Theologe: „Fußball garantiert kein Heil“

Aus Sicht des Theologen Christoph Markschies kann Fußball eine Ersatzreligion sein. Das sagte er im Interview des Senders rbb. Für eine richtige Religion fehle dem Sport etwas Entscheidendes.

(…)

Fußball garantiere im Gegensatz zum Christentum kein Heil. Es gebe auch keinen persönlichen Gott beim Fußball. „Religionen betreffen Leben und Tod, die Ordnung meiner Familie und meiner Partnerschaft, das ganze Leben“, sagte er. Die Religion greife somit noch mehr ins Leben von Menschen ein.

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2018/06/20/markschies-fussball-garantiert-kein-heil/

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  1. #1 von Charlie am 21. Juni 2018 - 08:26

    Es gebe auch keinen persönlichen Gott beim Fußball. „Religionen betreffen Leben und Tod, die Ordnung meiner Familie und meiner Partnerschaft, das ganze Leben“, sagte er. Die Religion greife somit noch mehr ins Leben von Menschen ein.

    Deswegen hat Fußball auch keine Kriege, Leid und Terrorismus ausgelöst.

  2. #2 von deradmiral am 21. Juni 2018 - 08:49

    Die Urchristen haben alle Stadien, Theater und Circen plattgemacht. Liebe Fußballfreunde aufgemerkt!

  3. #3 von Gerry am 21. Juni 2018 - 09:37

    @ Charlie

    Nicht ganz: [https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballkrieg

    Wobei der Bodycount des Fußballs um mehrere Größenordnungen niedriger liegt als der der Religionen.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 21. Juni 2018 - 09:38

    @ Charlie:

    Naja, wenn du dir da stellenweise Szenen mit Massenaufgeboten von Polizisten ansiehst….
    Aber nein, Fußball ist doch ein friedlicher Sport, der Menschen miteinander verbindet. Wenn es da zu Randale im Umfeld kommt, ….ömmm, das sind alles Einzelfälle!

  5. #5 von uwe hauptschueler am 21. Juni 2018 - 10:49

    „Religionen
    betreffen Leben und Tod, die Ordnung meiner Familie
    und meiner Partnerschaft, das ganze Leben“, sagte er.
    Die Religion greife somit noch mehr ins Leben von
    Menschen ein. Sie betreffe „was vor mir war und was
    nach mir war. Insofern ist der Anspruch viel größer“.

    Wenn Religioten versuchen meine Lebensführung zu bestimmen, werde ich mich zur Wehr setzen. Wer sich freiwillig den Ansprüchen der Religioten beugt, dies wohlmöglich auch noch mit Begeisterung, ist ein armseliger Tropf.

  6. #6 von Noncredist am 21. Juni 2018 - 12:23

    Fußball garantiere im Gegensatz zum Christentum kein Heil. Es gebe auch keinen persönlichen Gott beim Fußball.

    Wie lustig. Gerade die WM in Gange, da buddelt pro-m einen Theologen aus, der mit seinem Flammenwerfer rund um sich die Strohmänner abfackelt. Brüller! 😀

    Eine Fußball-WM, eine Rally-Meisterschaft oder das Dorffest zum Thema Curling haben weder den Zweck, unbelegte „persönliche Götter“ zu kontaktieren (in der Fachsprache „Fantasiefreund“ genannt), noch will das runde Leder oder der Turbomotor etwaige Versprechungen über das Leben nach dem Tod geben. Den selben Wortabfall könnte Profischwurbler Markschies zum Thema „Wer wird Millionär“, dem Eurovision Song Contest oder dem Grillfest bei Hintertupfingen absondern. Wirklich! Substituiert einfach die WM mit irgendwas Beliebigem wie etwa das Synchronschwimmer-Training in Bad Humbug in der Eifel. Es kommt exakt der selbe Sinn draus: menschengemachte Handlungen sind bähbäh. Von Religiösen praktizierter Aberglaube sei so viel besser.

    Und schlussendlich wird auch Herr Markschies in das nächste Krankenhaus gehen wollen, anstatt sich in die Hände von „garantierten Heilsversprechen“ der Religion zu begeben. Aber was sollte man von solchen Theologen denn schon erwarten. Einen Nobelpreis? 😉 Science works 😉

  7. #7 von Charlie am 21. Juni 2018 - 15:33

    @DEM

    Verglichen mit Religion ist das doch ein Furz.

  8. #8 von Marco Krieger am 21. Juni 2018 - 17:47

    „Fußball garantiere im Gegensatz zum Christentum kein Heil. Es gebe auch keinen persönlichen Gott beim Fußball.“

    Ja, das Christentum verspricht Heil…wenn man zu Lebzeiten durch alle Ringe springt, die einem die Pfaffen hinhalten…und natürlich tritt die Garantie erst in Kraft, wenn man gestorben ist.
    So kommt man natürlich nicht dazu, die Garantie auch einzuklagen, Tote sind keine Personen mit Rechtsstatut.
    Ich würde das einen Scam nennen, ein Versuch, mir ein gewisses Verhalten abzuverlangen, mit einem Versprechen gekoppelt, das nicht überprüfbar ist.
    Und diese Betrugsmasche bedienen diese Galgenvögel seit 2000 Jahren.

  9. #9 von Rene am 21. Juni 2018 - 18:03

    Die Gruppe der Fussball spielenden Erwachsenen hat gegenüber der Gruppe der meist in Versen sprechenden biblischen Protagonisten einen gewissen Vorteil, sie existiert nachweislich. Deshalb kann der Theologe Christoph Markschies faseln was er will, gegen Jogi kommt er einfach nicht an. Der eine hat’s, der andere nicht.

  10. #10 von Willie am 22. Juni 2018 - 06:11

    Fußball garantiere im Gegensatz zum Christentum kein Heil.

    Auch das Christentum kann da nichts garantieren, egal wie oft man sich das herbeifantasiert,