Gehorsam und ehelos: Warum Männer sich zu Priestern weihen lassen

Papst Franziskus besucht am Donnerstag die Schweiz. Ein wichtiger Besuch, denn in der Schweiz sowie in ganz Europa gehen der katholischen Kirche die Priester aus. Immer weniger junge Männer sind zu einem ehelosen Leben im Dienste Christi bereit. Das Pflichtzölibat ist für viele eine große Hürde. Das Rundschau-Portrait eines angehenden Gottesmannes auf seinem Weg zur Priesterweihe.

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[https://www.srf.ch/sendungen/rundschau/gehorsam-und-ehelos-klamauk-statt-kompromiss-vergessener-krieg

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 22. Juni 2018 - 08:29

    „ehelos: Warum Männer sich zu Priestern weihen lassen“:

    Hirnparasit?
    Weil sie immer schon gerne Frauenkleider getragen haben?
    Weil sie schwul sind und Gleichgesinnte treffen wollen?
    Weil sie pädophil sind?
    Weil sie es ansonsten zu nichts gebracht haben?

  2. #2 von Elvenpath am 22. Juni 2018 - 10:20

    Homosexuelle sind schon immer eine stark vertretene Gruppe bei den Priestern gewesen.
    Der Grund ist recht einfach. Es ist der Versuch, vor der eigenen sexuellen Veranlagung zu fliehen, indem man sein Leben „Gott weiht“.
    Funktioniert im Endeffekt nicht und wenn dann der Leidensdruck zu stark ist, treiben sie es entweder untereinander, oder vergreifen sich an dem, was leicht greifbar ist, worüber man Macht hat: Ministranten und andere leicht beeinflussbare sehr junge Menschen, die in der Kirche engagiert sind.
    Daher bin ich nicht überzeugt, dass eine Aufhebung des Zölibats wirklich deutliche eine Besserung bringen würde. Die Evangelen leiden ja auch unter Priestermangel.

  3. #3 von Jörn Dyck am 22. Juni 2018 - 16:06

    Ich sehe den Grund für den Priestermangel eher darin, dass

    a) immer weniger Menschen derart stark an die katholische Lehre glauben, dass sie dieser Lehre ihr Leben widmen würden; und

    b) dass immer mehr Menschen erkennen, wie extrem die katholische Lehre gegen die allgemeine Vernunft und gegen die Wissenschaft verstößt.

    Ich habe auch schon öfter gehört, dass Theologie-Studenten skeptisch werden, wenn sie während des Studiums einen genaueren Blick in die Bibel werfen und dort nur dummes Zeug finden.

  4. #4 von Unechter Pole am 22. Juni 2018 - 20:22

    @Elvenpath
    Heutzutage kann man eben die (Homo-)Sexualität frei ausleben, notfalls in eine größere Stadt ziehen. So braucht man keine Rechtfertigung für das Desinteresse an Frauen, die früher vom Priestertum geliefert wurde.

    Pädophilie kann man nicht frei ausleben, hierfür ist der Priesterstand nach wie vor attraktiv.

  5. #5 von Willie am 23. Juni 2018 - 01:54

    Nicht zu verachten ist auch, dass man nicht mehr so viele Kinder hat und diese dann ins Kloster oder die sonstigen Bibelstuben abschieben kann, wie es jahrhunderte lang geschehen ist.

    Warum werden so wenige Schweizergardisten nach ihrer Gardistenzeit Priester?

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