Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu?

Warum lässt Gott Leid zu?

Eine idea-Serie soll dabei Hilfestellungen geben. Wir haben einige Fragen und Einwände zusammengestellt, die man häufig hört im Gespräch mit Menschen, die dem Glauben fernstehen.

(…)

Wenn es einen Gott gibt und wenn dieser Gott die Menschen liebt – warum greift er nicht ein, warum lässt er dieses ganze unsagbare Leid, warum lässt er Schicksalsschläge, Unfälle und Amokläufe zu? Kann er nichts dagegen tun? Dann ist er ein schwacher Gott. Will er nichts dagegen tun? Dann ist er ein grausamer Gott. Oder es gibt ihn eben gar nicht!

Der Gott, an den Christen glauben, ist weder schwach noch grausam. Man muss allerdings unterscheiden: An vielen Grausamkeiten in der Welt ist der Mensch keineswegs unbeteiligt.

Einen Völkermord, einen Amoklauf oder einen Unfalltod unter Alkoholeinfluss können wir nicht einfach Gott in die Schuhe schieben! Sinnlos finde ich deshalb z. B. die Frage: „Wie konnte Gott zulassen, dass am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in das World-Trade-Center geflogen sind und Tausende von Menschenleben vernichtet haben?“. Gott hat diese Flugzeuge ja nicht ferngesteuert! Hier muss die Frage lauten: „Wie können Menschen so verblendet sein, dass sie zu der Überzeugung kommen, sie müssten so etwas – angeblich im Namen Gottes – tun?“ Wir müssen also bei der Frage „Warum lässt Gott das zu?“ die Fälle abziehen, die Menschen verursacht haben. Hier kann die Frage höchstens lauten: „Warum gibt Gott seinen Geschöpfen die Freiheit, sich auch für das abgrundtief Böse zu entscheiden?“ Aber dafür hatte Gott scheinbar gute Gründe. Denn wenn sie diese Freiheit nicht hätten, wären sie keine Menschen, sondern Marionetten. Das Böse ist deshalb der Preis der menschlichen Freiheit.

(…)

Wo ist denn Gott, wenn all die schrecklichen Dinge passieren?

Gott ist bei den Leidenden! (…)

Christen behaupten, dass Gott sie im Leiden nicht allein lässt. Aber warum mutet er ihnen überhaupt so viel Leiden zu? Das ist doch ein Widerspruch!

Wir können ja auch mal umgekehrt fragen: Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu? Darauf habe ich keine andere Antwort als: „Weil er uns liebt!“.

weiterlesen (paywall):

[https://www.idea.de/spektrum/detail/warum-laesst-gott-leid-zu-110111.html

 

 

Werbeanzeigen
  1. #1 von Andreas P am 18. August 2019 - 08:55

    „Ja, mein Mandant hat 37 junge Frauen ermordet und zerstückelt, aber daran waren ja auch die Hersteller von Messern nicht unbeteiligt. Aber Sie müssen sehen, er liebt Frauen eigentlich über alle Maßen, weswegen er mehr als 3 Milliarden Frauen auf diesem Planeten nie ein Haar gekrümmt hat.“

    Das Theodizee-Argument ist nun mal die Widerlegung der Existenz eines uneingeschränkt gütigen, allwissenden, allmächtigen Gottes. Menschen sind für vieles verantwortlich, geschenkt, und gerne stehlen sie sich mit „Befehl“ und „Gesellschaft“ und dergleichen aus der Verantwortung heraus. Aber Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis und Konsorten fallen da nicht drunter.

  2. #2 von Marco Krieger am 18. August 2019 - 09:01

    Und nicht vergessen, der freie Wille wird nur dem Täter zugestanden.
    Opfer habe dagegen eher keinen, den Gott beachten mūsste.

  3. #3 von Charlie am 18. August 2019 - 09:09

    können wir nicht einfach Gott in die Schuhe schieben!

    Die Phrase war zu erwarten. Und es ist ein Strohmann.

    Denn wenn sie diese Freiheit nicht hätten, wären sie keine Menschen, sondern Marionetten. Das Böse ist deshalb der Preis der menschlichen Freiheit.

    Wie stellt sich der Pfaffe den Himmel vor?

    Wer von uns kann schon wirklich beurteilen, was sich am Ende als sinnlos erweist und was nicht?

    Leid ist gut, weil man so Gott näher kommt?

    Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu?

    Das ist jetzt der krasse Widerspruch. 🤦‍♂️ In your face Atheists!!

  4. #4 von Skydaddy am 18. August 2019 - 09:16

    Wäre eine Welt ohne Leid wirklich besser als eine mit Leid? Es gibt eine solche leidenslose Welt – zumindest in Romanform: Aldous Huxley schrieb 1932 den Science-Fiction-Roman „Schöne neue Welt“. In dieser Fiktion entwirft er eine Welt, in der durch biologische Manipulation alles Leid, jeder Schmerz und jede Schuld ausgeschlossen ist. Was dabei herauskommt, ist aber die Hölle. Und die Bewohner der „schönen neuen Welt“ sehnen sich am Ende nach der Welt zurück, zu der Fehler und Leiden, aber eben auch Natürlichkeit und Freiheit gehören.

    Was der Religiot übersieht ist, dass Christen doch genau auf so eine Welt hoffen – das Paradies. Oder zumindest „eine bessere Welt“ nach dem Tod.

    Wenn man das Argument des Deppen zu Ende denkt, müsste es nach dem Tod genauso weitergehen wie bisher. Viel Spaß dabei, liebe Christen!

    Das ist auch das Killer-Argument gegen alle Verteidigungen nach dem Motto „Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er Leid zuließ“ und „Gott hätte gar keine bessere Welt schaffen können“: Dann müssen sich die Christen nämlich die Hoffnung auf ein besseres jenseits abschminken.

    Wenn Gott keine bessere Welt schaffen konnte, kann es nach dem Tod auch nichts Besseres geben.

    Wenn es aber nach dem Tod eine bessere Welt gibt, ist Gott nicht gut, weil er nicht die beste Welt geschaffen hat.

  5. #5 von Skydaddy am 18. August 2019 - 09:20

    Warum muss das alles geschehen?

    Um das ganz klar zu sagen: Auch wir Christen wissen es nicht. Und auch wir als Theologen und Pfarrer nicht. So viel Offenheit und Ehrlichkeit sind wir einander schuldig.

    Wenn er ehrlich wäre, müsste er zugeben dass man, wenn man nicht weiß, warum Gott so viel Leid und Ungerechtigkeit zulässt, Got auch nicht als „gut“ bezeichnen darf.

    Das ist so, wie wenn man Andreas Ps Messermörder (oberster Kommentar hier) als „unschuldig“ bezeichnen würde.

    Und dann auf die Frage „Wie kann jemand, der 37 Frauen ermordet und zerstückelt hat, unschuldig sein?“ antwortet:

    „Wir wissen es nicht. Soviel Offenheit und Ehrlichkeit sind wir einander schuldig.“

  6. #6 von Erzengel Michael am 18. August 2019 - 09:24

    Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde … Am fünften Tag schuf Gott die Atombombe, das Glyphosat, die fünf Weltreligionen und tausende, diametral andersgläubige, Religionen. Dann schuf er noch den Kommunismus, den Kapitalismus und den Idiotismus, die Behinderten, die geistig Umnachteten, die berühmten und beliebten Gewaltherrscher, und nicht zu vergessen Björn Höcke, Helene Fischer, den Vetter aus Dingsda, Alexander Dobrindt, Jair Bolsonaro, Hans-Georg Maaßen und Dieter Nuhr. Danach war Gott erstmal fix und fertig und legte sich aufs Ohr. Im Schlaf purzelten Gott ganz neue wundersame Schöpfungsprojekte ins Hirn. Und da er nicht gestorben ist, schöpft er noch heute, täglich, stündlich, immer neuen Irrsinn – Und wenn Du das alles nicht glaubst, wird Gott auch Dir eine schöpfen, dass Dir das Jubilieren und Beten vergeht.

    https://volkundglauben.blogspot.com/2017/09/was-gott-gerade-macht.html

  7. #7 von Andreas P am 18. August 2019 - 10:41

    @Skydaddy: Die Chutzpah der Apologeten ähnelt eher dem Mann, der seine Eltern umbrachte und als mildernden Umstand geltend machen wollte, dass er ja jetzt Vollwaise sei…

  8. #8 von Rene Goeckel am 18. August 2019 - 11:26

    Ich verstehe nicht, warum diese Leute keine Denk-Achterbahn und keine Argumentations-Epilepsie scheuen, nur um diese lächerliche Gottesidee aufrecht zu erhalten.
    Aber auch garnichts ist zu blöde oder zu abwegig. Jeder 10jährige fasst sich an den Kopf.
    Kann es sein, dass solche Typen nur Lohnschwätzer sind?

