Franklin Graham zu Jimmy Carter: Jesus hätte ‚Homo-Ehe’ abgelehnt

Jesus sei nicht gekommen, um die Sünde zu fördern, sondern um die Menschen vor der Sünde zu retten, sagte Graham in Richtung des Ex-Präsidenten. Carter hatte behauptet, Jesus würde die ‚Homo-Ehe’ gutheißen und Abtreibungen manchmal tolerieren.

(…)

Franklin Graham, Sohn des im Februar verstorbenen Billy Graham, antwortete mit einem Eintrag auf Facebook. „Jesus ist nicht gekommen, um die Sünde zu fördern, er ist gekommen um uns vor der Sünde zu retten. Die Bibel ist ganz klar. Gott hat die Städte Sodom und Gomorrah wegen Homosexualität zerstört“, schrieb er wörtlich.

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[http://www.kath.net/news/64455

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  1. #1 von Rene am 17. Juli 2018 - 10:55

    Diese Grahams u.ä. haben verstanden. Religion ist show, mit der Geld zu machen ist. Glaubt er selbst, was er redet? Glaubte John Wayne, dass er ein Cowboy ist?

  2. #2 von Gerry am 17. Juli 2018 - 12:10

    Als würden sich ein paar 80er-Kids streiten, wer cooler ist: Modern Talking oder Hasselhoff.

  3. #3 von Elvenpath am 17. Juli 2018 - 12:17

    Jedes mal, wenn es einen Regenbogen gibt, hat Gott schwulen Sex im Himmel.

  4. #4 von klauswerner am 17. Juli 2018 - 12:58

    Hahaha …

    Gott hat die Städte Sodom und Gomorrah wegen Homosexualität zerstört

    Diese Typen sind echt witzig, dank selektivem Bibel-Lesen wissen Sie ganz genau was Gott (sie) wollen.

    Hat doch dieser andere Typ, der da aus dem AT zitiert wird, Lot, zu Gottes Ehr nach der Zerstörung der Städte erstmal mit seinen beiden Töchtern gebumst 🙂
    1.Mose 19,30

    Wer’s nicht kennen sollte, einfach nach „Lots Töchter“ googeln. Bekanntes erotisches Motiv in der Malerei der Romantik 🙂

    PS:Franklin Graham: Oder dieser Prediger gehört zu den ganz Extremen, die ihre Töchter noch als Eigentum betrachten und selber …

  5. #5 von Jörn Dyck am 17. Juli 2018 - 14:17

    Da haben wir also einen tiefgläubigen Ex-Präsidenten und einen ebenso tiefgläubigen TV-Prediger, die beide als Kenner der Bibel gelten und öffentlich für eine moralische Gesellschaft eintreten.

    Beide wissen, was Jesus mit Homosexuellen getan hätte. Wie kommt es, dass sie sich widersprechen?

    Der eine beruft sich aufs Alte Testament (in dem weit und breit kein Jesus zu finden ist), der andere beruft sich aufs Neue Testament (in dem weit und breit kein Homosexueller zu finden ist).

    Ich würde bei dieser Gelegenheit gerne darauf hinweisen, dass in der Bibel keine TV-Prediger und keine amerikanischen Präsidenten vorkommen. Auch Amerika kommt nicht vor. Ich finde, dies wird in der Debatte bislang zu wenig beachtet.

  6. #6 von Noncredist am 17. Juli 2018 - 16:29

    Gott hätte die Homosexualität verboten. Sein anderes Drittel, sein Sohnemann und Prostituiertenexperte Jesus, hätte hingegen die Homosexualität befeiert. Schließlich lebte er hauptsächlich mit Gleichgeschlechtlichen zusammen 😉

  7. #7 von Charlie am 17. Juli 2018 - 21:25

    @Rene

    Auch wenn es für uns unverständlich ist, aber Leute wie Graham glauben den Mist.

  8. #8 von ichglaubsnicht am 17. Juli 2018 - 21:47

    Genau diametrale Ansichten unter dem Label der gleichen Religion. Auch hierzulande ist das bei EKD vs. Evangelikalen nicht anders. Diese völlige Beliebigkeit müsste doch auch den Gläubigen auffallen.

  9. #9 von Noncredist am 17. Juli 2018 - 22:39

    @ichglaubsnicht

    Diese völlige Beliebigkeit müsste doch auch den Gläubigen auffallen.

    Aus Erfahrung im eigenem Freundes- und Familienkreis: Nein. Entweder kümmern sich Gläubige schlichtweg nicht um den Glauben anderer Personen (ausserhalb ihrer religiösen In-Group) und sind demnach unerfahren damit, oder sie ignorieren es vollständig, weil ihr egoistischer Wunsch nach Anerkennung schon im lokalem Gemeindeleben befriedigt wurde. Wen kümmert es über die Gedankenwelt eines englischsprechenden Amerikaner-Cowboy zu philosophieren, wenn der eigene Bischof einen die Hand geschüttelt und brav mit dem Kopf genickt hat? Die Kinder sind ja auch getauft und damit mit dem Segen Gottes abgesichert. Mehr will man nicht wissen, denn man ist ja schon mit dem eigenem Leben ausreichend beschäftigt 😉
    Ich habe mehr Menschen getroffen, die sich über die „Gräueltaten“ in der Bibel gewundert haben, als Menschen die darüber gewusst haben. Der Großteil der Gläubigen, selbst hier im Mutterland des Protestantismus selbst, sind noch auf dem philosophischen Stand der Kinderbibel. Alles ganz brav vom lieben Gott so gemacht. Und wer was anderes sagt, muss ja ein Fundamentalist und böser Bibel-aufs-Wort-Nehmer sein, so wie die bösen muslimischen Fundamentalisten. Und das ist ja bekanntlich komplett falsch. „Hat ja Jesus, der brave römisch-getaufte Katholik und Kirchensteuerzahler aus dem Neuen Testament so irgendwann mal gesagt…“ schießt es mir manchmal durch den Kopf 😉 Amerika ist ja weit weg. Interessanter wird es für hiesige Gläubige erst, wenn ein TVE-Geldverschwendungsskandal oder ein bischöflicher Prügelprinz in die Bild-Zeitung schafft. Alles andere wird schlichtweg weggewunken.