So reich ist der Vatikan

Fachleuten zufolge soll das Vermögen des Vatikans bis zu 12 Milliarden Euro betragen, schreibt der katholische Nachrichtensender Domradio. Genaue Angaben gibt es nicht. 2015 teilte der Vatikan nur mit, dass das Vermögen des Heiligen Stuhls um 939 Millionen Euro gewachsen sei. Anfang 2017 gab das vatikanische Wirtschaftssekretariat mit Verspätung bekannt, dass der Vatikan 2015 schwarze und rote Zahlen geschrieben hatte.

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Demnach hat der Vatikan die Schweizer Immobilien mit Geld von Italiens Ex-Diktator Benito Mussolini gekauft. Auch in Paris und London sollen dem Vatikan Luxusimmobilien gehören.

SRF-«Eco» zufolge hat der Vatikan eine Reihe von Firmen, Aktiengesellschaften und undurchsichtige Unternehmen – eines davon mit Sitz in Freiburg. Diese Gesellschaft soll als Investitionsvehikel dienen und Aktien unter anderem von der UBS, Roche und Givaudan halten.

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Mit Andenken dürfte der Vatikan einiges dazuverdienen. Über den Shop der Vatikan-Museen können Besucher Bücher, Kalender, Schmuck oder Kunstwerke kaufen. Tassen mit dem Petersdom, Papst-DVDs und Einkaufstaschen mit Sixtinische-Kapelle-Motiv runden das Angebot ab.

Gleichzeitig geht der Vatikan gegen Souvenirverkäufer vor, die für die verkaufte Ware nicht die nötigen Bildrechte halten. In Rom werden an jeder Ecke Kaffeetassen, T-Shirts oder Magnete mit dem Papst- oder dem Petersdom-Bild verkauft. Berichten zufolge hat der Vatikan einen Rechtsanwalt beauftragt, um gegen diese Andenken vorzugehen.

weiterlesen:

[https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/so-reich-ist-der-vatikan/story/13859652

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 22. Juni 2018 - 08:25

    „Vermögen des Vatikans bis zu 12 Milliarden Euro “

    –> Erscheint mir ein bischen seeehr niedrig. Sind diese Fachleute auch sicher, dass sie nicht nur durch die Besenkammer des Vatikans geführt worden sind?

  2. #2 von Noch ein Fragender am 22. Juni 2018 - 10:00

    Jesus erwartete das Reich Gottes – statt dessen kam die Kirche.

    Eindeutig das bessere, realitätsnähere Geschäftsmodell.

    Zyn off

  3. #3 von uwe hauptschueler am 22. Juni 2018 - 10:58

    Die interessantere Frage für mich ist:
    Wem gehört die katholische Kirche?
    Vermutlich sich selber, eine Firmenkonstruktion, die sonst nicht möglich ist.

  4. #4 von Noncredist am 22. Juni 2018 - 12:47

    Zwölf Milliarden Kothäufchen des Satans. 12 Milliarden Mammon-Scheinchen.

    Und das ist nur die RKK! Die wieteren 25.000 und mehr Splitter-Gruppen, zwischen bitterarmen Sandalenmönchen und Lear-Jet fliegenden steinreich-Reverends aus dem Bible-Belt noch nicht einmal mitgerechnet.

  5. #5 von Charlie am 22. Juni 2018 - 14:06

    Gleichzeitig geht der Vatikan gegen Souvenirverkäufer vor, die für die verkaufte Ware nicht die nötigen Bildrechte halten.

    Schlimmer als die Fifa während der WM. Und das soll was heißen.

  6. #6 von Jörn Dyck am 22. Juni 2018 - 16:28

    München hat 6 Milliarden, aber der ganze Vatikan hat nur 12 Milliarden?

    Tja, man muss halt glauben.

  7. #7 von Gerry am 22. Juni 2018 - 18:24

    @ Jörn Dyck

    Das glaube ich sogar.

    Denn es gibt ja noch den Heiligen Stuhl als eigentumsfähiges Rechtssubjekt (1), unzählige Stiftungen, die Immobilien sind vermutlich mit 1€ in der Bilanz, die diversen Kunstwerke sowieso, ….

    Da findet sich sicher eine Interpretationsmöglichkeit, um das alles nicht „dem Vatikan“ zugehörig deklarieren zu müssen.

    (1)
    Von der Eigentumsfähigkeit gehe ich aus, vielleicht kann das ja jemand mit einschlägigem juristischem Fachwissen klären.

  8. #8 von Unechter Pole am 23. Juni 2018 - 11:03

    @DeM
    Das ist in er Tat unplausibel wenig.
    Höchstwahrscheinlich wird das Eigentum des nn-Museums, der xy-Kongegationen und yz-Werken nicht miteingerechnet. Bestimmt ist die Begründung, dass diese nicht dem Vati(kann (nicht)), sodern seinem Stinkenden Stuhl gehören.
    Selbst das Baugrund des Petersdoms und der Palastbauten bewegt sich sicherlich im Miliardenbereich.

    Auslandbeteikigungen werden natürlich außer Acht gelassen.

    @uwe
    Bei Stiftungen des bürgerlichen Rechts ist es aber genauso.

  9. #9 von uwe hauptschueler am 23. Juni 2018 - 12:03

    @ Unechter Pole
    Danke für den Hinweis.