  9. #9 von Andreas P am 18. August 2019 - 11:45

    @Rene Gockel: Nein, die glauben sowas meist wirklich. Die Außenwirkung ist gleich null. Aber die Binnenwirkung ist: Mein Weltbild gibt auf jede Frage eine Antwort! Und wenn ich es nicht verstehe, beweist das nur, wie unbegreifbar Gott ist und dass die Atheisten folglich noch viel weniger verstehen als ich, ergo mein Weltbild stimmt.

    Wie es vor ein paar Jahren der „Fragende“ Theologiestudent nicht begreifen konnte (sonst wäre es mit dem Glauben aus): Eine Weltsicht, die prinzipiell nicht durch Gründe zu erschüttern ist, kann logischerweise nicht durch Gründe gestützt werden.

    Ist A ein Argument für B, dann ist nicht-A ein Einwand gegen B. Nicht unbedingt von gleichem Gewicht, aber – ein Einwand. Einen Pinguin zu sehen ist ein Argument für die Existenz von Pinguinen. Jetzt gerade keinen zu sehen, gut, muss in unseren Breiten nichts heißen. Aber wenn niemals niemand irgendwo jemals einen Pinguin sieht oder gesehen hat, trotz gründlicher Suche, spricht das irgendwann dafür, dass es keine (mehr) gibt. Der Punkt ist halt, dass, wenn man letzteres leugnet, auch ersteres (Pinguinsichtung als Argument für Pinguinexistenz) nicht mehr funktioniert.

    Es ist gerade die Unerschütterlichkeit des christlichen Fundi-Weltbildes (und der akademischen Variante „Theologie“), die logische Unwiderlegbarkeit, also der Umstand, auf jeden (auch nur denkbaren) Einwand eine Antwort zu haben, die das Christentum als völlig unbegründet und damit als unhaltbar erweist.

    Aber Menschen suchen zumeist nicht nach Lücken und Problemen in ihren eigenen Ansichten (sowas muss man trainieren), sondern nach Bestätigung. Und genau deshalb funktionieren geschlossene Weltbilder (wie skizziert), egal wie offenkundig der Blödsinn für jeden Außenstehenden auch ist.

  10. #10 von Skydaddy am 18. August 2019 - 13:00

    Für AMB-Leser hier schon mal das nächste Ketzerpodcast-Segment zum Thema (Harald Leschs Theodizee-Video), das offiziell erst am kommenden Freitag veröffentlicht wird:

    [audio src="http://audio.ketzerpodcast.de/82.3_Harald_Leschs_Theodizee-Video_Wie_kann_ein_allmachtiger_Gott_das_Bose_zulassen.mp3" /]

    Und hier Leschs Video, auf das sich der Podcast bezieht:

  11. #11 von Noncredist am 18. August 2019 - 13:22

    Herrlich. Und wieder einmal die Kunst, die altbekannte Theodizee zu ignorieren und sich vollkommen unüberprüfbare und damit unfalsifizierbare Beliebigkeiten aus dem Hindern ziehen zu können 😀

    (..) können wir nicht einfach Gott in die Schuhe schieben!

    Mit einem Strohmann beginnt schonmal jeder gute Sonntag: Die Frage lautete nicht, wem können wir Schuld in die Schuhe schieben. Die Schuld steht überhaupt zur Debatte. Ein Feuerwehrmann löscht das Feuer, auch wenn er nicht schuld am Feuer war. Ein Arzt rettet ein Menschenleben, auch wenn er nicht die Schuld an der Krankheit trägt. Einem Gott ist es nicht gestattet einzugreifen, wenn man ihn „aufrichtig“ darum bittet. Entweder ist sein Mangel am Handeln einem Gesetz einer Über-Gottheit geschuldet, die das verbietet. Oder Gott hat überhaupt kein Interesse am Wohlergehen der Menschen. Vielleicht erfreut sich Gott ja am Leid der Menschen und die ganze Mitleidsnummer ist eine klare Lüge einer kleinen sektierenden Splittergruppe ehemaliger Juden. Oder, aber dies darf bekanntlich nicht der Fall sein, ist das Abbrennen des Hauses darauf zurückzuführen, dass keine handlungsfähige Feuerwehr vor Ort war. Aber an diesem Ort kann eine Feuerwehr anscheinend nur dann ein Feuer löschen, wenn sie auch die Ursache des Brandes sei 😀
    Es ist schon amüsant, dass die Feuerwehr, die Polizei oder der Krankenwagen eine „bedingungslose Hilfsbereitschaft“ zeigen, während der vollkommen unverletzbare, vor Liebe am Menschen nur so strotzende und gar vor Liebe seinen Sohn opfernde Supergott aus der Wüste noch nicht einmal kleine Kinder vor tödlichen (Erb-)Krankheiten schützen kann.

