris – wenn die Vertreter der drei abrahamitischen Religionen übereinkämen, in wahrhaft globaler Ökumene alle menschenfeindlichen Texte aus ihren Heiligen Schriften zu entfernen und auf diese Weise einen ganz wesentlichen Beitrag zum Weltfrieden zu leisten.

    https://hpd.de/artikel/11040

    P.S. Hier, mein Gruß mit eigener Hand: Paulus. 22 Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht. (1. Kor. 16, 21 f.)

  9. #9 von Friedensgrenze am 22. August 2019 - 07:41

    In einer Art Guerilliaaktion habe ich nach Anweisung der Security ausserhalb des Veranstaltungsgeländes aber noch vor den Betonpanzersperren meinen Tisch mit Flyern aufgebaut. „Schlussmachen Jetzt “ von der Buskampagne und „Auf den Menschen kommt es an“ vom BfG Bayern. Ca 50- 80 Leute kamen. Viele kontroverse Gespräche entstanden wobei viele der Meinung waren Religion und Krieg sei von Gestern aber Heute wäre Religiion friedlich und vor allen Dingen die Leute hier vor Ort. Religion würde von der Wirtschaft und der Politik missbraucht. Meinen Hinweis es sei genau anders herum blieb unverstanden. Ein Musiker kam und freute sich über den Tisch und sagte daß er aus einer religiösen Umgebung nach Deutschland gekommen sei und sich gewundert habe wie gut hier alle Dinge funktionieren ganz ohne das Eingreifen von Priestern. Viele kamen an den Tisch und sagten, daß sie es so sehen würden wie auf dem Schild:
    Es gibt, mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, keinen Gott.

  10. #10 von awmrkl am 22. August 2019 - 09:36

    @Noch ein Fragender am 21. August 2019 – 11:46

    „siehe auch Mynarek:
    … in wahrhaft globaler Ökumene alle menschenfeindlichen Texte aus ihren Heiligen Schriften zu entfernen …“

    Das Wichtigste daran fehlte aber noch, es muß nämlich SO heißen:
    „… in wahrhaft globaler Ökumene alle menschenfeindlichen Texte aus ihren Heiligen Schriften und aus allen ihren Köpfen zu entfernen …“

  11. #11 von Charlie am 22. August 2019 - 22:31

    @Friedensgrenze

    Davon gibt es keine Fotos oder Videos?

  12. #12 von Willie am 23. August 2019 - 04:33

    @Friedensgrenze

    In einer Art Guerilliaaktion habe ich nach Anweisung der Security ausserhalb des Veranstaltungsgeländes aber noch vor den Betonpanzersperren meinen Tisch mit Flyern aufgebaut. „Schlussmachen Jetzt “ von der Buskampagne und „Auf den Menschen kommt es an“ vom BfG Bayern.

    Ich bin mal fies und sage: Damit bist Du ja auf einer sehr sicheren Seite, da unsere Medien ja krampfhaft vermeiden so etwas aus der Berichterstattung herauszuhalten. 😉 Ok, ich tausche das „sichere“ gegen „anonyme“.

  13. #13 von Friedensgrenze am 23. August 2019 - 07:42

    Fotos gibt es. Sie sind per Email an Euch geschickt.

  14. #14 von Charlie am 23. August 2019 - 15:20

    Danke

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