Kardinal Woelki: Deutsche Kirche begeistert oft nicht

Zum Abschluss der Fußball-WM zieht der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki Parallelen zwischen der deutschen Mannschaft und der Kirche. Auf dem Platz hätten Leidenschaft und Begeisterung gefehlt, sagte Woelki am Sonntag dem Internetportal „domradio.de“.

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[https://religion.orf.at/stories/2924631/

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  1. #1 von Charlie am 17. Juli 2018 - 10:31

    Wie auch, die Messe ist immer wieder gleich.

  2. #2 von Rene am 17. Juli 2018 - 10:50

    Mein Rat: ladet doch mal einen Ehrengast ein. Irgendwas mit Flügeln. Oder Heiligenschein. Oder bittet Andrew Lloyd Webber um Mithilfe bei der Inszenierung eurer show. Dann klappt das schon mit dem Publikum.

  3. #3 von Friedensgrenze am 17. Juli 2018 - 11:50

    Woelki will sich nur rausreden. Er hat nicht fest genug gebetet.

    Spatz beiseite, die relevante Parallele ist: Beide sind ausgeschieden also für den Fortgang in Meisterschaft bzw. die Kirche im erklären der Weltzusammenhänge unerheblich.

  4. #4 von Charlie am 17. Juli 2018 - 12:56

    Die Kirche guckt neidisch auf das goldene Kalb.

  5. #5 von Jörn Dyck am 17. Juli 2018 - 14:27

    Der Vergleich hinkt etwas. Nicht Leidenschaft fehlt der katholischen Fußballmannschaft, sondern der Ball.

    Was wir also sehen, ist ein Haufen Priester, die mit langem Rock über den Platz stürmen, jedoch nicht bemerken, dass überhaupt kein Ball vorhanden ist. Nach dem Spiel äußert sich Trainer Woelki detailliert über die Ursachen, und dass der Mannschaft etwas Motivation gefehlt hätte, und dass man neue, innovative Wege finden müsste, und dass man dennoch voller Zuversicht sei.

    Dies ist übrigens auf keinen Fall zu vergleichen mit dem Kaiser, der keine Kleider hatte. Denn einen Haufen alter Priester, die ohne Kleider einem nicht vorhanden Ball nachjagen, mag man sich beim besten Willen nicht vorstellen.

  6. #6 von Noncredist am 17. Juli 2018 - 16:31

    Die Kirchen schrumpfen seit Jahren. Der Priestermangel ist längst präsent. Weshalb dies notwendigerweise mit der WM in Verbindung gebracht werden muss, bleibt offen. Wenn Kardinäle ansonsten keinen blassen Schimmer haben, wie sie ihre Schafe unterhalten können, dann spricht dies wohl Bände.
    Einfach diesen mickrigen Händefalter-Sportverein verlassen und sich ein erfüllteres Leben aufbauen. Ist wesentlich einfacher als dieses tote Pferd reiten zu wollen 🙂