Pfarrermangel: „Atheismus ist die grundsätzliche Religion unserer Zeit

Sommersynode des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald befasst sich mit Nachwuchsgewinnung, Pfarrstellenanpassung und Kita-Trägerschaft

(…)

„Atheismus ist die grundsätzliche Religion unserer Zeit“, gab hingegen Schulpfarrer Dieter Keim zu bedenken. Kirche sei für die Jugendlichen nicht sexy. Deshalb sei es wichtig, am Leben der Jugendlichen teilzunehmen. Anzeigen, Präsenz auf Messen, junge Leute persönlich ansprechen – das waren Vorschläge für Anwerbemaßnahmen. Weitere Ideen wird nun eine neu gebildete Arbeitsgruppe sammeln.

weiterlesen:

[https://vorderer-odenwald-evangelisch.de/index.php/nachrichten/992-sommersynode-2018-in-gross-umstadt

 

Advertisements
  1. #1 von Charlie am 18. Juli 2018 - 09:42

    Viel Spaß beim Ansprechen eines (gottlosen) Smombies!

  2. #2 von Gerry am 18. Juli 2018 - 09:44

    Deshalb sei es wichtig, am Leben der Jugendlichen teilzunehmen. Anzeigen, Präsenz auf Messen, junge Leute persönlich ansprechen

    Da beten diese Leute seit über 10 Jahren intensiv um mehr Pfaffen und nix passiert.
    Intelligentere Menschen würden sich ja jetzt fragen, ob vielleicht die Beterei nix bringt. Und in Erweiterung dessen sich dann fragen ob mit dem religiösen Krempel vielleicht sonst auch was nicht stimmt.

    Aber was die intellektuell Überforderten machen kann man hier sehr schön sehen.

  3. #3 von Rene am 18. Juli 2018 - 10:55

    Deshalb sei es wichtig, am Leben der Jugendlichen teilzunehmen. Ääh, nein!
    Wenn die Jugendlichen das nicht möchten, dann ist dieses unerwünschte Anbiedern nur noch peinlich. Aber wer bin ich, Euch vor einer Blamage retten zu wollen.
    So weit kommt’s noch!

  4. #4 von Marco Krieger am 18. Juli 2018 - 13:05

    Pfarrermangel?
    Intelligenzmangel wohl eher.
    Atheismus ist immer noch keine Religion und Mangel herrscht, wenn die Nachfrage größer ist, als das Angebot.
    Hier wird gerade eine Nachfrage zu erzeugen versucht.

  5. #5 von Noncredist am 18. Juli 2018 - 13:42

    Und wieder einmal ein Beweis, dass selbst nach 2000 Jahren Christentum noch fette Bildungslücken bei Berufsgläubigen existieren 😉
    Nichtrauchen ist keine Ausübung einer Rauchergewohnheit. Wer keinen Führerschein besitzt und kein Auto fährt, ist nunmal kein Autofahrer. Und ein Atheist, einer, der nicht an transzendente Entitäten wie Göttern, Engeln oder Dämonen glaubt, ist nunmal kein Gläubiger von Göttern, Engeln oder Dämonen, die in unserer Welt wirken können. Fertig. Simpler kann man es nun wahrlich nicht machen. Und dennoch werden sie es niemals lernen, denn der Atheismus ist nunmal für sie die „Gefahr“ schlechthin, der philosophische Satan selbst. Dies muss immer von ihnen „greifbar“ gemacht werden. Und das ist nunmal mit dem altbekannten Witz über „Mobiltelefone sind Götter“ oder „Nichtglauben ist ja auch ein fundamentalistischer Glaube“ am besten möglich 😀

  6. #6 von Jörn Dyck am 18. Juli 2018 - 16:51

    Was die Kirchen bräuchten, ist keine „neu gebildete Arbeitsgruppe“, sondern eine gebildete Arbeitsgruppe.

    Bildung hilft!

    Ja, es sind manchmal die feinen Unterschiede.

  7. #7 von Willie am 19. Juli 2018 - 02:52

    „Atheismus ist die grundsätzliche Religion unserer Zeit“, gab hingegen Schulpfarrer Dieter Keim zu bedenken

    Atheismus ist die Konequenz aus jahrhundertelangem „Dummschwätzen“ ohne auch nur einen Fakt vorlegen und bestätigen zu können. Mit Religion hat dies insoweit zu tun, dass er die vorgelegten Religionen verwirft und ablehnt.

  8. #8 von Deus Ex Machina am 19. Juli 2018 - 09:37

    Ja, deswegen werden Atheisten vim Staat ja mit Zuschüssen gemästet.

  9. #9 von schiffmo am 19. Juli 2018 - 10:26

    Kann es sein, dass eine Religion sowas wie eine Tradition von Gläubigen braucht, um zu bestehen, und dass so heilige Schriften alleine nicht zu einer Religion führen? Ich stütze diese Vermutung darauf, dass heilige Schriften zum griechischen und römischen Polytheismus durchaus existieren, deren Tradition aber abgerissen ist, und dass es daher recht aussichtslos ist, dass sich auf Grundlage dieser Schriften eine Religion entwickelt, weil eben die (halbwegs kontinuierliche) Tradition fehlt.
    Es wäre was neues, das versucht, das alte zu sein, aber nur aufgesetzt ist und wirkt.
    Beim Christentum können wir vielleicht gerade beobachten, wie die kontinuierliche Tradition dabei ist, abzureißen. Die Traditionen verästeln sich immer weiter, während die Basis für die Tradition alleine dadurch immer schmäler wird, weil sich die Traditionslinien immer mehr auffächern. Die Großkonfessionen haben das Problem (noch) nicht, nehmen aber örtlich in ihrer Bedeutung ab, da viele entweder gänzlich unreligiös sind und die Verbindungen zur Gemeinde kappen oder aber zu einer Kleinfiliale einer verästelten Religionstradition wechseln.
    Die Funktionäre, der Herr Keim ist auch nichts anderes („Schulpfarrer“), merken das schön langsam und versuchen, sich dagegen zu stemmen.
    Jede Gemeinde, die zumacht, ist daher eine kleine Traditionslinie, die verschwindet. Und auf dieser Ebene sind all diese Traditionslinien notleidend, da sie von den Pfarrern und den wenigen, immer älter werdenden Gemeindemitgliedern abhängen. Die geographische Struktur ist katastrophal, weil sich die Gemeindemitglieder nicht zentralisieren lassen (in Altersheimen vielleicht).

  10. #10 von Skydaddy am 20. Juli 2018 - 12:23

    @Gerry, „intellektuell Überforderte“:

    Ich nenne sie ja „intellektuell unmusikalisch“ …