Franziskus plädiert für Therapie oder Hospiz statt Abtreibung

Der Papst hat sich erneut gegen Abtreibung ausgesprochen. Auch dann, wenn es Hinweise auf eine schwerwiegende Erkrankung oder Fehlbildung des Kindes gibt.

weiterlesen:

[https://www.tagesspiegel.de/politik/papst-zur-praenataldiagnostik-franziskus-plaediert-fuer-therapie-oder-hospiz-statt-abtreibung/24382544.html

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  1. #1 von uwe hauptschueler am 26. Mai 2019 - 15:59

    „die Lehre der Kirche aber klar: das
    menschliche Leben ist heilig und unverletzlich“

    Katholisch das Superlativ für kackendreist.

  2. #2 von Andreas P am 26. Mai 2019 - 16:03

    Therapie oder Hospiz? Nun, wenn er das möchte, darf er da gerne hin. Geld genug dafür hat er ja.

    Und keine Angst, abtreiben wird ihn keiner mehr.

  3. #3 von Charlie am 26. Mai 2019 - 16:31

    Gott hat sich bei der Krankheit was gedacht, alles andere ist Blasphemie!!

  4. #4 von Rene Goeckel am 26. Mai 2019 - 17:46

    Sicher. Verzweifelte Eltern wenden sich eher der Religion zu. Darum geht’s.

  5. #5 von Willie am 26. Mai 2019 - 18:43

    oder sollten im Falle einer unweigerlich tödlichen Krankheit nach der Geburt in einem speziellen Hospiz gepflegt werden.

    Da scheint der Todesengel von Kalkutta durch.

  6. #6 von Hypathia am 26. Mai 2019 - 19:29

    Die Kirchen lassen sich Hospizplätz auch sehr gut bezahlen. Also wieder eine Idee für eine gute Einnahmequelle für diesen Drecksverein.

  7. #7 von Noncredist am 26. Mai 2019 - 20:45

    Ein Fötus, bei dem eine Krankheit oder Behinderung diagnostiziert wird, darf nach Aussage von Papst Franziskus keinesfalls abgetrieben werden.

    Kein Problem. Dann sollen sich Katholikinnen schlicht daran halten, was der Papst in seinem päpstlichen Medizinstudium gelernt hat. Fertig.

    Diese könnten dank heutiger Medizin entweder therapiert werden oder sollten im Falle einer unweigerlich tödlichen Krankheit nach der Geburt in einem speziellen Hospiz gepflegt werden.

    Überhaupt kein Problem.
    Ich schlage sogar noch viel besseres vor. Jede Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch erwünscht – auch nach der ersten Sekunde der Empfängnis – steht es vollkommen frei, die „Leibesfrucht“ mit Hilfe der heutigen Medizin (z.Bsp. Teleportation) direkt in den Leib einer bereitwilligen und vom Papst anerkannten Ersatzmutter zu transplantieren.
    Bitte. Einfach mal machen. Die ursprüngliche Frau braucht damit keine einzige Sekunde Schwangerschaft mehr durchzumachen – gegen ihren Willen – und die katholische Hospizmutti wird mit Freudentränen sich daran erfreuen, wie sie ein empfindungsfähiges Leben auf die Welt bring, um es gleich danach empfindsam in den Tod zu begleiten. Ganz einfach. Ding von Person A nach Person B transplantieren … und fertig.

    Kein Mensch kann als mit dem Leben unvereinbar betrachtet werden (..)

    Eine andere Mutter, Mutter Natur, ist da anderer Meinung.

    Auf diese Weise hätten sie die Möglichkeit, ihr Kind anzunehmen und sich gegebenenfalls von ihm zu verabschieden.

    Ein echt makaberer Witz wäre es, wenn so etwas bei einem Kongress zur Pränataldiagnostik gesagt werden würde. Lange bevor kleine empfindungsfähige menschliche Wesen geboren und verabschiedungsbereit in kleinen Babysärge plaziert werden können. Aber diesen dunklen Humor traue ich dem würdevollen Kinderschlägerpapst nun wahrlich nicht zu 😀

    Darüber hinaus berichteten Fachleute aus USA und Italien über die palliative Behandlung sterbenskranker Neugeborener in Perinatal-Hospizen und die Begleitung ihrer Familien.

    Ich dachte immer, es existiert ein Unterschied zwischen sterbenskranken Neugeborenen und nichtgeborenen Föten 😉

    Furcht und Feindseligkeit gegenüber Behinderungen

    Es muss die exakt selbe Furcht und Feindseligkeit sein, welche abermillionen katholische Menschen in allerwelts Krankenhäuser treibt um die „Fehlentwicklung“ ihres Organismus zu „korrigieren“ – anstatt sie anzunehmen und endlich katholisch korrekt zu erkranken und/oder zu versterben. So wie Gott es nunmal in seinem großen päpstlich authorisiertem Plan niederschrieb 😀

    Dies sei keine Frage religiöser Ethik, sondern eine allgemein menschliche, betonte Franziskus.

    Also nicht frühzeitig z.Bsp. bei einer PID „den Stecker ziehen“, sondern – katholisch korrekt – zuende entwckeln, bis das süße kleine Kind – wiederum katholisch korrekt – unter Begleitung verstirbt. Diese Vorstellung strotzt nur so vor Menschlichkeit.

    Wie gesagt: dürfen Katholikinnen gerne so machen. Bittesehr. Wer nicht zur römisch-katholischen Kirche gehört und mit dem Menschen- und Weltbild einer solchen Gesellschaft nicht d’accord geht, darf gerne zu anderen Mitteln greifen. Es ist der Körper der Frau, nicht der der Kirche 😉

  8. #8 von Rene Goeckel am 27. Mai 2019 - 12:44

    Und die Sisters of Bon Secours in Tuam, die 796 „kleine Patienten“ entsorgt haben wie Gartenabfall?
    Du Heuchler!