Scharfe Kritik an Kreuzerlass von Söder

Prantl zufolge ist Söders Vorgehen keine Respektbezeugung gegenüber dem Kreuz, sondern eine Instrumentalisierung und politischer Missbrauch. Prantl: „Das ist nicht christlich, sondern Ketzerei.“ Mit dem Erlass versuche Söder, die drohende Wahlniederlage abzuwenden. Die Kirchen müssten sich gegen diese „blasphemische Vereindeutigung“ wehren.

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[https://www.idea.de/politik/detail/scharfe-kritik-beim-pfarrertag-am-kreuzerlass-von-soeder-106597.html

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  1. #1 von Diamond Mcnamara am 19. September 2018 - 12:49

    Prantl ist trotzdem ein Religiot.

  2. #2 von Noncredist am 19. September 2018 - 15:07

    Lässt sich alles auf einen Satz runterbrechen:

    Die Auseinandersetzung mit Muslimen mache vielen Christen die Unkenntnis über den eigenen Glauben deutlich.

    Was nichts anderes heisst als: „Wir als „Evangelische Kirche“ sind, genauso wie die anderen dort in der „Katholischen Kirche“ nicht fähig, unseren Mitgliedern beizubringen, wie der ominöse Verein den sie angehören nunmal heisst, was die Symbole bedeuten und weshalb das Buch vor ihnen so viele Seiten besitzt. Wir können nunmal keine Erfolge bei der Bildung nachweisen. Wir sind zu blöd dafür“ 😉

    Damit dies nicht alles ist, kommt noch der bekannte Strohmann über die fundamentale falsche Selbstverherrlichungs-Dichotomie zum Einsatz:

    Der Mensch ohne Himmel sei sich selbst genug und mache sich selbst zum Maßstab aller Dinge.

    Als wir „Religion“ in den Mittelpunkt des Lebens stellten, verbrannten wir Menschen, verfolgten wir Andersgläubige und führten Kriege gegen Gleichgläubige unterschiedlicher Konfessionen. Wir hatten überhaupt kein Problem in einen „Kreuzzug“ zu gehen um ggf. das Himmelreich verteidigen zu können. Und zwar aus dem Grund, weil kein Gott und kein göttliches Engelswesen dazu fähig gewesen wäre. Nur der Mensch kann das. Und der kann das besonders gut, wenn „Religion“ als fette Motivator-Karrotte vor der Nase wedelt.

    Als wir hingegen den Schwerpunkt auf die „Wissenschaft“ gelegt haben, sind wir auf dem Mond gelandet. Wir entdeckten die Röntgenstrahlung und konnten Knochenbrüche nahezu gottgleich heilen. Wir entwickelten Medizin gegen Krankheiten, an denen Geistliche reihenweise tot umfiehlen. Heute schlucht man einen Zuckerwürfel und wird das Leben lang nicht davon geplagt werden. Wir kommunizieren mit Menschen am anderem Ende der Welt und übermitteln Bilder in Lichtgeschwindigkeit. Science works, Bitches!

    Geistliche seien als Gewalttäter und Angstmacher aufgetreten.

    Der Skandal waren nicht die „Ausnahmen“ unter den Geistlichen. Der Skandal war die hochwürdige bischöfliche Anordnung, die Gewalt, das Leid, die Tränen bestmöglich zu verschweigen. Alles mögliche tun zu dürfen, um die Weste der „sauberen Kirche“ weiß zu belassen.
    Das man den kleinen Priester in den Hintern tritt, damit hatte man kein Problem. Kriminelle finden sich überall. Das dieser kleine Maassen-Priester jedoch von seinem Seehofer-Bischof abgezogen und an anderer Stelle mit einem gleichwertigen oder gar besseren Posten „bestraft“ wird, wo man natürlich seinen Trieben weiter freien Lauf lässt, gilt als eigentlicher Skandal. Das ist es, was den Opfern wurmt. Das die Gewalttäter noch weiterhin nicht für ihre Taten bezahlen, sondern eher noch belohnt werden.

  3. #3 von Fabian Farkash am 19. September 2018 - 15:08