Die Weltbevölkerung wächst weiter

Nach Angaben des Zentrums für Studien der Weltchristenheit (South Hamilton/US-Bundesstaat Massachusetts) liegt die Zahl der Christen derzeit bei 2,5 Milliarden. Das entspricht etwa einem Drittel der Weltbevölkerung. Dahinter folgen Muslime (1,8 Milliarden), Hindus (1 Milliarde) und Buddhisten (über 530 Millionen). Die Zahl der Juden beträgt 14,6 Millionen. Der Statistik zufolge gehören insgesamt fast 6,8 Milliarden Menschen einer Religion an. Ihnen stehen 701 Millionen Agnostiker – sie haben Zweifel an der Existenz Gottes – und 137 Millionen Atheisten gegenüber.

Weiterlesen: [https://www.idea.de/gesellschaft/detail/die-weltbevoelkerung-waechst-weiter-105913.html

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  1. #1 von deradmiral am 11. Juli 2018 - 14:19

    Im Artikel wird auch erwähnt, dass 2 Mrd. Menschen das Evangelium nie erreicht hat. Ob diese mit Religion besser fahren, kann bezweifelt werden wie folgende Statistik (aus https://fowid.de/meldung/religion-austauschfunktion ) aufzeigt.

  2. #2 von Charlie am 11. Juli 2018 - 15:50

    Anscheinend müssen in China in 5 Jahren hunderte Millionen Atheisten verebbt sein. Hatten sie noch 2013 von 47% Atheisten (Gottesleugner) berichtet:

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2013/06/02/china-fuhrt-auf-atheisten-atlas/

  3. #3 von Rene am 11. Juli 2018 - 16:32

    Vertraue ich dem Zentrums für Studien der Weltchristenheit? Hmm, grübel… nein! Warum nicht? Weil es das Zentrum für Studien der Weltchristenheit ist.

  4. #4 von Gerry am 11. Juli 2018 - 17:50

    @ Charlie

    Schreib das dem Blume, dann hat er was für die 2. Auflage seines „Standardwerkes“ 🙂

  5. #5 von Jörn Dyck am 12. Juli 2018 - 01:07

    Ich habe so meine Zweifel an den 2,5 Milliarden Christen. Meine eigene Beobachtung ist, dass 90% der Christen keinen Schimmer vom Christentum haben. Man kann ihnen Verse aus dem Koran vorlesen und behaupten, dies stünde in der Bibel — und sie merken es nichtmal. Ich kenne keinen einzigen Christen, der das Alte Testament überhaupt mal aufgeschlagen hätte. Was Jesus (angeblich) wollte und predigte, ist den durchschnittlichen Christen erstens unbekannt und zweitens egal.

    Das mag in anderen Ländern und anderen Freundeskreisen anders sein, aber es drängt sich doch zumindest der Anfangsverdacht auf, dass hier sehr gedankenlos (oder mit einer bestimmten Absicht) gezählt wird. Ein Christ müsste mindestens das „Glaubensbekenntnis“ für wahr halten, damit man ihn als Christ zählen kann. Dieses Bekenntnis enthält laut Wikipedia:

    Gott als Schöpfer der Welt; Jesus als seinen Sohn (und nicht etwa als netten Wanderprediger); seine jungfräuliche Geburt; sein dreitätiges Verweilen in der Unterwelt nach seiner Kreuzigung; seine Auferstehung aus einem „Reich der Toten“; seine leibliche (!) Himmelfahrt (das Grab war leer); sein Sitzplatz auf der rechten Seite von Gottes Thron im Himmel; seine Funktion als Richter über die Menschen; die Existenz des Heiligen Geistes; die Heiligkeit der Kirche (sofern katholisch); und die eigene Auferstehung des Gläubigen nach dem Tod und das eigene ewige Leben.

    Wer das nicht glaubt, ist kein Christ — und der obige Unsinn ist ja nur ein winziger Teil des gesamten Unfugs, nämlich jener, der mindestens geglaubt werden muss.

    Nie im Leben glauben 2,5 Milliarden Leute an diesen Quatsch. Die Taufe und die Zwangsmitgliedschaft sind kein ausreichendes Indiz dafür.

  6. #6 von schiffmo am 12. Juli 2018 - 13:37

    @Jörn Dyck: Die Mehrheit, die nicht darüber nachdenkt, was sie glaubt, und der vage schwant, dass sie nicht die Hälfte des „Mindestkanons“ tatsächlich glauben, verteidigen dafür aber „ihren“ Glauben umso vehementer. Als Begründung kommt beliebiger Schwachsinn, bis hin zu „aufm Dorf gehört das einfach dazu.“