85.000 Euro für 19 Opfer von Missbrauch

Bisher, sagt Förner, „wurden beim Erzbistum Berlin 19 Anträge auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde, gestellt und bewilligt.“ Insgesamt seien deshalb 85.000 Euro bezahlt worden. „Darüber hinaus wurden rund 30.000 Euro für psychotherapeutische Leistungen und Fahrtkosten erstattet.“

weiterlesen:

[https://www.tagesspiegel.de/berlin/katholische-kirche-in-berlin-85-000-euro-fuer-opfer-von-missbrauch/23078166.html

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  1. #1 von paul0f am 19. September 2018 - 09:15

    Aber 30 Mille für den pompösen Bischofsitz in Limburg übrig haben (Tebarts von Esl(er)).

    Man merkt deutlich, wie die Prioritäten der KiFi-Mafia gestaltet sind.

  2. #2 von Marco Krieger am 19. September 2018 - 09:19

    Die Opfer stellen Anträge bei den Tätern…WTF?

  3. #3 von Alex am 19. September 2018 - 10:12

    …und die Gefälligkeitsstudie kostet 1,1 Mio Euro.

    …und die Täterorganisation legt die Höhe nach Gutsherrenart fest nach dem Motto. „So wenig wie möglich“

    …und die Bischöfe wetteifern im Moment um den 1. Platz in der Heuchel- und Verlogenheitshitparade: Beschämt und erschüttert, entsetzt und betroffen, verheerend, usw. usw. – aber nicht der Betroffenen wegen, sondern weil das jetzt Alles rauskommt, was sie schon lange wissen und gedeckt haben!

  4. #4 von Charlie am 19. September 2018 - 10:31

    Der Missbrauch war ein Arschfick und die Entschädigung ein Arschtritt.

  5. #5 von ptie am 19. September 2018 - 12:32

  6. #6 von Rene am 19. September 2018 - 13:54

    4.473,68 pro Opfer. 14 Tage Pataya inclusive kosten mehr.

  7. #7 von Noncredist am 19. September 2018 - 14:52

    Na, von den ehemaligen „maximal 3000“ Euros sind sie auf knapp maximal 5000 gestiegen. Der Verein zeigt sich großzügig 🙂

    Was nicht geschehen wird, ist eine glasklare Aufklärung mit uneingeschränkten Zugriff zu sämtlichen Akten. Querulanten gehören bei Störungen der Aufklärungsarbeit hinter Gitter. Eine Abschaffung der Verjährung bei solchen „Kinkerlitzchen“ wie der körperliche Missbrauch sollte jedem längst klar sein. Der psychische Schaden wird bekanntlich nicht nach Jahren automatisch durch Sauerstoff- und Nahrungsmittelzufuhr repariert werden. Und dann wird der Schaden, z.Bsp. eine global organisierte Vertuschung, mit einer angepassten Strafe belegt. Man sollte den Tätern nicht „vertrauen“, dass sie ihre hochrangingen Brüdern ans Messer liefern werden. Und das dann aufgrund des Vertrauensverlustes keine Privilegien mehr gewährt werden, bis das Vertrauen wieder aufgebaut wird, erklärt sich von selbst. Und was den Verfassungsauftrag angeht…

    Das dies wahrscheinlich niemals geschehen wird, weil wir Lügner und Verfassungsfeinde mit besseren politischen Posten belohnen (siehe: debilen Witz mit Seehofermaassen) dürfte uns leider ebenfalls klar sein. Man hat kein Problem, den Maschendrahtzaun des Nachbarn mit gesetzlicher Hilfe zu stutzen. Behauptete „himmlische Moral“ hingegen stutzt man niemals. Egal ob es Hexenverbrennungen, Verbrecherschmuggel oder Kindesmissbrauch ist. Ganz im Gegenteil! Wir benötigen dringend ihre Hilfe bei der moralischen Bewertung von Sterbehilfe, Abtreibung oder z.Bsp. Kindesmissbrauch(!)

    Und die Kirchenmitglieder merken es mal wieder nicht… Solange es ihnen nicht an den eigenen Geldbeutel geht, bleiben sie gerne und finanzieren den Dreck mit Genuss mit. Sind nunmal Schafe und tun das, was man von Schafen erwartet 😉

  8. #8 von Andreas P am 19. September 2018 - 23:35

    @Noncredit: 5000 sind es doch schon seit Beginn der „Auszahlungen“?

    Allerdings sind 2/3 davon sowieso direkte öffentliche Gelder vom Staat. Von dem Geld, was die Kirche so „großzügig“ verteilt, besteht großteils nicht mal der Hauch einer Illusion, die Kirche würde hier mehr machen als das übliche: Staatsknete einnehmen, ein paar Brotkrumen austeilen und sich dann für die ganze aufopfernde Mildtätigkeit feiern lassen.

  9. #9 von Noncredist am 20. September 2018 - 11:34

    @Andreas P
    Mea culpa. Es waren ja tatsächlich bis zu 5000€. Hatte irgendwie die 3000€ hartnäckig im Kopf drinne 😦
    Das lebenslange Leid des Kindes, die Albträume über die Hände am Körper, die Schläge, die Erniedrigungen sind der Kirche ca. ein Monatsgehalt eines Täters wert. Muss ich mir als Eselsbrücke merken.