Atheist ist besorgt über nachlassendes Interesse an Religionswissenschaft

Theologie und Religionswissenschaft laufen Gefahr, von den Universitäten zu verschwinden, berichtet die «British Academy». Ihr Bericht ergibt einen starken Rückgang der Zahl an Studienteilnehmern für Religion und Theologie. Alex J. O’Connor, Atheist und Philosophie- und Theologie-Student in Oxford, ist besorgt.

weiterlesen:

[https://www.jesus.ch/magazin/spiritualitaet/349050-atheist_ist_besorgt_ueber_nachlassendes_interesse_an_religionswissenschaft.html

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  1. #1 von Friedensgrenze am 2. Juni 2019 - 14:49

    Theologie ist für mich Zeitverschwendung. Das Thema mit Gott ist seit Kubitza und all den Anderen doch abgegessen. Es gibt existierende Probleme denen sich junge Leute zum Wohle Vieler widmen können. Die Theologen sollten endlich was anständiges lernen.

  2. #2 von Paul am 2. Juni 2019 - 15:13

    Das ist doch sicherlich eine glatte Falschbehauptung, „Ein Atheist ist besorgt über nachlassendes Interesse an …..“ Ich kann mir bei Zeus nicht vorstellen, dass ein Atheist darüber besorgt ist, im Gegenteil, er wird vor lauter Freude in die Luft springen.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 2. Juni 2019 - 17:03

    Der ist nur um seinen Arbeitsplatz besorgt.

  4. #4 von Skydaddy am 2. Juni 2019 - 17:21

    O’Connor ist seit geraumer Zeit im Internet als CosmicSkeptic unterwegs – ein Umstand, den jesus.ch „netterweise“ nicht erwähnt. Ich konnte keine einzige Quelle für den jesus.ch-Artikel finden, möglicherweise handelt es sich um ein Audio-Interview.

  5. #5 von Noncredist am 2. Juni 2019 - 17:56

    Gewisse Reissäcke in asiatischen Ländern bekunden ihre Sorge um den nachlassende Seitenwinde in Europa 😉

    Woher solle man wissen, wer die „Königin der Wissenschaft“ sei und ob sie ihre Krone tatsächlich verloren habe? Mir ist keine Möglichkeit bekannt. Theologie und Religionswissenschaft werden nicht so bezeichnet. Ist vielleicht die liebe Chemie damit gemeint? Oder die nette Physik? Beides sehr majestätische Präsenzen in unserer Realität 🙂

  6. #6 von Andreas P am 2. Juni 2019 - 21:09

    „Religionswissenschaft“ ist in Deutschland leider immer noch oft ein Teilgebiet der Theologie und als solches nicht ernstzunehmen. Dass man die Geschichte der Bibel(n), des Christentums / der Christentümer usw. auch ergebnisoffen angehen kann, ohne den Beteiligten bei unerwünschten Ergebnissen die Professur effektiv abzusprechen (Fall Lüdemann, U Göttingen), zeigen die USA: Dort gibt es unter den Theologen auch zahlreiche atheistische und andere nichtchristliche Wissenschaftler, und entsprechend auch durchaus solide, interessante Ergebnisse.

    Muss einen nicht interessieren, klar, aber dem Thema kann man sich wissenschaftlich nähern – während das in Deutschland nur innerhalb kirchlich gesetzter Grenzen geht, also: letztlich nicht wissenschaftlich. Mumpitz, Märchen und Mythen können eine Menge interessanter Einsichten liefern – außer man ist gezwungen, sie als irgendwie „wahr“ zu verkaufen. Dann mehrt man den Mumpitz nur – was auch aufschlussreich genug ist, aber dafür reichten zwei-drei wissenschaftlich orientierte Theologen-Beobachtungszentren an deutschen Unis. Die Theologen auch noch als Professoren zu behandeln… zu viel der Ehre. UFOlogen und Geisterheiler und Handleser kann man auch untersuchen, ohne sie mit wissenschaftlichen Titeln zu überhäufen.

    (Protest gegen meine Einschätzung nehme ich ausschließlich von Theologen entgegen, die einen Lehrstuhl erhielten, nachdem sie aus der Kirche ausgetreten sind (und nicht wieder irgendwo eingetreten) und offene Atheisten geworden. Bis dahin halte ich das Fach für – in Deutschland – rettungslos korrumpiert.)

  7. #7 von bun0815 am 2. Juni 2019 - 22:11

    @skydaddy

    jesus.ch bezieht anscheinend auf folgenden Artikel von O’Connor [https://www.premierchristianity.com/Blog/Why-as-an-atheist-I-m-worried-about-the-declining-interest-in-religious-studies

  8. #8 von awmrkl am 5. Juni 2019 - 00:49

    „Alex J. O’Connor, Atheist und Philosophie- und Theologie-Student in Oxford“

    Danke, das genügt.

  9. #9 von Marco Krieger am 5. Juni 2019 - 07:24

    @awmrkl

    Alex O’Connor ist ein britischer YTber unter dem Namen Cosmic Sceptic.
    Sein Content und seine Auftritte sind wirklich gut.
    Einfach mal reinschauen, lohnt sich!

  10. #10 von deradmiral am 5. Juni 2019 - 09:57

    Nichts glauben, was Jesus.ch schreibt. CosmicSkeptic ist ein toller Kanal und ich kann den Mann nur empfehlen. Es wäre mal interessant herauszufinden, was CosmicSkeptic zu dieser Darstellung auf Jesus.ch sagt.

  11. #11 von Marco Krieger am 5. Juni 2019 - 13:27

    Ich habe mir den Artikel durchgelesen, sowohl den ursprünglichen von Alex als auch den von Jesus.ch.
    Die Übersetzung von Jesus.ch ist, soweit mein Englisch reicht relativ genau, ist jedoch weit entfernt von vollständig
    Ich sehe nur keinen Sinn in dem Abdruck des Artikels.
    Alex ist nicht zum Christentum konvertiert, er empfand die Lektüre jedoch spannender als ewartet.
    Er empfindet das Wegbröckeln des Interesses für Religionswissenschaften und Theologie als schade, weil er als wissenschaftlich arbeitender Mensch alle relevanten Quellen für sich nutzen möchte und dieses Vorgehen auch für andere Studenten empfehlen möchte.