Die verräterische Sprache des „Forums Deutscher Katholiken“

Am vergangenen Wochenende verabschiedete das konservative „Forum Deutscher Katholiken“ eine Resolution, die mit rechtspopulistischen Schlagwörtern gespickt ist. Damit hätten die Teilnehmer des Kongresses „Freude am Glauben“ ihre Gesinnung offenbart, kommentiert Matthias Drobinski.

(…)

Da ist von einer „Gedankenpolizei“ in Deutschland die Rede, die „heute mit der Keule der ‚political correctness'“ „Gesinnungs- und Sprachdiktate“ errichte. „Jeder, der davon abweicht, was die Regierung vorgibt, wird diffamiert oder sanktioniert“, behauptet „Freude am Glauben“. Der „zwangsfinanzierte Staatsfunk“ und „zahlreiche Pressevertreter“ kommentierten, „als ob sie zum bezahlten Hofstaat der Regierung gehörten“. In der Flüchtlingskrise habe „unsere Regierung wissentlich und willentlich die eigene nationale Souveränität aufgegeben und den Begriff ‚Rechtssicherheit‘ durch ‚Willkommenskultur‘ ersetzt“.

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[https://www.katholisch.de/aktuelles/standpunkt/die-verraterische-sprache-des-forums-deutscher-katholiken

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  1. #1 von Rene Goeckel am 19. Juni 2019 - 10:44

    „Hinweis:
    Der Standpunkt spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion von katholisch.de wider.“

    Alles klar!

  2. #2 von Charlie am 19. Juni 2019 - 11:07

    Solche Sprache finde ich einfach zum Kotzen!!

  3. #3 von joerndyck am 19. Juni 2019 - 11:45

    Diese Zusammenkünfte finden regelmäßig statt, meist mit Titeln wie „Gegen die political correctness“ oder „Für den wahren Glauben“. Auf Bibel-TV oder k-tv sind solche Veranstaltungen regelmäßig zu sehen.

    Überhaupt scheint sich im Katholizismus eine Heimstätte für rechte oder gar rechtsnationale Gesinnungen zu etablieren. Ähnlich ist es ja auch mit kath.net, wo politisch sehr fragwürdige Gestalten veröffentlichen, gerne zu Themen wie „Ehe für alle“, aber das sind nur Aufhänger.

    Es kann ja jeder politisch eingestellt sein, wie er möchte, aber hier scheint man eine Möglichkeit zu suchen, verfassungs- und sittenwidrige Positionen zu bewerben, ohne dass man es unterbinden könnte, weil es hinter der Religionsfreiheit versteckt wird (und ganz besonders hinter der Selbstverwaltung der Kirchen).

  4. #4 von Marco Krieger am 19. Juni 2019 - 12:25

    j@oerndyck

    Deswegen steht im GG die Selbstverwaltung der Glaubensgemeinschaften auch unter der Prämisse der Verfassungskonformität.
    Da steht was von “ im Rahmen der rechsstaatlichen Gesetze.
    Es benötigt also lediglich einen Staatsanwalt, der nicht bis zu den Zehenspitzen im Anus der Kirchen steckt und der die verfassungsmässigen Rechte von Menschen aus dem LGBTQ Spektrum als gefährdet ansieht.

  5. #5 von klafuenf am 19. Juni 2019 - 13:35

    Hmm. Reichsbürgersprache oder nur Besorgnis erregende Mitbürger?

  6. #6 von Andreas P am 19. Juni 2019 - 16:05

    @Kla5: Klarer Fall – Himmelreichsbürger. Erkennbar am Tragen von Alubischofsmützen und Skalardauerwellenfrisur und regelmäßigem Verzehr von Himmelreichsflugscheibennachbildungen (aka Oblaten). Muss man wissen!