Religionssatire „Das Leben des Brian“ darf an Karfreitag gezeigt werden

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat einem Eilantrag eines aktiven Mitglieds der Giordano-Bruno-Stiftung stattgegeben. Er hatte gegen das grundsätzliche Veranstaltungsverbot an Karfreitag geklagt, weil er zwei religionskritische Filme öffentlich zeigen wollte. Das durfte der Antragsteller – allerdings mit Auflagen.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2019/04/24/religionssatire-das-leben-des-brian-darf-an-karfreitag-gezeigt-werden/

  1. #1 von deradmiral am 25. April 2019 - 12:42

    Voraussetzungen/Auflage:
    1. nicht vorrangig bloße Unterhaltung
    2. geringe Auswirkung auf öffentlichen Ruhe- und Stilleschutz
    3. weit genug von der nächsten Kirche

    Ernsthaft?!?

  2. #2 von Rene Goeckel am 25. April 2019 - 13:15

    Und nur, wenn kein Weibsvolk anwesend ist.

  3. #3 von joerndyck am 25. April 2019 - 17:34

    Außerdem muss vor und nach der Aufführung ein Gebet gesprochen werden.

  4. #4 von Noncredist am 25. April 2019 - 17:51

    Wer hat denn diese Auflagen tatsächlich verfasst? Die jüdäische Volksfront? Oder doch die Volksfront von Judäa… 😀

  5. #5 von Andreas P am 25. April 2019 - 19:30

    Solange die Tanz, Lärm- und Zauberpflicht für Walpurgisnacht bestehen bleibt, aus Respekt vor Hexen, und die Kirchen zu, habe ich keine Einwände…

  6. #6 von Willie am 26. April 2019 - 02:01

    Der Antragsteller durfte die beiden Filme zeigen, wenn er Fenster und Türen schließe.

    Und dennoch drang es nach draußen in die Christenwelt 😆