Kommunionspendung an nichtkatholische Mischehepartner?

Die Klarheit der kirchenrechtlichen Bestimmungen. Der Kitt eines wahrheitsvergessenen Pragmatismus kann die zerbrochene Einheit im Glauben nicht wiederherstellen. Nur die Wahrheit macht frei. Von Walter Kardinal Brandmüller

(…)

Es ist evident, dass die Voraussetzungen für die Anwendung des can. 844 § 4 auf den Fall nichtkatholischer Ehepartner von Katholiken im Alltag keinesfalls gegeben sind. Zudem setzt der Kanon eindeutig Einzelfälle in Extremsituationen voraus.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/64226

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  1. #1 von Rene am 24. Juni 2018 - 16:45

    Ich würde gerne die Gesichter der Betroffenen sehen wenn sie begreifen, wie wurst mir das ist.

  2. #2 von Charlie am 24. Juni 2018 - 16:55

    Mischehen

    Klingt schon etwas rassistisch.

  3. #3 von m0ebius am 24. Juni 2018 - 17:41

    Je mehr sich die Kirchen an solchen Quatschproblemen zerreiben, um so besser. Das bindet Kräfte, die anderweitig echten Schaden anrichten könnten, und fördert die Entfremdung von der Kundschaft.

  4. #4 von Diamond Mcnamara am 24. Juni 2018 - 18:59

    kAnonisches Recht: unter aller Kanone.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 24. Juni 2018 - 19:10

  6. #6 von Diamond Mcnamara am 24. Juni 2018 - 19:22

    Herr Brandkardinal Waltermüller, Sie haben ja so recht. Bitte machen Sie weiter! Weichen Sie keinen Schritt.

  7. #7 von Noncredist am 24. Juni 2018 - 19:37

    Auch ich unterstütze den feurigen Herrn Kardinal Brandmüller aus tiefster himmlischer Seele heraus. BLOSS NICHT VON DER EWIGEN „WAHRHEIT“ ABWEICHEN! Immer stur geradeaus durch alle Wände. Nur so kann man den Katholizismus (noch) retten.

    Die Kommunionsspendung ist etwas „ganz besonderes“. So wie die „Eheschießung“. In den Augen der Kirche zumindest. Und sie dürfen sich soviel zu diesem Thema ausdenken, wie sie möchten. BITTE!

    Je mehr sich die RKK mit ihrer „Non-Mainstream“ Meinung von der hiesigen Realität abkapselt, desto leichter fällt es den Noch-Mitglieder, ihnen den Rücken zu zeigen und auszutreten. Die noch verbleibenden Ultra-Katholiken dürfen dann gerne neben der Diskussion über tanzende Engeln auf einer Nadelspitze noch die Beeinträchtigung kommunistisch-basierter Kommunionen auf Seelen diskuttieren. Gerne auch mit einem guten Glas Wein. Der vernünftig gewordene Rest bleibt hingegen davon unbeeindruckt und lebt glücklich ohne selische Qualen über nicht ausgeübte Keksspenden.

    @Charlie
    „Mischehen“ klingt tatsächlich für geschulte Ohren etwas rassistisch 😉 Meine Klingel im Kopf läutete auch bei „Arbeit macht Frei“ … ups, sorry. „Wahrheit macht frei“ 🙂
    Insbesondere weil man es sich ja schon denken kann, wie „Wahrheit“ von ihm definiert wird 🙂

  8. #8 von Rene am 24. Juni 2018 - 19:46

    Sorry, das war mein Wurstfinger.

  9. #9 von aranxo am 24. Juni 2018 - 21:20

    Die Diskussion, wer zusammen Kekse essen darf, ist in der heutigen Zeit ja auch essentiell wichtig!
    (Ja, ich weiß, die Essenz Jesu tritt in den Keks, nachdem der Pfaffe seinen Hokuspokus zelebriert hat.)

    Ums wieder mal zu zitieren: Bei der katholischen Kirche steht auf Hostienmissbrauch Exkommunikation, auf Kindesmissbrauch Versetzung in eine andere Gemeinde.

  10. #10 von Willie am 24. Juni 2018 - 22:44

    Ich find ja lustig, dass der da von kirchenrechtlichen Bestimmungen und Wahrheit rumerzählt, wo doch gerade die Christen tausende von „Wahrheiten“ pflegen, gerade so wie man es braucht(e). Den Urchristen reichten noch 10 Gebote, den Neuchristen, die sich als die „wahren Christen“ sehen brauchen für ihren Glauben über 2000 – genannt Katechismus.

  11. #11 von Deus Ex Machina am 25. Juni 2018 - 09:02

    „Extremsituationen.“

    –> Dass ich nicht lache!
    Darf in einer DC/Marvel-Mischehe der DC-Ehepartner auch die Avengersfilme schauen?
    Darf in einer STAR TREK/STAR WARS- Mischehe der ST-Ehepartner auch die SW-Filme sehen oder muss der SW-Partner Solo schauen?

    Neee, diese Schwachmaten wollen mir etwas vom Christentum als einer Religion erzählen, die jeden willkommen heißt? Christen können nicht mal mit Christen in Frieden leben, ohne sich wie Kinder aufzuführen.

  12. #12 von spritkopf am 25. Juni 2018 - 09:29

    Für viele Christen von heute spielt dabei die Frage nach der Wahrheit des Glaubens, wenn überhaupt, so doch nur eine sehr untergeordneten Rolle. […] Nur die Wahrheit macht frei.

    Ich würde ja gern mal mit dem Herrn Kardinal über seine „Glaubenswahrheiten“ diskutieren und wie er darauf kommt, dass das kanonische Kirchenrecht der Katholen schon deswegen Wahrheit sein müsse, weil es von senilen Tattergreisen, die sich weitab jeder Lebenswirklichkeit befanden, dazu ernannt wurde. Könnte lustig werden.

  13. #13 von schiffmo am 25. Juni 2018 - 13:59

    Der alte Zausel ist 89 und war fast Zeit seines Lebens Kirchenfunktionär in der Zentrale in Rom. Der ist so weit von jeglicher Realität weg, dass es nur so kracht. Es sagt viel über den inneren Zustand der Kirche aus, wenn es ein Traktat eines solchen Greis es aus dem Sitzbereich seines Altersheimes heraus schafft.

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