Iranerin drohen bis zu 20 Jahre Haft für ein abgelegtes Kopftuch

Weil sie ihre rotblonde Mähne nicht verstecken will, ist die Iranerin Shaparak Shajarizadeh zu einer Haftstrafe von 20 Jahren – zwei davon ohne Bewährung – verurteilt worden. Die 42-Jährige hatte wie viele andere Frauen gegen den Kopftuchzwang protestiert. Ihr Verbrechen: Sie nahm die Verhüllung ab und schwenkte sie in aller Öffentlichkeit an einem Stock. Das wurde vom Gericht als Straftatbestand der Anstiftung zur Prostitution ausgelegt, berichten Menschenrechtsorganisationen.

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[https://www.krone.at/1737566

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  1. #1 von dezer.de am 11. Juli 2018 - 17:47

    Wo sind die Feministinnen? Achso, gerade beschäftigt damit konservative Muslima dabei zu unterstützen getrennten Schwimmunterricht und das Tragen eines religiösen Symbols als Staatsbedienstete durchzusetzen.

    Schade.

  2. #2 von t.nor am 12. Juli 2018 - 11:02

    Die kümmern sich um die gendergerechte Sprachregelung

  3. #3 von Elvenpath am 12. Juli 2018 - 14:02

    Tja und in einigen Ländern werden Frauen verurteilt WEIL sie einen Schleier tragen.
    Kann man die Frauen nicht mal in Ruhe lassen und das tragen lassen, was sie wollen?
    Kann man nicht alle Menschen das tragen lassen, was sie wollen?

  4. #4 von Noch ein Fragender am 12. Juli 2018 - 15:20

    Kann man nicht alle Menschen das tragen lassen, was sie wollen?

    Schön wär’s.

    Da Kleidung aber oft als Ausdruck einer Gruppenzugehörigkeit/Gesinnung wahrgenommen/missverstanden wird, kommt es schnell zu Konflikten, die im Grunde nur durch ein Gespräch geklärt werden können. Oft wird aber auch die Nachfrage schon als unberechtigter Eingriff in die freie Kleiderwahl angesehen. Und so bleibt bei aller liberalen Gesinnung oft ein Misstrauen gegenüber den Trägern bestimmter Kleidungsstücke.

  5. #5 von Gerry am 12. Juli 2018 - 15:46

    Und so bleibt bei aller liberalen Gesinnung oft ein Misstrauen gegenüber den Trägern bestimmter Kleidungsstücke.

    Steht im Widerspruch zu meiner Definition einer liberalen Gesinnung. Und mMn kann man erst dann eine liberale Gesinnung für sich reklamieren, wenn man eben solche Vorurteile überwunden hat.

  6. #6 von dezer.de am 12. Juli 2018 - 16:03

    Mein persönliches Vorurteil: Frauen denen eine Ideologie dies vorschreibt:

    „Das Tragen des Hijab ist keine altertümliche Tradition; es ist eine rechtsgültige Regel.

    Auch befiehlt die Schari’ah den Frauen, in ihren Häusern zu bleiben und sich von Männern und ihren Versammlungen fern zu halten. Sie gebietet den Frauen, nicht ihre Häuser zu verlassen, außer wenn eine spezielle Notwendigkeit vorliegt, und ihre Gesichter zu bedecken und davon abzulassen, sich zu verschönern, wenn sie rausgehen.

    All dies zielt darauf ab, die Ehre der muslimischen Frauen zu bewahren und sie von männlichen Versammlungen fern zu halten, welche zu Lasterhaftigkeit und üblen Folgen führen könnten. Die Schari’ah befiehlt sowohl Männern als auch Frauen, ihre Blicke zu senken und verbietet die Khulwah (Zweisamkeit mit dem anderen Nicht-Mahram-Geschlecht).“

    ist eine menschen- und speziell frauenverachtende Ideologie die es zu bekämpfen gilt bzw. deren Ausbreitung man unterbinden sollte.

    Frauen die solch eine Ideologie verbreiten und sich ihr unterwerfen sind Teil des Problems.

    Da der Islam eine missionierende und konservativ illiberal Religion ist, ist sie damit automatisch jeder liberalen Gesinnung gegenüber feindlich eingestellt.

    Eine „mir doch egal, sollen sie doch machen“ Einstellung wird zwangsläufig zu einem Konflikt führen.

    Ok, hab etwas übertrieben, aber im Großen und Ganzen ist das doch so, oder?

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