Gender: Kirche verweigert sich neuen Erkenntnissen

Im jüngst vom Vatikan herausgegebenen Gender-Dokument sowie in lehramtlichen Kirchentexten findet sich nach Ansicht der Dogmatikerin Gunda Werner keinerlei Erkenntnisfortschritt.

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[https://religion.orf.at/stories/2987141/

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  1. #1 von Marco Krieger am 20. Juni 2019 - 11:08

    Wie, die RKK, die Erfinderin und Vorreiterin in Sachen Wissenschaft und Demokratie verweigert sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Kenntniss zu nehmen?
    Was ist los? Ist Capitan Ovious wieder aus dem Urlsub zurück, oder was?

  2. #2 von schiffmo am 21. Juni 2019 - 10:21

    Die rkk ist so „freundlich“, Genderwissenschaftlern immer das gleiche zu unterstellen, und dass das falsch ist. Genderwissenschaftler propagieren nämlich nicht wirklich was, und diese angebliche Beliebigkeit und Gleichmacherei ist so ziemlich das Gegenteil dessen, dass man feststellt, dass individuelle Persönlichkeiten nicht in das festgelegte Bild „traditionelle Frau – traditioneller Mann“ passen. Anzuerkennen, dass die Persönlichkeit mehr als diese zwei Möglichkeiten hat, vergrößert die Unterschiede und macht sie nicht kleiner, und zwar in einer positiven Weise. Festzustellen, dass es außerhalb der zwei Gebiete, die man so benennt, Menschen gibt, die eine andere Identität haben, bedeutet eben, dass das traditionelle, binäre Modell Gleichmacherei ist, und zwar der übelsten Sorte. Diese Genderkritiker sagen, dass da was falsch ist, wenn man weder in das traditionelle Männerbild noch in das traditionelle Frauenbild passt. Sie üben Druck aus, dass man sich da gefälligst einzufügen hat, und zwar genau nach der Biologie, die ja angeblich immer eine eindeutige Zuordnung erlaubt. Wer abweicht, hat sich den Genderkritikern zu fügen, und wer aufmuckt, ist ein Diktator oder eine Diktatorin, wo anderen die „Genderideologie“ aufzwingt. Das könnte nicht falscher sein. Wieder projizieren Täter die Schuldzuweisung auf die Opfer.

  3. #3 von schiffmo am 23. Juni 2019 - 20:41

    Na, da fühlen sich wohl zwei unterdrückt, weil sie mit dem Finger auf andere zeigen wollen, ohne dass jemand sagt, dass das nicht in Ordnung geht. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen.

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