Italiens Bischöfe wollen Vaterunser-Bitte ändern

Italiens katholische Kirche will die Vaterunser-Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“ ändern. Künftig soll „Lass uns nicht in Versuchung geraten“ gebetet werden.

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[https://religion.orf.at/stories/2947659/

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  1. #1 von Charlie am 16. November 2018 - 14:32

    Man kann alles einfach ändern, gibt ja kein Gott.

  2. #2 von Rene am 16. November 2018 - 15:23

    Wow, was für ein epochaler Schritt. Sind jetzt unsere Kinder in Sicherheit?

  3. #3 von joerndyck am 16. November 2018 - 15:39

    Herr,
    gib uns weniger fettes Essen
    und lass uns mehr Sport treiben
    obwohl wir keine Lust dazu haben
    und stopf den Atheisten endlich das Maul.

  4. #4 von Noncredist am 16. November 2018 - 16:02

    „Führe uns nicht in Versuchung“ ändern. Künftig soll „Lass uns nicht in Versuchung geraten“ gebetet werden.

    Grandios!
    Die Implikation, ein überaus alles wissender und unendlich machtvoller Gott würde seine sündigen Geschöpfe bewusst in eine Versuchung verführen, soll – nur wenige Jahre später – durch eine neue Implikation ersetzt werden.

    Wenn’s denen Spaß macht … 😉

    Der Abstimmung der Bischofskonferenz über das neue Messbuch ging eine mehr als 16-jährige Übersetzungsarbeit voraus. Dabei bemühten Bischöfe und Experten sich um theologische, pastorale und stilistische Verbesserungen, wie es in der Mitteilung hieß.

    Bessen kann man nicht darlegen, weshalb ein allwissender, allmächter und allgüter Gott nicht existent sein kann.
    Denn gäbe es ein solches Wesen, würde er/sie/es einen solch glasklaren und präzisen Text kommunizieren können, dass es weltweit überhaupt keinen Zweifel mehr geben könnte. So unsagbar überzeugend sei die einzige dargebrachte Form.
    Da jedoch Gott die Dummheit begann, den Turmbau zu Babel zu sabotieren und damit den Berufsstand des Übersetzers und Synchrondolmetscher zu erfinden, sind Menschen nun auf der Erde dazu verdammt, das ansonsten perfekte Wort soweit zu „interpretieren“, bis sich andere gar nicht mehr darauf einigen können und es gar komplett ablehnen. Perfekt! Ganz so, wie ein Gott nunmal wirken müsste, wenn er das Ziel verfolgt, dass die Menschheit ihn „erkennen“ soll 😀

  5. #5 von Friedensgrenze am 16. November 2018 - 17:34

    Das wird den den Führern aber nicht gefallen! Behaupte ich mal so.

    Die katholische Kirche macht nun einen auf Kommunist, macht mit Räten und so. Die sind ja auch viel beliebter als die Faschisten. Zu Lebzeiten der Systeme mit und ohne Gottbehauptung war die Kirche klar auf der Seite der Faschisten ( Mussolini, Hitler, Franko). Dann wurde der gottlose Kommunismus von den Allianz der Religionen zerstört und nun spricht der Herr Bergoglio den Anführer der Befreiungstheologie heilig.

    Versucht doch was ihr wollt, aber hört auf zu existieren.

  6. #6 von Willie am 16. November 2018 - 18:27

    „Lass uns nicht in Versuchung geraten“ gebetet werden.

    aber von „Dein Wille geschehe“ schwafeln.

  7. #7 von Unechter Pole am 16. November 2018 - 21:15

    … eine mehr als 16-jährige…

    Also für Pfaffen definitiv nicht mehr interessant. Wäre es eine 7-Jährige…

  8. #8 von Andreas P am 16. November 2018 - 23:12

    Lustig. Angeblich stammt das Original ja von Jesus selbst – so offen legen Pfarrers ihrer Sockenpuppe selten neue ewige Wahrheiten in den Mund. 🙂