    Wer von uns kann schon wirklich beurteilen (..) Manche haben aber in Leiderfahrungen Gott gefunden! (..) aber die These, dass Leiden sinnlos ist, eben auch nicht!

    Wenn ein Gott Leid nötig hat, weil leidloses Erreichen des jeweiligen Zieles unmöglich sei, dann ist Gott limitiert. Punkt.
    Jedem Gott mit jenen Superattributen wäre es ein leichtes, leidloses „Gotterreichen“ BEI ALLEN MENSCHEN AUF DER WELT erreichen zu können. Nunja, dem Christengott anscheinend nicht. Ohne qualvolles Blutvergießen gibt es nunmal kein spiritistisches Pflaster auf der Wunde 😀

    Wäre eine Welt ohne Leid wirklich besser als eine mit Leid?

    Ja. Simpel und einfach.
    Eine Welt, in der der Mensch kein Leid ausüben kann, weil ihm dies vollkommen unmöglich ist (Marionettenargument) wäre weiterhin eine bessere Welt, in der man mit der ständigen Angst leben muss, dass irgendwo Vergewaltiger oder Mörder den freien Willen tragen, mich oder meine Mitmenschen umzubringen. Wer auch immer der Meinung ist, eine angstvolle Welt mit tödlichen Konsequenzen „freiwilliger Natur“ eines Menschen sei besser als eine Welt, in der man die Kinder auch bei Dunkelheit aus dem Haus lassen kann, weil kein Mensch an Vergewaltigung, Entführung oder Mord „glaubt“, ist mir suspekt 😉

    Gott ist bei den Leidenden!

    Und übt sich in der hohen christlichen Kunst der unterlassenen Hilfeleistung.

    Wir können ja auch mal umgekehrt fragen: Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu?

    An welcher Stelle nochmal hab ich überlesen, dass das „Gute“ durch die nachweisbare Handlung einer bestimmten Gottheit geschehen sein muss? 😀

    Die ideanische Blitzbirne kann sich also allen ernstes vorstellen, dass ein vollkommen vor Liebe strotzende Gottheit, die nur das beste und dollste für die Menscheit möchte, notwendigerweise Leid, Elend, Mord, Todschlag, Terror u.v.m. nutzen muss, um sein „Ziel“ zu erreichen. Alles andere, zum Beispiel das Teilen eines Mittelmeeres, oder vorzugsweise das weltweit vollkommen unmissverständliche Kommunizieren mit seinen menschlichen Geschöpfen, sei schlicht unmöglich, ja, undenkbar. Seriously? 😀

  12. #12 von Rene Goeckel am 18. August 2019 - 13:36

    @noncredist. Du triffst den Nagel stets genau auf den Kopf. Vielleicht solltest Du öffentlicher werden, etwa wie Möller und MSS.

  13. #13 von heiße Luft am 18. August 2019 - 14:04

    Es gibt die Welt, Gott hat die Welt gemach (steht in der Bibel) Heisa! also gibt es Gott. Schach matt Atheisten.

  14. #14 von Elvenpath am 18. August 2019 - 15:42

    Der allmächtige Christengott ist also nicht in der Lage, friedliche Menschen zu schaffen, die glücklich zusammen leben?

  15. #15 von Diamond Mcnamara am 18. August 2019 - 17:23

    LIEBE NACHRICHTENSPRECHER: Kabul: Hat sich schon jemand selbst des Verbrechens bezichtigt?Oder sagen Sie wieder in der stupiden Weise Ihrer Redaktion“bekannt“`also mit Stolz bekannt. Wer verbietet Ihnen den Ausdruck: Selbstbezichtigung, oder kennen Sie ihn nicht?(Völlig am obigen Artikel vorbei,shame on me).

