Landesbischof hält AfD-Mitgliedschaft und Christsein für vereinbar

In der AfD gibt es eine Gruppe, die sich „Christen in der AfD“ nennt. Geht das – Christ sein und AfD-Mitglied?

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[https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/1529145/landesbischof-afd-mitglied-und-christ-sein-das-geht#gallery&0&0&1529145

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  1. #1 von Charlie am 19. September 2018 - 10:26

    Was nicht funktioniert, ist, Christ zu sein und sich antisemitisch zu äußern

    Seit wann????

  2. #2 von ptie am 19. September 2018 - 12:31

    das nennen die Katholiken Antijudaismus, und der ist älter als der Antisemitismus. Siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus

  3. #3 von Rene am 19. September 2018 - 13:01

    Christen standen noch nie den linken Parteien nahe, immer den rechten. Christlich und rechts passt zusammen wie Arsch auf Eimer. Oder hat schon mal ein Linker Kreuze verordnet?

  4. #4 von Noncredist am 19. September 2018 - 15:18

    Was nicht funktioniert, ist, Christ zu sein und sich antisemitisch, menschenverachtend, ausgrenzend, rassistisch zu äußern oder andere Menschen öffentlich und in Online-Netzwerken zu beleidigen. Das entspricht nicht dem geistlichen Auftrag eines Christen.

    Ich frage mich nur, weshalb sämtliche Menschen die sich antisemitisch, menschenverachtend, ausgrenzend und rassistisch äußern, andere Menschen öffentlich und in Online-Netzwerken beleidigen oder gar kriminell werden, Kinder verprügeln oder sexuell missbrauchen, ihr „Christsein“ nicht automatisch-magisch verlieren und sofort exkommuniziert werden.
    Gefängnisse sind voll mit Menschen, die den „geistigen Auftrag eines Christen“ auf ihrer Lohnsteuerkarte stehen haben. Weshalb bloß finde ich diesen Satz des Landesbischofs so unglaublich unglaubwürdig? 😉

  5. #5 von Skydaddy am 19. September 2018 - 16:48

    Was nicht funktioniert, ist, Christ zu sein und sich antisemitisch zu äußern

    Soviel zu der kritischen Auseinandersetzung mit Luther im Jubiläumsjahr letztes Jahr.

  6. #6 von Titanica am 19. September 2018 - 21:43

    Ich lach mich krumm !

  7. #7 von Andreas P am 19. September 2018 - 23:29

    Zumindest Kirchen haben bislang noch nie irgendeine menschenverachtende Obrigkeit gefunden, mit der sie sich zu arrangieren wussten: Ob römisch, ob germanisch-barbarisch, ob braun, ob kommunistisch – „I never saw a boot I couldn’t lick“. Explizit gestellt hatte man sich nur stets gegen Liberalismus, Säkularismus, Demokratie und jeden nennenswerten Fortschritt. Wer immer noch jährlich seine Silberlinge für die nahezu grenzenlose Kollaboration mit Hitler einstreicht, ist in Sachen politischer Moral vielleicht nicht wirklich eine Autorität.

  8. #8 von Willie am 20. September 2018 - 02:38

    Ich zitiere mal aus der WP:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Ring#Geschichte

    n Deutschland war es zunächst der Judenhut, ein konischer oder halbkugeliger Hut mit breiter flacher Krempe und einem Knauf am Scheitel. Dies war für jüdische Männern schon seit dem 11. und bis ins 15. Jahrhundert eine übliche Tracht. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts setzte sich in Deutschland und im übrigen Europa meistens ein gelber oder roter Ring oder Fleck durch.

    Die kirchlichen Vorschriften benötigten für ihre Umsetzung die Unterstützung durch die jeweiligen weltlichen Machthaber, die aber mehrheitlich noch lange versagt blieb. So wurden die kirchlichen Forderungen nach Kennzeichnung auf zahlreichen Provinzialsynoden immer wieder erneuert. Erst im 15. Jahrhundert, als sich die abendländische Gesellschaft zunehmend als eine in erster Linie christliche Gesellschaft verstand (in der Andersgläubige bestenfalls geduldet, mehrheitlich aber vertrieben wurden), wurden einschlägige Bestimmungen zunehmend von weltlicher Seite erlassen, …