Bonifatiuswerk will auf „entchristlichte Gesellschaft“ reagieren

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken will mit der stärkeren Förderung missionarischer Projekte auf eine nach seiner Ansicht „entchristlichte Gesellschaft“ reagieren. Es gehe nicht nur darum, katholische Christen überall dort zu unterstützen, wo sie in einer Minderheitensituation ihren Glauben leben, sagte der Präsident der Hilfswerks, Heinz Paus, am Dienstag vor Journalisten in Fulda. Das Werk wolle verstärkt Initiativen fördern, „um kirchenfernen Menschen andere und neue Zugänge zur Kirche zu ermöglichen“.

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1777602/bonifatiuswerk-will-auf-entchristlichte-gesellschaft-reagieren

  1. #1 von Charlie am 19. Juni 2019 - 11:03

    Es gibt schon einen Grund, warum sich die Menschen von der Kirche entfernt haben!

  2. #2 von Rene Goeckel am 19. Juni 2019 - 14:04

    „um kirchenfernen Menschen andere und neue Zugänge zur Kirche zu ermöglichen“.
    Für was haltet ihr euch eigentlich?
    Euren Saustall würde ich nicht mal im Neoprenanzug betreten!
    „Ermöglichen“ könntet ihr das höchstens mit Waffengewalt.

  3. #3 von Andreas P am 19. Juni 2019 - 15:57

    Das war die Satire. Hier die Originalmeldung:

    Das Immanuel-Kant-Werk der deutschen Atheisten will mit der stärkeren Förderung aufklärerischer Projekte auf eine nach seiner Ansicht „verchristlichte Gesellschaft“ reagieren. Es gehe nicht nur darum, selbstdenkende Atheisten überall dort zu unterstützen, wo sie in einer Minderheitensituation ihren Unglauben leben, sagte die Präsidentin des Hilfswerks, Henrike Weiterabspiel, am Montag vor Journalisten in Fulda. Das Werk wolle verstärkt Initiativen fördern, „um kirchennahen Menschen andere und neue Ausgänge aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu ermöglichen“.

  4. #4 von heiße Luft am 19. Juni 2019 - 18:35

    der Kardinal Schönborn hat mal gesagt in seiner Kindheit war in seinem Dorf am Sonntag bis auf wenige Ausnahmen alle in der Kirche, heute ist bis auf wenige Ausnahmen am Sonntag niemand in der Kirche, daran wird sich auch nichts mehr ändern, außer es gibt Freibier und Schweinshaxen umsonst in der Kirche.

  5. #5 von Rene Goeckel am 19. Juni 2019 - 19:20

    Wer auf Freibier und Haxn steht, sollte auch Sonntags in die Kirche gehen. Das passt zusammen, in einem anderen Universum. Oder in Niederbayern.

  6. #6 von Willie am 19. Juni 2019 - 22:36

    Das Werk wolle verstärkt Initiativen fördern, „um kirchenfernen Menschen andere und neue Zugänge zur Kirche zu ermöglichen“.

    Ja, Hölle, Hölle, Hölle und aufm Klo zuschehen schreckt eben kaum noch einen ab.

    Es gehe nicht nur darum, katholische Christen überall dort zu unterstützen, wo sie in einer Minderheitensituation ihren Glauben leben, sagte der Präsident der Hilfswerks, Heinz Paus, am Dienstag vor Journalisten in Fulda.

    Ja, noch, aber warte, warte nur ein Weilchen, dann gehn noch wenige zum Gottle hin, mit dem Gebrabbel kann man keinen mehr erweichen, und in Kirchen ist dann keiner mehr drin. …..

    Man wolle nicht hinnehmen, dass „in Teilen unserer entchristlichten Gesellschaft der persönliche Glaube nur noch eine Randerscheinung“ sei, so Paus.

    In Teilen unsere Gesellschaft noch nicht einmal das, zumindest nicht in dem Sinne was Herrn Paus so durch den Kopf geht.

  7. #7 von schiffmo am 21. Juni 2019 - 10:30

    Zu diesem Werk gehören 6000, und sie sollen in Deutschland 100’000 „Freunde“ haben. Wie die darauf kommen, steht in Wikipedia nicht. Sie wirken aber sehr weltfremd.
    Von der „weihnachtsmannfreien Zone“ (das ist eine Umschreibung für: „Das heißt Nikolaus! einself!. Und das Christentum hats erfunden!“) hab ich schon mal gehört, eine nachhaltige Wirkung, außer bei traditionsbewußten Menschen, die das ohnehin schon so gesehen habe, kann ich aber nicht feststellen. Den anderen Aktionen bin ich nicht begegnet.
    Für mich eine weitere Variante von: Katholisch vernagelte Menschen kriegen Panik aufgrund der Kirchenaustrittswelle und reagieren mit Aktionismus.