  16. #16 von Andreas P am 18. August 2019 - 17:54

    @Elvenpath:

    Der allmächtige Christengott ist also nicht in der Lage, friedliche Menschen zu schaffen, die glücklich zusammen leben?

    Oder: „Der Christengott ist nicht mächtig genug, stets und überall friedliche Menschen am glücklichen Zusammenleben zu hindern?“

    Nicht dass sein Bodenpersonal es da an tatkräftigen Versuchen je hat mangeln lassen.

  17. #17 von Deus Ex Machina am 18. August 2019 - 21:43

    „Auch wenn wir als Christen bei weitem nicht auf alle Fragen eine Antwort haben, wissen wir doch, an wen wir uns mit unseren Fragen und auch mit unserer Verzweiflung und unseren Klagen wenden können. (…)“

    –> So, wie ich mich mit meinen Problemen jederzeit an meine Raufasertapete wenden kann. Die interessiert es auch keinen Deut, gibt keine Antwort und ändert null an der Situation. Aber wenigstens kann ich sie sehen und mag ihre Struktur, wenn ich mit den Fingern über sie streiche.
    Ergo: Raufasertapete > Gott, Ave Raufasertapete, die du bist an der Wand, geheiligt werde deine Musterung, gepriesen deine schneeweiße Farbe!

  18. #18 von Willie am 19. August 2019 - 00:34

    Der Gott, an den Christen glauben, ist weder schwach noch grausam.

    Schachmatt Atheisten bereits im ersten Satz. 😆

    Man muss allerdings unterscheiden ….

    Ja, diese Untersheidung wird immer wieder von den Relig… angebracht, aber Atheisten bingen dieses „menschgemachte Leid“ ja nicht (mehr) an, da es eben zu viel Leid auf Grund der „Erdenkonstruktion“ gibt.

    < Gott hat diese Flugzeuge ja nicht ferngesteuert!

    Woher wollt ihr das wissen? Lt. eurem Denkmodell kann dieser Gott einfach alles, selbst einen Stein schaffen, den er nicht mehr selbst aufheben kann.

    Hier muss die Frage lauten: „Wie können Menschen so verblendet sein, dass sie zu der Überzeugung kommen, sie müssten so etwas – angeblich im Namen Gottes – tun?“

    Kurze Antwort: Weil es Religion gibt, die sowas schon immer befeuert hat. Ja, menschgemacht, wie eben auch ein oben gemachter Ausspruch: „Gott hat diese Flugzeuge ja nicht ferngesteuert!“

    < Wer von uns kann schon wirklich beurteilen, was sich am Ende als sinnlos erweist und was nicht?

    Aber beurteilen „Gott hat diese Flugzeuge ja nicht ferngesteuert!“ kann man?

    All das lässt sich natürlich nicht verallgemeinern – aber die These, dass Leiden sinnlos ist, eben auch nicht!

    Das verallgemeinert aber nur ihr, denn unsere Frage dazu ist ja klar und deutlich.

    Wir sollten auch hier nicht vorschnell urteilen.

    Wer „urteilt“ und „verallgemeinert“ denn, außer ihr? Urteile ich, wenn ich frage: Warum hat dieser Epstein das alles gemacht oder nicht gemacht, was an ihm anlastet wird bis hin <zu seinem Selbstmord? Wohl kaum.

    Wir können ja auch mal umgekehrt fragen: Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu?

    Als Antwort an einen, der nicht daran glaubt? Na ganz einfach, er läßt es nicht zu, so wie Harry Potter auch nicht zuläßt oder abwendet.

    Ok, die Serie ist ja nicht wirklich an die gerichtet „die dem Glauben fernstehen“, sondern als Selbstüberzeugung ohne Logik und Verstand.

  19. #19 von Tiberio am 19. August 2019 - 09:32

    „Wieso lässt Gott eigentlich so viel Gutes zu?“

    So’ne blöde Frage. Es kommt doch vom „Lieben Gott“.

    Und wer einem soviel Gutes beschert …

    .. das ist schon eine traumhafte Kreuzfahrt wert! Und hier noch schnell ein besonders gutes Angebot von Gott: „Kreuzfahrten mit AIDA für 2019/2020 jetzt günstig online buchen“

    https://volkundglauben.blogspot.com/2019/08/horst-seehofer-drangt-italien.html