„Gott forderte mich auf, die Pornoindustrie zu verlassen“

In den USA hat ein bekannter Pornostar zu Gott zurückgefunden. Brittni De La Mora (Foto), die fast ein Jahrzehnt in der Pornoindustrie aktiv war, erzählte in einem Interview mit „FoxNews“, dass sie aus einem zerbrochenen Haushalt stammte. Sie entdeckte bald, dass sie, sobald sie nackt war, die Bestätigung von Männern bekam, die sie zu Hause nicht bekam. Bereits mit 18 Jahren wurde sie von der Pornoherstellern angesprochen und startete ihre „Karriere“. Später kam sie auch mit Drogen wie Heroin in Kontakt. Doch eines Tages ging sie mit ihrem Großvater wieder in die Kirche. Dort lernte sie Jesus als „Herr und Retter“ kennen.

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[http://www.kath.net/news/66468

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  1. #1 von Rene am 10. Januar 2019 - 11:29

    Ähh, Miriam?

  2. #2 von monitorschornstein am 10. Januar 2019 - 14:10

    Und?
    Verkaufen sich die Pornos jetzt besser?

  3. #3 von Willie am 10. Januar 2019 - 18:34

    Und, ist sie jetzt wieder Jungfrau? Ein Wunder sollte doch wohl drin sein.

  4. #4 von Noncredist am 10. Januar 2019 - 19:06

    (..) dass sie aus einem zerbrochenen Haushalt stammte.

    Ich schätze, sie müsse Gott dankbar für diese, von Gott geplante und so von Gott gewollte, Situation sein.

    Sie entdeckte bald, dass sie, sobald sie nackt war, die Bestätigung von Männern bekam, die sie zu Hause nicht bekam.

    Auch dies scheint vollständig im Plan Gottes gelegen zu haben. Sie hat, im Gegensatz zu vielen anderen Frauen, das gottgegebene Glück gehabt, neben einer zerbrochenen Familie noch die frühzeitige Bekanntschaft einer Nackedeiindustrie aus Gotteshand geschenkt zu bekommen. Schließlich passiert nichts ohne dass Gott nichts davon wusste und ohne das Gott nicht willentlich eingreifen konnte, um ggf. es verhindern zu können.

    Später kam sie auch mit Drogen wie Heroin in Kontakt.

    Auch dies musste geschehen, denn Gott wollte es so. Stand in seinem ureigenem riesigen Plan, den er vor ihrer Geburt an die Küchenwand gepinnt hatte. Direkt über der Teekanne von Russel 😉

    Doch eines Tages ging sie mit ihrem Großvater wieder in die Kirche. Dort lernte sie Jesus als „Herr und Retter“ kennen.

    Alles gottgewollt und demnach fantastisch. Sie hätte auch Französischlehrerin in Shanghai werden können. Oder sie hätte Ballett studiert und wäre an der Pariser Staatsoper eine weltbekannte Darstellerin der Toten Brieftauben oder Sterbender Schwan sein können. Aber Gott hatte VIEL VIEL GRÖßERES mit ihr vor. Sie wurde drogensüchtig, ging auf den Strich, pornodarstellte, wurde zur Rockerbraut und womöglich ließ sie sich gar ein Tatoo stechen (einselfelfelf) und hat am Ende jedoch brav und fromm zu Gott „zurück gefunden“.
    … nachdem sie nunmal erst einmal von Gott weit weit weggeschickt wurde 😉

    Ein Glück, welches andere Frauen leider nicht haben. Sie bekommen hingegen ein glückliches Leben, womöglich gar ohne Rückkehr zu Gott. Und andere haben sogar noch viel größeres Glück. Sie werden von Gott höchstpersönlich geprüft, indem er ihre Kinder schön gottgewollt versterben lässt. Schade, dass andere Frauen nicht das Glück haben, sterbende Kinder und/oder drogeninduzierte Pornofilmkarrieren von Gott selbst abgesegnet zu bekommen.

    TL;TR?

    Mal wieder eine Geschichte, wie man aus dem tiefen und dreckigen Sumpf des Lebens wieder „zurück zu Gott“ gefunden hat. Passend für Seite 12 eines beliebigen Frauenmagazins geschrieben. Ohne sich jemals die Frage zu stellen, weshalb dieser vorangenommene Moralgott jemanden bewusst „aus Liebe“ dorthin schicken sollte und wir diese „unterlassene Hilfeleistung“ auch noch als „moralisch richtig“ akzeptieren sollten 😉

  5. #5 von reclaimer8015 am 10. Januar 2019 - 19:06

    Also bekannt ist die nicht gerade….und ich nehme meine Recherche in solchen Sachen ziemlich ernst!
    Vielleicht zahlen die Jesus Fans besser? Scheint vielmehr dass sie zu alt für das Business wurde und sich nun eine neue Einkommensquelle suchen musste.
    Ich wette solche Frauen werden von den Kirchen gezielt angeworben – nicht jeder macht die 180°-Kehrtwende ohne dass etwas bei rausspringt.