Maria Magdalena, die erste Päpstin?

Ein uralter Papyrus deutet darauf hin, dass die Christenheit heute anders aussehen könnte. Denn danach war Maria Magdalena wichtiger als die Apostel – doch der Text wurde von der Kirche aussortiert und blieb lange geheim.

weiterlesen (paywall):

[http://www.spiegel.de/plus/maria-magdalena-war-die-gefaehrtin-von-jesus-die-erste-paepstin-a-00000000-0002-0001-0000-000161498557

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  1. #1 von Marco Krieger am 25. Dezember 2018 - 09:32

    Es ist unerheblich, ob ein Mann, eine Frau oder ein Ausserirdischer sich auf dem selbstgebastelten Thron der RKK befindet.
    Die Problematik sind nicht bunte Mauern, es ist das fehlende Fundament auf dem diese Mauern stehen sollen.
    Belege den biblischen Gott und wir haben eine Gesprächsgrundlage.
    Ansonsten kann der Papst von mir aus auch ein popelnder, mit Würde schlagender homophober Argentinier mit dem Gesicht von Stan Laurel sein.

  2. #2 von Diamond Mcnamara am 25. Dezember 2018 - 09:34

    The Pope can hardly walk,certainly not over water.

  3. #3 von deradmiral am 25. Dezember 2018 - 12:12

    Päpste gab es erst später und das Pergament gibt diese Spekulation nicht her. Ob irgendein Jesus ein Techtelmechtel mit einer Maria hatte oder ob Jesus spirituell eine Maria seinen Anhänger vorzog, oder ob dieses erst spät entstandene Schriftzug die Rolle der Frauen in Relation zu den frauenverachtenden Botschaften Paulus verbessern wollte, alles haltlose Spekulation und absolut unwichtig und irrelevant.

  4. #4 von Andreas P am 25. Dezember 2018 - 12:20

    … die Welt wäre ganz sicher deutlich besser, wäre Alice Schwarzer Päpstin… nicht.

    Die Streitereien über den „Beginn der Christenheit“ mit immer neuen plötzlich zu Weihnachten auftauchenden „aktuellen Sensationen“ (diese hier ist aus dem, pfff, 19. Jahrhundert? Jesus-in-La-France-Gral-Templer-Merowinger-Verschwörungstheologie?) sind müßig: Glaubt man den Quark, folgt sowieso die ganze Geschichte und Entwicklung der Kirche göttlichem Plan, konnte also gar nicht anders sein. Wer dagegen unvoreingenommen die Quellenlage studiert, kommt halt zu dem Schluss, dass es über den nominellen Gründer dieser Religion keine zuverlässigen Aussagen gibt, nicht mal seine Existenz gesichert ist, und der – dank seiner Briefe wesentlich greifbarere – mutmaßliche tatsächliche Stifter, also Paulus, dem angeblichen nie zu Lebzeiten gesehen hatte – und an dessen Leben und Worten und so weiter auch keinerlei Interesse zeigte.

    Damit ist die Frage, wie die Kirche aussähe, hätte eine (mindestens weitestgehend fiktive) Frau irgendwann mal ein bisschen mehr Einfluss gehabt als die – nicht wirklich greifbaren – 12+ Apostel, in etwa so sinnvoll wie die Frage, wie das Märchen von Schneewittchen ausgegangen wäre, hätte die Namensgeberin die Bergwerksarbeit geleitet und einem Zwerg die Hausarbeit übertragen. Kommt vielleicht eine nette Geschichte bei raus, wenn man das weiterspinnt…

    und mehr als eine solche Relotuisade ist dieser Bericht des Hamburger Geschichtenerzählblättchens dann auch nicht.

  5. #5 von Diamond Mcnamara am 25. Dezember 2018 - 19:21

    Der Papst kommt kaum noch die Flugzeugtreppe hoch. Es ist ein Jammer.(ehrlich jetzt).