Schweiz: Hebt das Blasphemieverbot auf

Wer in der Schweiz den Glauben anderer «öffentlich und in gemeiner Weise» beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung «verunehrt», kann gemäss Artikel 261 des Strafgesetzbuchs, dem sogenannten Blasphemieverbot, gebüsst werden. Einer der letzten bekannteren Fälle betraf einen Greyerzer Bergführer, der drei Gipfelkreuze zerstört hatte – aus Protest gegen die Machtzeichen der Kirche in der Natur. Er erhielt eine bedingte Geldstrafe. Bis heute kommt es durchschnittlich zu drei Verurteilungen im Jahr.

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[https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/hebt-das-blasphemieverbot-auf/story/28021356