Grübel stellt sich hinter Blasphemie-Verbot

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel, will am deutschen Blasphemie-Paragrafen festhalten. Am Dienstagabend erhielt er bei einer Veranstaltung im Entwicklungshilfeministerium Widerspruch: Von der Menschenrechtsexpertin der SPD und jenem dänischen Journalisten, der 2005 die Mohammed-Karikaturen druckte.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2019/06/05/gruebel-stellt-sich-hinter-blasphemie-verbot/

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  1. #1 von klafuenf am 5. Juni 2019 - 15:59

    Ich wette, der weiß gar nicht, welches Rechtsgut der §166 StGB überhaupt noch schützt.

  2. #2 von klafuenf am 5. Juni 2019 - 16:00

    Dennoch den Artikel in Gänze lesen.

  3. #3 von bun0815 am 5. Juni 2019 - 16:14

    Da steht SPD nicht alleine dar, von CDU, Grüne bis zur Die Linke stellen sich hinter den Blasphemie Paragraphen. Ausnahmen bilden da nur FDP und die Piraten, andere Parteien würden vom HVD leider nicht befragt.
    [https://hpd.de/artikel/wahlpruefsteine-zur-europawahl-16834

  4. #4 von Willie am 5. Juni 2019 - 19:29

    Er kenne keine Bewegung, die sich durch die Regelung eingeschränkt fühle, sagte Grübel hingegen. Seine persönliche Überzeugung sei zwar, dass ein allmächtiger Gott von niemandem beleidigt werden könne. Dennoch könnten Gläubige sich durch Äußerungen verletzt fühlen. Die Regelung diene der Wahrung des Friedens in der Gesellschaft.

    Hier wird doch nichts anderes gesagt, als dass der Artikel nicht gebraucht wird und daher sollte er bleiben.

    Grübel ist úbrigens Katholik.
    https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/G/gruebel_markus-519922

  5. #5 von m0ebius am 5. Juni 2019 - 21:34

    Mit dem von Willie zitierten Satz kann man jeden Verstoß gegen die Religionsfreiheit zugunsten verbreiteter Religionen rechtfertigen. Mit dieser Meinung ist der Mann ganz klar nicht dafür geeignet, sein Amt auszufüllen.

  6. #7 von Diamond Mcnamara am 6. Juni 2019 - 13:32

    grübel,grübel…