50 Jahre Mondlandung: Diese Christen waren oben

Als die Astronauten der Apollo-11-Mission vor 50 Jahren auf dem Mond landeten, feierte Edwin „Buzz“ Aldrin erst einmal Abendmahl. Doch er sollte nicht der einzige Christ auf dem Erdtrabanten bleiben.

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[https://www.jesus.de/50-jahre-mondfahrt-diese-christen-waren-oben/

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  1. #1 von deradmiral am 21. Juli 2019 - 16:01

    Wieso brauchen Christen Raketen? Jesus und Maria sind doch ohne Hilfsmittel hochgekommen.

  2. #2 von Charlie am 21. Juli 2019 - 16:09

    @deradmiral

    Die kleben an der Windschutzscheibe der Voyager.

  3. #3 von ichglaubsnicht am 21. Juli 2019 - 16:46

    @deradmiral / AMB
    Und selbst wenn sie schneller waren als Voyager, wo sind die eigentlich hin? Mehr als 2000 Lichtjahre weit können sie ja nicht nicht gekommen sein. Ob wohl ein anderes Sonnensystem in diesem Radius gerade Messias-Besuch bekommt?

  4. #4 von Skydaddy am 21. Juli 2019 - 16:50

    @Charlie:

    Ich stelle mir gerade den Film „Gravity“ vor – und zwischen dem ganzen Weltraumschrott befindet sich auch ein toter Jesus …

  5. #5 von Skydaddy am 21. Juli 2019 - 16:55

    Später zeigte der Christ Aldrin dann, was er von Feindesliebe hält:

    (An sich sehe ich mir hier auf Aldrins Seite. Aber dem Typ eine reinzuhauen ist eben nicht christlich.)

  6. #6 von joerndyck am 21. Juli 2019 - 16:57

    Jesus.ch? Die Geschichte müsste dann doch eigentlich so gehen: Zuerst waren die Astronauten alleine in der Kapsel, auf dem Weg zum Mond. Dort gab’s nur Pornos und Drogen und Gewalt. Alle haben sich angelogen. Frauen gab’s keine, den Rest denkt man sich.

    Und dann ist ihnen plötzlich JESUS erschienen! Und alle mussten weinen, und nahmen sich in den Arm. Im kalten Weltraum spürten sie plötzlich seine große Wärme und seine tiefe Liebe. Und jetzt wussten sie, dass GOTT sich ihnen gezeigt hatte. Dann beteten sie und bekannten sich zum HERRN.

    Vor Freude sprangen Sie auf dem Mond hin und her. Das wurde sogar gefilmt. Also ist es wahr!

  7. #7 von Veria am 21. Juli 2019 - 17:12

    Wenn ich Buzz Aldrin vereinnahmen will, schreibe ich doch wenigstens seinen Namen richtig …
    Buzz ist der amtliche Vorname.

  8. #8 von Skydaddy am 21. Juli 2019 - 17:16

    Ich habe nichts dagegen, dass Christen zum Mond fliegen.

    Sondern nur etwas dagegen, das sie wieder zurück kommen.

  9. #9 von Charlie am 21. Juli 2019 - 18:01

    @Beria

    Wikipedia:

    Schon als Kind wurde er Buzz gerufen. Buzz ist die Kurzform von buzzer, dem missglückten Versuch seiner Schwester, ihn brother (engl. für Bruder) zu rufen. 1988 legte er seinen Geburtsnamen, Edwin Eugene Aldrin Jr., offiziell ab.

  10. #10 von Torchy am 21. Juli 2019 - 18:13

    “I believe in the separation of church and planet.”
    Eric Idle

  11. #11 von Andreas P am 21. Juli 2019 - 18:50

    … weil die NASA damals explizit Wert drauf legte, keine Frauen, keine Schwarzen, keine Roten = keine gottlosen Kommunisten -, keine Schwulen, keine Kriegsdienstverweigerer raufzuschicken: Das Apollo-Programm war seinerzeit sehr umstritten, und als Nixon es für „Wohltaten“ wegkürzte (tatsächlich, um mehr Geld für den Vietnam-Krieg zu haben), war der Protest doch eher verhalten. Zudem war man kirchenseitig halt angepieselt, weil Gagarin seinerzeit feststellte, dass dort oben eben kein Gott sei. Eine ähnlich klare Aussage von einem Mercury/Gemini-Astronauten direkt & live übers Fernsehen und Radio – die NASA hätte sich vor Protest nicht retten können. Also bloß nicht schlafende Hunde wecken…

    Auf der anderen Seite sind die USA ein Rechtsstaat: Als von Apollo 8 die Schöpfungsgeschichte verlesen wurde, als literarisch ansprechendere Alternative zur Weihnachtsgeschichte, gab’s Protest von Madalyn Murray O’Hair (American Atheists-Gründerin), und man hat dann tatsächlich in der Folge auf staatlich gesponserte religiöse Dönekes verzichtet. Buzz Aldrin hat exakt deshalb seine Bibelverse nicht zur Erde runtergefunkt. (Neil Armstrong bezeichnete sich später als „Deist“.)

    Man darf annehmen, dass damals wie heute bei der NASA erheblich mehr Atheisten arbeiten als im Bevölkerungsdurchschnitt. Die meisten Astronauten halten ihre religiösen Ansichten privat… aber selbstverständlich legen die USA und insbesondere die NASA inzwischen sehr viel Wert darauf, alle Bevölkerungsgruppen zu repräsentieren (und weiterhin, möglichst niemanden unnötig zu vergrätzen).

    (—-)

    Kurzum, was „Jesus.de“ da „feiert“, ist schlicht Ergebnis christlicher Intoleranz, als sowas sich politisch noch durchsetzen konnte.

    Die Auswahl nach (hinreichender, zeitüblicher) Frömmigkeit hatte dann auch eine interessante Nebenfolge: Ein Apollo-Astronaut hält die Umweltbewegung für ein Ergebnis einer UdSSR-Verschwörung, hält den Klimawandel für „natürlich“ und für etwas gutes. Einer war offener Kreationist und propagierte das auch offen (nach seiner NASA-Zeit). Einer propagierte UFOs, den „Absturz“ eines Alien-Raumschiffes in Roswell und Fernheilungen. Einer erklärte öffentlich mit Verweis auf die Sumerer, dass die Menschen aus dem Weltall auf die Erde gekommen seien. Einer wurde Atheist, explizit wegen seiner Mondreiseerlebnisse.

    Immerhin: Keine Moonhoaxer. Ist ja auch was wert.

  12. #12 von Willie am 21. Juli 2019 - 22:01

    Zwölf Astronauten haben den Himmelskörper zwischen 1969 und 1972 betreten. Drei von ihnen sind überzeugte Christen –

    Nur 3 von 12, wow.
    ich bin mal böse und sage: Aha, desshalb hat man die Mondmissionen eingestellt, wegen der 3.

    Und was war mit den Nazikonstrukteuer? Ach ja, Nazis waren ja Atheisten.